Sexuelle Belästigungen und der evolutionäre Anspruch auf Fortpflanzung

In Amerika geht das Gespenst von der sexuellen Belästigung am „Film-Arbeitsplatz“ um. Wieder einmal kochen Gerüchte und wahre Geschichten hoch und stellen am Ende in Frage inwiefern der Mensch sich vom Tier unterscheidet… Ist der Mensch ein Trieb-Wesen oder nicht?

Schuld ist zunächst einmal die Evolution. Ich habe das aus der Sicht des Mannes erlebt. Mit Mädchen kam ich relativ gut klar bis zur Pubertät. Dann gab es plötzlich „die großen, unübersehbaren Unterschiede“ und alles wurde komplizierter.  Diese Unterschiede sollen ja gerade auffallen, darum sind sie da. Die Natur will nur eines: Das wir uns vermehren, das wir für unseren Fortbestand sorgen. Alles andere ist der Evolution / der Natur vollkommen gleichgültig.

Auch, ob wir schwul sind oder hetero. Das ist der Natur auch egal. Wenn Du auf Männer stehst als Mann, als Frau auf Frauen, ist der Natur das völlig egal. Abgesehen davon, dass Dir die Fortpflanzung dann unmöglich ist (per se), was die Antwort der Natur auf Homo-Beziehungen ist. „Macht ruhig, aber vermehrt euch nicht!“ Die Natur ist knallhart in so was. Die Natur diskutiert nicht. Sie ordnet an. Ständig. Da wird noch mehr kommen, wenn man sich anschaut, was die Menschheit seit Jahrzehnten mit der Natur macht. Auch darauf wird es einige Anordnungen geben und ob der Mensch danach noch da ist, hängt von ihm selbst ab. Die Natur hat totale Befugnins sozusagen.

Zurück zum Thema.

Es ist meiner Meinung nach idiotisch, wenn Frauen nicht als anziehend angesehen werden wollen. Sie können viel wollen, aber die Evolution hat dafür gesorgt, dass Mann gewisse Reize toll findet. Auf der Eben sind wir Tiere, ganz klar. Umgekehrt soll es ja nicht anders sein, auch, wenn Frauen sich offiziell öfter von dieser Theorie distanzieren. Ich finde das ja unehrlich, aber so ist es.

Darüber hinaus ist der Kopf ja mehr als eine Hutablage und es sollte klar sein, dass man sich einander gegenüber zivilisiert verhält, auf die Grenzen des Gegenübers achtet. Wenn zwei Menschen sich treffen und einer will Sex, der andere nicht, dann muss klar gesprochen werden. Mensch 1: Ich will, Mensch 2: ich nicht, Mensch 1: Dann ist gut, ich vergesse das mal wieder schnell. So einfach ist das eigentlich. Beide stehen in der Verantwortung an sich, klar zu machen, was gewollt wird, was nicht.

Schwierig wird es, wenn ein Mensch der beiden nicht so reif ist, „Nein“ sagen zu können. Oder wenn sich sogar Neugier mit dem klaren Gefühl mischt, dass man / frau das jetzt nicht will.  Und wenn dann noch Leute von Übergriffen reden, um Geld aus Geschichten zu ziehen, die nie stattgefunden haben, tun eben diese denen, denen wirklich was passiert ist, keinen Gefallen. Auch das sollte klar sein.

Im realen Leben kann eine solche mehr oder weniger eindeutige Handlung für Traumata sorgen. Traumata liegen stets im Auge des Betrachters.  Heißt: Was den einen kalt ließe, wird der andere sein Leben lang nicht los. Darum sollte man / frau vorsichtig im Umgang miteinander sein und einfach mal so ohne Grund auf Grenzen achten. Auch, wenn da kein Stacheldrahtzaun steht. Von sich aus.

Leichter wäre alles, wenn es Regeln geben würde, aber vielleicht wären das hier ja ganz gute Regeln?

Das ist jetzt mein Senf zu aktuellen Dingen…. oder nicht mehr aktuell, denn ich habe schon lange nichts mehr davon gelesen. Stimmt aber trotzdem.

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