Petrocelli – Eine Retro – Krimiserie auf DVD

Mein Vater war ein großer Fan vieler Krimiserien. Detektiv Rockford, Conan, Inspektor Colombo, Kojak, Starsky und Hutch und Konsorten waren regelmäßig Gast auf unserem zunächst noch – bis Anfang der 80iger Jahre – „schwarz weiß“ TV Gerät. Übrigens: Ohne Fernbedienung! Auch das kam erst später.

Während jedoch die Erstgenannten fast alle noch hin und wieder auf verlorenen Sendeplätzen zu sehen sind, weiß von Petrocelli heute niemand mehr etwas. Meine Kinder reagierten auf Petrocelli als würde ich ihnen ein neues Gemüse vorstellen. Traurig, traurig. Höchste Zeit, sich die Serie einmal wieder anzusehen. Aber wo? Aber wie?

Glücklicherweise erschienen die ersten zwei Staffeln auf DVD in aufbereiteter Bildqualität, die sich sehen lassen kann. Zwar ist der Ton – wie damals – in Mono, aber das stört gar nicht.

Der Charme der Serie ist sicherlich ein Pluspunkt „oben drauf“. Es ist eine echte 70iger Jahre Serie. Die Mode, der Humor, ja, auch das Rollenverständnis zwischen Mann und Frau ist hier „70iger Jahre“. Rührend anzusehen, wie seine Ehefrau sich sofort dran macht, ihr bescheidenes Heim (ein Wohnwagen) gründlich zu säubern, neue Decken zu kaufen etc., damit die aus Italien kommende Mutter von „Tony“ Petrocelli auch einen guten Eindruck bekommt. Nachdenklich – in Sachen „Rollenverständnis – mag stimmen, dass die Darstellerin von Maggie Petrocelli (Susan Howard) durchaus attraktiv daher kommt, aber weniger „perfekt“ aussieht als die TV – Frauen unserer Tage: Im gleichen Maße, wie die Gleichberechtigung in den Handlungen beliebter Serien wie „Star Trek – Discovery“ etc. Einzug hielt, präsentieren doch gerade moderne Serien auch ein weibliches Schönheitsideal, dass weitestgehend unerreichbar oder sogar ungesund ist. Damals war das noch anders. Das nur am Rande.

Petrocelli – das ist zum Einen eine Reihe von Fällen, in denen er sich selbst als Anwalt beinahe hoffnungslosen Fällen widmet. Meist – aber nicht immer – handelt es sich um zu Unrecht beschuldigte hübsche Frauen. Dabei muss er als Anwalt wahre Detektivarbeit leisten und manchmal überführt er sogar seine eigene Klientin / seinen eigenen Klienten, die / der nur halbherzig mit der Wahrheit umging.

Zum Anderen geht es aber auch um Petrocelli selbst. Seine junge Frau und er wollen sich– so beginnt die Serie – eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Er verdient wenig und will sich erst einen Namen machen. Aufs „Land“ gezogen ist er, weil er in der Großstadt zu große Konkurrenz hat. Das er Harvard – Student war beeindruckt manche, andere werden davon eher abgestoßen. Überhaupt ist das Völkchen in der Gegend in die er gezogen ist teils sehr eigenwillig, was sich immerhin etwas ändert, nachdem er sich einen Namen als guter Anwalt gemacht hat. Obwohl die Serie in den 70igern spielt, erinnert sie in manchen Teilen an alte Western, in denen es nur einen gibt, der an das Recht glaubt, während alle anderen bestechlich sind.

Dabei ist jede Folge etwas anders. Beispielsweise in der Episode „Unschuldig schuldig“ haben wir es mit einer psychisch kranken Frau zu tun, die nicht bestreitet ihren Mann getötet zu haben. Doch wie kan Petrocelli ihr helfen? Sie kann sich ja nicht mal an alles erinnern. Die Folge ist drastisch und erinnert ganz entfernt an „Hitchcock“.

Was in allen Folgen gleich ist: Der jeweilige Tathergang wird aus verschiedenen Perspektiven gezeigt, was den Zuschauer unmittelbar am Wahrheitsfindungs – Prozess beteiligt. Erinnert etwas an „Die letzten Jedi“, aber das nur am Rande. Dabei scheint am Anfang die Schuld des Angeklagten ganz sicher und unbestreitbar zu sein. Darin liegt der eigentliche Reiz der Folgen.

In „Tod eines Freundes“ trifft Star Trek auf Star Wars: Hier spielt William Shatner den Angeklagten, Adam North und Harrison Ford hat eine Nebenrolle inne, einen Freund des Ermordeten. Außerdem spielt Dana Elcar Petrocellis Gegenspieler vor Gericht. Er ist u.a. bekannt aus „Matlock“, „2010 – das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen“ und Knight Rider.

Die Hauptpersonen der Serie, Anthony J. Petrocelli (Barry Newman), Maggie Petrocelli (Susan Howard) und ihr Gehilfe Pete Ritter (Albert Salmi) bilden eine eigentümliche, familiäre Einheit. Die Fälle machen Spaß, die Hauptpersonen werden zur TV – Familie, an der wir dank DVD nun in 44 Folgen, teilhaben dürfen.

Der Preis pro Staffel liegt bei rund 30 EUR

https://www.amazon.de/Petrocelli-Staffel-1-7-DVDs/dp/B01LW9H6K3

Petrocelli  (c) Alive-ag.de

P.S.: Nicht PetroSELLI, PetroCELLI! 😉

 

 

 

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Revell Modelle zu „Solo – A Star Wars Story“ PLUS Gewinnspiel!

Ich bin ein großer Fan von „Solo“, wie ich es schon oft gesagt und geschrieben habe. So ist es kein Wunder, dass ich mich darüber gefreut habe, dass (wenigstens) ein paar Snapfix – Modelle zum Film von Revell erschienen sind.

Es ist sehr schade, dass es von Revell keine „großen“ Modelle mehr zu geben scheint, jedenfalls nicht zu den aktuellen Filmen. Ich war allerdings ziemlich geschockt als ich vor Kurzem in einen Spielzeugladen ging und dort alles von Revell entfernt worden war. Warum? Modelle zu bauen, egal ob es Dreimaster oder Snapfix-Raumschiffe sind, macht riesig Spaß. Mit einigem Stolz kann man am Ende auf sein Erzeugnis sehen. Aber das ist es vielleicht: Nie war eine Zeit kommerzieller ausgerichtet. Kommerziell bedeutet auch, dass man alles vorgesetzt bekommt. Fertig natürlich. Schade, schade, kann ich da nur sagen, Leute.

Nun zu den drei Modellen, die ich euch hier präsentieren werde.

Ihr findet die Modelle auf dieser Revell – Website, wo ihr sie auch bestellen könnt:

https://www.revell.de/produkte/star-wars/star-wars-solo/

(alle Bilder (c) Revell)

Die Modelle kosten je 24,99 EUR.

Der Zusammenbau ist denkbar einfach und richtet sich besonders an Anfänger des Modellbaus, die nach dem  Zusammenbau, der schnell gehen soll, auch damit spielen wollen. Da sind Light & Sound auf Knopfdruck sehr willkommen.

Allerdings hat jedes Modell seine eigenen Tücken, die von Kennern sehr leicht zu meistern sind, aber für blutige Anfänger zum Bruch eines kleinen Teils führen könnten.

So sind die Ständer der Imperial Patrol Speeder vorsichtig, mit einer gekonnten Mischung von Vorsicht und starkem Druck einzusetzen. Bei Hans Speeder muss man das Vorderteil der Kühlerhaube unbedingt richtig herum anbringen, denn sonst klappt es nicht wirklich. Die Anleitung muss genau befolgt werden. Wie immer bei Snapfix lohnt sich imo das Kleben der Teile, die sonst zwar fest genug sitzen, aber auch wieder herausfallen könnten, wenn man wirklich mit dem Modell spielt. Klar: Wenn man sich für das Kleben entscheidet, sollte man sich sicher sein, dass die angebrachten Teile auch richtig herum angebracht wurden.

Für Kenner dauern die Modelle ca. 10 – 20 Minuten, für Anfänger etwas mehr. In jedem Fall ist die Mühe der Rede nicht wert. Das Ergebnis ist schön!

Wer sein Modell noch etwas verwittert aussehen lassen möchte, kann dies tun, indem er (oder sie) einen Borstenpinsel verwendet. Diesen in eine Mischung von VIEL Verdünner und wenig !!! Schwarz oder Grau tunken und dann entgegen der Fahrtrichtung auftragen. Überflüssiges mit einem Tuch (entgegen der Fahrtrichtung) abtupfen / – wischen. Der Effekt wäre in Etwa dieser hier:

Hans Speeder leicht verwittert

Ich habe diese Methode hier erstmals durchgeführt. Leider hatte ich keinen Verdünner, sondern nur Nagellackentferner. Diesen kann ich nicht ! als Ersatz empfehlen, weil er das Plastik angreift! Bei diesem Modell waren mir stumpfe Stellen (statt Hochglanz) sogar recht, aber bei anderen mag dies sehr schlecht daher kommen. Außerdem können sich in den mit Nagellack aufgeweichten Plastikstellen Fuseln vom Tuch verfangen. Nehmt also am Besten den Original Revell Verdünner, da könnt ihr nichts falsch machen.

Wer von euch einen „Hans Speeder“ gewinnen will, kann dies hier tun.

Um zu gewinnen, schreibt mir maximal drei Sätze, die eurer Meinung nach EHRLICH eurer Meinungen vom Film (A Star Wars Story: Solo) entsprechen.

Ich behalte mir vor einige der Meinungen mit Namenskürzel (also quasi anonym, z.B. „M.W. aus H.“) hier zu veröffentlichen. Wer teilnimmt, ist damit einverstanden.

Wer teilnimmt, ist auch damit einverstanden, von mir per E-Mail über einen eventuellen Gewinn informiert zu werden. 

Schreibt diese Sätze bis zum 15. August 2018 an: Gewinnspiel@starbase-fantasy.de 🙂 Betreff: HAN! Das GEWINNSPIEL ist vorbei!

Gewonnen hat Uli. Dies war die Begründung, warum „Solo“ ein guter Flm war:

Nach dem für mich enttäuschenden Teil „Star Wars – Die letzten Jedi“, hatte ich keine allzu großen Erwartungen.

Der Film hat mich insgesamt gut unterhalten, er hatte schöne Szenen mit viel Action und Witz.

Für mich fehlte aber das Überraschungs-Moment und der Film hat es leider nicht geschafft mich zu fesseln. Schade.

Nach dem für mich enttäuschenden Teil „Star Wars – Die letzten Jedi“, hatte ich keine allzu großen Erwartungen.

Der Film hat mich insgesamt gut unterhalten, er hatte schöne Szenen mit viel Action und Witz.

Für mich fehlte aber das Überraschungs-Moment und der Film hat es leider nicht geschafft mich zu fesseln. Schade.

Liebe Grüße Uli

Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt, daher bitte in der Woche nach dem 15.08.2018 auch euren SPAM-Ordner überprüfen: Gewinner-Mitteilung erfolgt binnen 1 Woche nach Ende des Gewinnspiels. Diese dann kurz bestätigen.

Rechtliche Hinweise:

Veranstalter bin ich (Matthias Wieprecht), zu erreichen über die Kommentare dieses Blogs sowie unter der E-Mail Gewinnspiel@starbase-fantasy.de.

Die Teilnehmer müssen eine E-Mail an Gewinnspiel@starbase-fantasy.de schicken und darin in maximal drei Sätzen beschreiben, wie sie den Film „Solo: A Star Wars Story“ fanden.

Einsendeschluß ist der 15.08.2018. Die Gewinner werden binnen 1 Woche per E-Mail unterrichtet.

Die Gewinner werden nach dem  Zufallsprinzip ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Preis ist nur 1x verfügbar und wird von mir per Hermes oder DHL versendet.

Sollte sich ein Gewinner nicht binnen 1 Woche nach Bekanntgabe melden, wird ein weiterer Gewinner gezogen, der den Preis dann erhält. Der vorherige wird darüber in dem Fall aber unterrichtet.

 

 

 

 

 

 

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Star Trek News

Bisher ging es in meinem Blog vor Allem um die Galaxis, weit weit entfernt…., aber nicht um Star Trek. Warum ist das so?

Während der ersten Staffel von ST:DIS (Star Trek – Discovery) habe ich regelmässig auf Trekzone.de über aktuelle Folgen geschrieben. Allerdings – so frisch und stark, wendungsreich und verstrickt – jene in der prime Timeline spielende Serie auch sein mag, kam bei mir doch nicht so das rechte Star Trek Feeling auf. Fast, aber nicht ganz. Das hatte viele Gründe, aber darum soll es hier nicht gehen.

Hier geht es darum, dass ich mich frage, ob Star Trek wieder so stark werden wird, wie sie es kurz vor dem neuen Jahrtausend war? Wir erinnern uns: Star Trek – The next Generation begann Mitte der 80iger Jahre und ging bis Mitte der 90iger Jahre mit sieben erfolgreichen Staffeln. Das hatte Deep Space Nine zur Folge und schließlich auch Star Trek: Voyager und Enterprise. Enterprise war denn auch der Schwanengesang der zweiten großen Star Trek Ära, nach der TOS – Zeit im TV und im Kino, wobei sich letzere noch mit der TNG – Kino – Ära überschnitt (durch Kirk, Scotty und Chekov in Generations), deren ruhmloses Ende durch die geringe Besucherzahl von „Star Trek: Nemesis“ generiert wurde. (Ja, in gewisser Weise haben die Fans auch zum Ende der TNG – Ära beigetragen, aber die Berman´sche Methode, das Franchise massentauglich zu machen war auch nicht unschuldig… wieder ein anderes Thema, wenngleich es mir in den Fingern juckt darüber zu schreiben. Ein anderes Mal…).

Danach blieb es lange ruhig, bis 2009 „Star Trek“ von J. J. Abrams ins Kino kam, mit zwei weiteren Nachfolgern.

Der letzte Kinofilm „Star Trek beyond“ war mittelmäßig erfolgreich. „Paramount“ meinte, er käme quasi „als Geschenk für die Fans“ zum 50. Jubiläum von Star Trek in die Kinos. Tatsächlich war das wohl eher ein terminlicher Zufall, der dann als „Geschenk für die Fans zum Jubiläum“ umgedeutet wurde. Auch das Marketing zum Film zeigte deutlich, dass nicht der durchschnittliche Fan, sondern der durchschnittliche Kinobesucher im Allgemeinen die Zielgruppe war. Während Star Wars einigen zu viel „Fanservice“ betreibt (wofür ich persönlich dankbar bin), blieb dieser beim neuen Star Trek stets aus.

Dann kam nun letztes Jahr Discovery. Die sehr moderne, innovative Serie, die vor Allem wohl noch einige Mühe darin investieren wird, sich glaubhaft in die prime Timeline einzufügen, wurde via Netflix finanziert und zeigte sich als so erfolgreich, dass nun noch mehr Star Trek produziert werden soll!

Dabei gibt es leider vor Allem GERÜCHTE. Diese teils unbestätigten oder nur teilweise und vage bestätigten Gerüchte sind zum Teil der Grund für mich, diesen Text zu schreiben. Das geniale (für mich) ist dabei, dass offenbar Patrick Stewart irgendwie in eine der Produktionen (es wird zwei von CBS geben (CBS ist verantwortlich für Star Trek im TV, Paramount für Star Trek im Kino), involviert sein wird. Auch wird spekuliert, es werde sich um eine „Starfleet Academy“ Serie handeln. Picard als Admiral und Lehrer an der Akademie? Ich hätte mir so was schon für die Kinofilme der TNG – Ära gewünscht. Wäre aber auch jetzt noch genial. Die zweite, genauer gesagt neben DIS DRITTE Serie ist noch weitgehend unbekannt.

Sicher ist außerdem, dass es zwei weitere Star Trek Kinofilme geben wird. In dem einen wird der Vater von Kirk (George Kirk) eine gewichtige Rolle spielen, in dem anderen wird Quentin Tarantinos Filmidee (was immer das sei) von Bedeutung sein.

Ich fasse zusammen:

Star Trek: Discovery wird fortgesetzt.
Star Trek: Academy (oder wie auch immer es heißen wird), wird vss. mit Patrick Stewart an den Start gehen (spekulativ)
Star Trek: ??? kommt auch noch (hier ist alles ungewiss)
Star Trek: Kinofilm 1 (mit Kirks Vater) kommt.
Star Trek: Tarantinos Special kommt auch noch.

Vielleicht ist die per se erfolgreiche Star Wars Reihe wieder einmal „Schuld“ für einen neuen Star Trek Boom? So war es ja schon beim ersten Kinofilm in den 70iger Jahren, wo sich ein Paramount – Macher fragte: „Was haben wir, was im Weltraum spielt? Wie können wir auf der Star Wars Welle mitschwimmen?“

Grundsätzlich bin ich verhalten erfreut. Wenn ich allerdings lese, dass Tarantino bei den Kinofilmen mitmischt, dann lässt mich das bei Weitem skeptischer werden als wenn ich von Stewarts Beteiligung lese. Was ihn angeht, so muss ich es einfach loswerden. Ein schönes, sonores: MAKE IT SO!

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Die Parkbank

Der Frühnebel wurde sanft von den Sonnenstrahlen des Morgens vertrieben. Ich stand da, wo man im Park genau auf den Fluß sehen konnte. Rechts und links von mir waren Bäume. In der Ferne tummelten sich wenige Menschen, die noch zu dieser frühen Stunde joggen wollten. Ich setzte mich auf die Parkbank, die direkt vor mir stand. Wie schön war das Glitzern des Wassers in der Sonne!

Hätte ich mich doch nur nicht so einsam gefühlt. Der Soundtrack meines Lebens fühlte sich an wie ein Moll – Stück von Mahler oder das Adagio von Samuel Barber. Dabei mochte ich doch auch Jazz recht gern! Ja, wie wäre es wohl, wenn meine Lebensmelodie jazzig wäre?

Mein Bein schmerzte wieder. Es war ein auszuhaltender Schmerz. Ein ärgerlicher Schmerz, aber keiner, der mir den schönen Morgen verderben konnte. Chronische Schmerzen sind einfach ein Elend. Die Gesunden, wie ich alle Menschen ohne chronische Erkrankungen nannte, wussten gar nicht, wie gut es ihnen ging.

Ein Vogel landete vor mir auf dem Boden. Er sah sich keck um und suchte wohl nach einem Wurm, fand aber keinen. Er sah klein und einsam aus. Vielleicht projezierte ich meine Befindlichkeit aber auch nur auf den kleinen Vogel. Mein Gott, mein Psychiater, Dr. Rogers, hätte seine Freude gehabt. Ich identifizierte mich mit einem kleinen Vogel!

Eine junge Frau lief auf meine Parkbank zu, setzte sich hin. Sie trug Ohrstöpsel, atmete schwer, woraufhin sich natürlich ihre Brust hob und senkte. Es war wie in einem billigen Liebesroman und ich spann die Gedanken weiter.

„Entschuldigen sie, haben sie ein Kaugummi?“

„Ja, ich habe tatsächlich ein Kaugummi. Hier. Woher kommen sie?

Aber sie hatte Ohrstöpsel in ihren Ohren. Ich sprach einfach trotzdem, wollte Dr. Rogers stolz auf mich machen, wenn ich ihm von diesem kleinen Experiment erzählte.

„Wollen wir irgendwo einen Kaffee trinken gehen?“ rief ich sie an. Sie zog einen Stöpsel aus dem Ohr. „Sorry? Kaffee? Ne, danke, trinke nur Wasser.“

„Aber …ich kann Ihnen auch ein Wasser ausgeben!“

„Sie wollen ja nur mit mir im Bett landen. Danke nein. Tschüß Opi!“

Dann lief sie weg.

Ich betrachtete das glitzernde Wasser.

„Opi“, sagte ich vor mich hin. „Was denkt sie, wer ich bin? Ich bin 48, nicht 480!“ Es beschäftigte mich noch sehr, aber ich lobte mich dafür, sie angesprochen zu haben. Dr. Rogers hätte jetzt einen Grund, mir weiterhin zu sagen: „Warten sie es doch einfach ab, das wird schon!“ Mir war natürlich klar, dass Rogers für mich log und nett war. Das war an sich schrecklich, aber ich mochte es. Es hielt mich manchmal aufrecht.

Eine ältere Dame setzte sich neben mich. Ihre verwässerten, blauen Augen waren sicher einmal wunderschön gewesen. Überhaupt konnte ich in ihr das schöne Wesen entdecken, dass sie einmal gewesen war.

„Darf ich ihnen eine Frage stellen?“

„Gewiss doch, junger Mann!“

Junger Mann! Die Frau hatte jetzt schon einen Pluspunkt bei mir gewonnen.

„Warum ist es heute so schwierig, eine Frau kennenzulernen.“

Die Frau sah mich nachdenklich an, schaute an mir hinauf und herab, dann setzte sie sich etwas zurück, fasste dabei ihre Handtasche wie ein Kind einen Teddy greifen würde, wenn es etwas möglicherweise „Verbotenes“ sagen wollte, aber dann sagte sie es:

„Veränderungen, wenn sie mich fragen. Früher konnte man jemanden beim Tanz-Tee kennenlernen, später in der Disco. Aber diese Zeiten sind vorbei. Der Kommerz hat alles im Griff. Die Partnerschaftsportale im Internet zum Beispiel. Hauptsache Geld verdienen – mit allen Bedürfnissen dieser Welt. Das haben wir vom totalen Kapitalismus.“

„Sind sie links eingestellt?“ fragte ich sie und sie lachte herzlich.

„Links und jüdisch bin ich auch.“ lachte sie herzlich.

Wir lachten beide, obwohl ich gar nicht so recht verstand, warum. Es war vermutlich ihre heitere Art, die sie sich im hohen Alter noch bewahrt hatte.  Dann sah sie flüchtig auf ihre Uhr.

„Ich muss nun leider weiter. Ein Arzttermin…“

Ich wünschte ihr einen schönen Tag.

Dann stand ich auf und ging zum Ufer des Flusses. Die Sonne war nun höher gestiegen und begann heiß auf die Erde hinabzuscheinen. Der Verkehr in der Ferne war lauter geworden. Ich konnte Autos sehen, die scharenweise an die Ampeln fuhren und dann weiter, immer weiter. Ich pfiff vor mich hin, wobei ich an die lebensfrohe Dame dachte, mit ihrer linken Einstellung.

Dann setzte ich mich wieder auf die Bank. Eine Weile setzte sich niemand mehr dazu.

Es mochte so gegen 13 Uhr gewesen sein als ein Schuljunge kurz auf der Bank Platz nahm. Er mochte so 12 Jahre alt sein. Er war dunkelblond, leicht untersetzt und hatte ein schönes, pfiffiges Gesicht.

„Sag mal, darf ich dich was fragen.“

„Fragen sie doch“, sagte er.

„Ist es in deinem Alter auch schwer, eine Fr… ein Mädchen kennenzulernen?“

Der Junge wurde rot und starrte auf den Fluß. Dann stand er schnell auf und ging zehn Schritte weiter, ehe er sich umdrehte und sagte: „Erstens soll ich nicht mir Fremden reden und … ja na klar ist das schwierig. Wenn man ihnen sagt, dass man sie mag, sind sie gekränkt, wenn man es nicht tut auch.“

Dann ging er schnell weiter.

Vielleicht hatte er ja Recht. Aber waren alle so?

Ich unterbrach den Tag indem ich den Park kurz verlies und mir einen Hamburger kaufte. Nicht gesund, aber jetzt genau richtig. Dann kam ich zurück zur Bank und sah schon aus der Ferne, dass sich ein Pärchen in den zwanzigern darauf gemütlich eingerichtet hatte. Sie küssten sich leidenschaftlich und hemmungslos. Ich war voller Neid und Faszination. Mein Gott, dass musste so schön sein!

Dann sahen sie zu mir herüber.

„Geh weg, du alter Spanner!“ rief der Mann. Ich ging und streunerte noch etwas länger über den Park. Wie vielen Menschen ich da begegnete! Müttern mit Kinderwagen, Leute in Rollstühlen, Anzugträger und immer wieder Jogger. Ich kehrte in einem kleinen Kaffee ein, dass sich gegenüber dem Parkeingang befand.

Direkt als ich es betrat, bezog sich der Himmel und es begann zu regnen. Mir fiel gleich die Frau direkt am Nebentisch auf. Sie trug ihre schwarzen Haare zu einem Pferdezopf gebunden und sah immer wieder unschlüssig zum Fenster.

„Darf ich ihnen etwas ausgeben?“ fragte ich sie.

Sie sah mich verwirrt an, meinte dann distanziert, aber nicht unfreundlich: „Nein, danke. Mein Bus kommt jeden Moment.“

Ich nickte und bestellte einen Kakao.

Ihr Bus kam rasend schnell. Das Wetter wurde wieder sonnig und ein Regenbogen erschien am Himmel, der wirklich beeindruckend aussah. Vielleicht, dachte ich, würde er bedeuten, dass ich nun die richtige Frau für mein leben finden würde?

Ich ging wieder zurück zu der Parkbank. Sie war abermals leer. Der Himmel wurde schon etwas dunkel, ich konnte sogar den Mond schon entdecken, obwohl es erst später Nachmittag war. Nun setzte sich abermals eine Frau neben mich. Auch sie trug ihre Haare zu einem Pferdeschwanz, aber sie hatte blonde Haare. Ich sagte nichts, sie auch nicht. Ich genoss diese Ungewissheit und die damit verbundene Möglichkeit, keinen Korb zu bekommen.

ENDE

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Presseinformation: 20 Jahre Harry Potter (Lesungen in Hamburg, Berlin und München)

20 Jahre Harry Potter

„Auf nach Hogwarts!“ – Drei große Jubiläumslesungen mit Rufus Beck

 „Auf nach Hogwarts!“ heißt es für alle Harry-Potter-Fans am Wochenende rund um den 1. September: Zum 20jährigen Harry-Potter-Jubiläum in Deutschland liest der Schauspieler und Stimmenmagier Rufus Beck erstmals nach vielen Jahren wieder live vor großem Publikum aus den Harry-Potter-Büchern. Zu erleben ist er bei drei Lesungen in Hamburg (31.8.2018), Berlin (1.9.2018) und München (2.9.2018). Gastgeber sind der Carlsen Verlag, der Hörverlag und Audible in Kooperation mit Heymann, Thalia und Hugendubel.

(Foto: (C) Oliver Jung)

 Seit Erscheinen des ersten Bandes der Harry-Potter-Serie ist der 1. September ein herausragendes Datum für Millionen Potterheads weltweit. Denn dann kehren alle Zauberschüler der magischen Welt zurück in die Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei:  Auf ins neue Schuljahr, auf zu neuen Abenteuern – auf nach Hogwarts!

 Der Aufruf klingt daher wie ein Nachhausekommen in den Ohren aller, die Harry Potter gelesen und gehört haben und immer wieder lesen und hören. Fans, Familien und Wegbegleiter können an diesem besonderen Wochenende mit der Stimme von Rufus Beck in die Welt von Harry, seinen Freunden und seinen Gegenspielern eintauchen.

 „Ich freue mich sehr, dass ich nach langer Zeit wieder live und vor Publikum aus den Harry-Potter-Büchern lesen kann“, sagt Rufus Beck. „Harry Potter erinnert mich an meine eigene Internatszeit und wie wichtig es ist Freunde zu haben, die mit einem durch dick und dünn gehen. Wenn ich bei einer Live-Lesung in die strahlenden Augen der jungen Zuhörer blicke, weiß ich, dass ich keinen besseren Beruf wählen konnte.“

 Termine und Veranstaltungsorte:

31.08., 19:00 Uhr: Kulturkirche Altona, Bei der Johanniskirche 22, 22767 Hamburg

01.09., 19.00 Uhr: Theater im Delphi, Gustav-Adolf-Str. 2, 13086 Berlin

 02.09., 18:00 Uhr: Reithalle, Heßstraße 132, 80797 München

 Tickets im Vorverkauf sind ab 25.06.2018 über folgende Buchhandlungen erhältlich:

 für die Veranstaltung in Hamburg: Buchhaus Heymann

für die Veranstaltung in Berlin: alle Berliner Thalia Filialen

für die Veranstaltung in München: Buchhandlung Hugendubel

 Der Eintritt beträgt 15 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre zahlen ermäßigt 10 Euro.

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Nach „Solo“ Flop keine „Star Wars Story“ mehr?

Wie die Website collider.com berichtet, wurden die Arbeiten an den kommenden Star Wars Story – Episoden eingestellt. Grund ist der finanzielle Flop von „Solo“.

Laut IMDB hat der Film $300,000,000 gekostet. Er brachte insgesamt aber bisher „nur“ $343,297,558 weltweit ein. Manch einer würde sich über so einen Gewinn freuen, doch Disney ist von Filmen wie „Das Erwachen der Macht“ oder „Rogue One“ ganz anderes gewohnt.

Als Reaktion hat nun Lucasfilm / Disney die Produktion der Anthologie-Filme von „Boba Fett“ und „Obi Wan“ eingestellt. Auch die geplanten zwei weiteren Solo – Spinoffs wurden zunächst gestrichen. Ob Rian Johnsons geplante Trilogie betroffen sein wird, ist unklar.

Auch auf collider.com wird vermutet, dass der eher geringe Erfolg des Star Wars Films mit seinem Erscheinen im MAI statt im Dezember zu erklären ist. In der Tat macht das Sinn, denn die Zuschauer waren es gewohnt, zu Weihnachten neben den sonstigen Geschenken in jedem Fall einen neuen Star Wars Film zu entdecken. Wie heiß wärest Du auf ein Weihnachtsgeschenk, nur fünf Monate nach Weihnachten und mitten im Sommer?

Viele sogenannte „Fans“ haben den Film aus Protest gegen „The last Jedi“ nicht angesehen und dann gibt es natürlich noch die „Hater“, die einfach alles niedermachen wollen, was ihrer Art von Star Wars widerspricht…

Betrachte ich mir das Marketing von Lucasfilm seit „Rogue One“, so scheinen mir die Leute bei Disney / Lucasfilm zu selbstsicher geworden zu sein. Ein prominenter Analyst (siehe auch https://www.cbr.com/solo-a-star-wars-story-analyst-poor-marketing/) stellte fest, dass ein gravierender Grund für das schlechte Abschneiden des an sich guten Films mit dem Marketing zu tun hatte.  So wurde der erste Trailer zu „Rogue One“ 247 Tage vor dem Film gezeigt, der erste von „Solo“ erst 108 Tage zuvor. Das mag auch mit „The last Jedi“ zu tun haben, denn 247 Tage sind umgerechnet 8,12 Monate. Hätte man den ersten Trailer von „Solo“ 8 Monate zuvor gezeigt, wäre das folglich noch vor dem Erscheinen von „TLJ“ gewesen! Und wieder zeigt sich, wie ungünstig der Mai-Termin war!

Das Lucasfilm alles in Sachen „Star Wars“ überdenkt kann nicht falsch sein. Alleine schon, dass Rian Johnson die von Kasdan und Abrams vorgeschlagene Storyline der „Hauptepisoden“ verlassen durfte und man wohl bei Lucasfilm der Meinung ist, alles was „Star Wars“ im Titel hat, verkauft sich ohne Mühe von selbst, schmeckte auch mir nicht. Lucasfilm hatte und hat es in der Hand, Star Wars zu einer großen Sache oder zu einer alltäglichen Sache zu machen. Die Magie von 2015 hat Lucasfilm für gegeben hingenommen und sich dann nicht weiter um sein Produkt bemüht, so wie ein Schüler, der eine 1+ im Zeugnis hat und meint, sich dann keine Mühe mehr geben zu müssen (bezüglich Kontinuität, Stimmung in den Haupt-Filmen im Speziellen und das Marketing im Allgemeinen).

Schade nur ist, dass ausgerechnet „Solo“, dieser frische Film, der auf der Website „Rottentomatoes“ ein 65%iges „Liked it“ bekommen hat und der von so gut wie niemandem als schlecht bezeichnet wird, der ihn wirklich gesehen hat (und nicht nur aus Prinzip schlecht fand), den Grund dafür liefert.

Ich hoffe, dass sich jetzt die richtigen Leute in Hollywood an einen Tisch setzen und Star Wars retten – und immer, wenn etwas gerettet werden muss, war J. J. Abrams am Besten. Seien wir also zuverichtlich. Episode IX könnte alles retten. Die Frage ist nur, wird die Episode IX eine „Titanic“ oder eine „Apollo XI“?

 

 

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Gastbeitrag von Sven Wedekin: Jurassic World II

Eine spoilerfreie Kritik

65 Millionen Jahre ist es nun schon wieder her, seit die Dinosaurier ausgestorben sind.

Doch seit eine zweibeinige, einigermaßen intelligente und körperlich nicht annähernd so eindrucksvolle Spezies namens Mensch das Licht der Welt erblickte und die sterblichen Überreste jener schrecklichen Urzeitechsen mehr durch Zufall entdeckte, ist die Erinnerung an die einstigen Herrschen der Erde wieder erwacht.

Bereits unmittelbar nachdem findige Forscher die ersten Fossilien ausbuddelten wurden auch schon allerlei Geschichten rund um die Dinos – zunächst in gedruckter Form – dem staunenden Publikum dargeboten. Niemand geringerer als „Sherlock Holmes“ Erfinder Arthur Conan Doyle verfasste 1912 mit seinem Roman „The Lost World“ einen Klassiker der phantastischen Literatur, der archetypisch für alle künftigen Erzählungen wurde, in denen Dinosaurier aller Art im Mittelpunkt standen. Und davon sollten noch viele kommen. Wahrscheinlich weiß niemand genau wie viele Bücher und Filme in den letzten hundert Jahren die Menschen überall auf der Welt in ein Land vor unserer Zeit entführten.

Doch 1993, vor genau einem Vierteljahrhundert, sollte ein Film die Kinos erobern, der nicht nur unser Bild der Dinosaurier, sondern auch das Medium Kino selbst für immer verändern sollte: Steven Spielbergs „Jurassic Park“ war der erste Film mit fotorealistischen, computeranimierten Bildern, den heutzutage schier allgegenwärtigen CGIs. Diese ermöglichten es Tyrannosaurus rex, Veloceraptor, Brachiosaurus und Co. mit einem nie dagewesenen Realismus auf der Leinwand darzustellen. Das Publikum strömte so dann auch in Massen in die Kinos und machten „Jurassic Park“ zum bis dahin erfolgreichsten Film aller Zeiten.

Bei diesem Welterfolg war es so dann auch kein Wunder, dass der Streifen gleich mehrere Fortsetzungen nach sich zog, die jedoch von recht unterschiedlicher Qualität waren. Deren aktuellste, „Jurassic World – Das gefallene Königreich“, wurde nun pünktlich zum Jubiläum des Erstlings veröffentlicht.

Drei Jahre nach den Ereignissen des ersten „Jurassic World“ Film, der unter der Regie von Colin Trevorrow einen Reboot der Reihe darstellen sollte, leben die tierischen Bewohner des zerstörten Freizeitparks friedlich auf der Isla Nublar. Doch die Idylle wird vom drohenden Ausbruch des Inselvulkans bedroht, der allen auf der Insel lebenden Dinosauriern den Gar aus machen könnte. Um sie zu retten tun sich ehemalige Managerin des Parks, Claire Dearing (Bryce Dallas Howard) und der smarte Dinobändiger Owen Grady (Chris Pratt) zusammen um so viele Tiere wie möglich von der Insel zu retten. Der Industrielle Benjamin Lockwood (James Cromwell) hat für sie ein Habitat auf dem Festland errichtet, in dem sie in Frieden leben können. Doch dessen intriganter Geschäftspartner Elli Mills (Rafe Spall) hat andere Pläne: Er will die geretteten Exemplare gewinnbringend verkaufen. Dazu sorgt er dafür, dass Dinosaurier verschiedenster Art auf Lockwoods riesiges Anwesen in den Wäldern von Nord-Kalifornien gebracht werden, wo er sich in einer nächtlichen Auktion an die Meistbietenden versteigern will. Doch es kommt, wie es kommen muss: Den Sauriern gelingt es aus ihren Gefängnis zu entkommen und machen Jagd auf die nun im Gebäude gefangen Menschen…

Um es gleich zu sagen: In punkto Spannung stellt der Film eine eindeutige Steigerung zu seinem direkten Vorgänger dar. Regisseur J. A. Bayona, der sich unter anderen mit „The Impossible“, einer Verfilmung der verheerenden Tsunami-Katastrophe vom Dezember 2004 einen Namen machte, versteht es vor allem in der zweiten Hälfte des Streifens die Spannungsschraube geschickt anzuziehen, in dem er einen neuen, künstlich gezüchteten Dinohybriden einführt und die Geschichte an einem recht ungewöhnlichen Schauplatz verlegt, wodurch er ihr neue Impulse verleiht.

Die vorangegangen Szenen auf der, aus Teil eins bekannten Isla Nublar ließen mich hingegen merkwürdig kalt. Während der Vulkanausbruch so spektakulär inszeniert ist, dass „Dantes Peak“ dagegen aussieht wie ein Werbespot für eine Knallfroschfirma wirken die Angriffe der Dinos nur wie ein Neuaufguss der entsprechenden Szenen aus den vier Vorgängerstreifen. Vielleicht habe ich aber auch einfach schon zu viele „Jurassic Park“ Filme gesehen, in denen Menschen von wildgewordenen Raubsauriern durch den Dschungel gejagt werden.

Doch sobald sich die Handlung auf das Festland verlagert, emanzipiert sich Bayonas Film sowohl inhaltlich als auch visuell von seinen Vorgängern, wodurch er enorm an Reiz und eben auch an Spannung gewinnt. Außerdem lässt der Film es sich hier auch nicht nehmen ein wenig Kapitalismuskritik zu üben. Dies haben allerdings vor allem die ersten beiden Beiträge des Franchises auch schon getan, weswegen dies kein wirklich neuer Aspekt in der Geschichte darstellt, zumal sie her doch recht stark mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommt.

Im Hinblick auf die Leistungen der Darsteller gibt es hingegen nichts zu bemängeln. Chris Pratt ist wieder souverän als jungenhafter Draufgänger und wirkt dabei so charmant und cool wie immer.

Bryce Dallas Howard tritt hier wesentlich tougher und nicht mehr ganz so nervig auf wie im ersten „Jurassic World“ Film.

Erfreulicherweise gibt es auch ein Wiedersehen mit Jeff Goldblum als Chaosmathematiker Dr. Ian Malcolm, dessen Szenen leider nur sehr kurz sind und sich letztlich nur auf einen Cameoauftritt beschränken.

Ein echtes Ärgernis war für mich hingegen dieser nerdige Freund von Howards Figur, dem vom Newcomer Justice Smith gespielte Franklin Webb. Dieser sollte wohl witzig sein, ging mir aber mit seinem ewigen Gekreische nur auf die Nerven. Fast wünschte ich, er wäre einem der Fleischfresser zum Opfer gefallen.

Das eher offene Ende des Streifens hat mir dafür wiederum umso besser gefallen, da es Raum für eine interessante Fortsetzung lässt, welche die Reihe in eine neue Richtung lenken könnte.

Das gefallene Königreich“ (kann mir mal jemand erklären, was dieser Titel eigentlich zu bedeuten hat?) ist somit ein rundum unterhaltsamer, actionreicher und spannender Dinothriller geworden, den man als würdigen Beitrag zu dem Franchise bezeichnen kann. Nur Originalität sucht man hier im Grunde vergeblich. Der Film ist ein typisches Produkt unseres modernen Blockbusterzeitalters, dessen Merkmale von Steven Spielberg selbst 1993 neu definiert wurden als er dem Kino durch die Erfindung der digitalen Tricktechnik neue Möglichkeiten erschloss. Leider stehen diese Möglichkeiten nur selten in einem adäquaten Verhältnis zum Inhalt. Auch „Jurassic World 2“ bildet hier keine Ausnahme. Trotz einiger wirklich guter Ansätze und origineller Ideen gelingt es dem Film nicht sich so nachhaltig von seinem berühmten Vorgänger zu lösen, um etwas wirklich Eigenes zu schaffen. Einen neuen Hype wird der Streifen so ganz sicher nicht auslösen.

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Solo: A Star Wars Story – die ersten Black Series Figuren von Hasbro

Zum Film „Solo: A Star Wars Story“ sind auch wieder detailiierte, bewegliche ca. 15cm große Actionfiguren in der Black Series erschienen. Sie können ihre Köpfe und Arme bewegen, haben jeweils eine Waffe als Zubehör dabei und Lando kann sich sogar seines Umhangs und Schals entledigen.

Alden Ehrenreich wurde gut getroffen

Hier sieht man beide „Helden“ nebeneinander. Schade nur, dass Lando keine Sabacc-Karten dabei hat.

Beide Helden

Und hier ist Lando noch einmal mit Umhang und Schal zu sehen. Bereit für die Oper. Oder was auch immer….

Lando im Schal

Die „Ranger“ unter den Troopern, also die „Range Trooper“ sind im Film leider nur kurz zu sehen, vergessen wird man sie jedoch nie. Diese kompakte Figur kommt mit „echtem“ Fell daher.

Range Trooper

Insgesamt haben wir hier wieder schöne neue Figuren aus dem Star Wars Universum. Dieses Mal zu „Solo“, einem Film, der meiner Ansicht nach in Zukunft noch zu spätem Ruhm gelangen wird…

Kaufen könnt ihr diese Figuren z.B. bei Amazon.de und in jedem gut sortierten Spielwarenladen.

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Star Wars – The last Jedi wie ich es mir ungefähr vorgestellt hätte…

Es sind einige Monate seit dem Ende von „The last Jedi“ vergangen. So lange hat es aber auch gebraucht, bis ich verstanden habe, wie ich persönlich den Film in seiner Wertigkeit einsortiere. Ich sehe ihn als einen befriedigenden Film an, der stellenweise sogar gut ist, wobei ich durchaus an die entsprechenden Schulnoten denke.

„The Force awakens“ war indes für mich ein sehr guter Film. Viele werfen ihm vor, zu sehr wie die alten Filme zu sein. Ich mag ihn gerade genau deshalb so sehr gerne.

Ich hätte erwartet, dass Luke Skywalker bei Reys Ankunft durch seine Fähigkeiten weiß, das Han tot ist.

Ich hätte erwartet, dass er zwar SICH die Schuld am Versagen mit Kylo Ren denkt, aber nicht, das er den Jedis insgesamt die Schuld gibt, obwohl das ggf. sogar eine gute Idee von Rian Johnson war.

Ich glaube nicht, dass jemand, der in der Macht ausgebildet ist einfach kündigen / aussteigen kann, wie das bei Luke in TLJ der Fall ist.

Ich ging davon aus, dass Kylo Ren seinen Helm trägt, weil er ein Ritter von Ren ist. Da tragen alle Helme. Es ist kein „Spielzeug“, sondern ein Helm, ein Wahrzeichen als Ritter von Ren und ggf. sogar ein Schutz.

Ich erwartete zu sehen, dass die Ritter von Ren mit Snoke gemeinsam an einer Art „Tafelrunde“ sitzen. Ganz „ritterlich“ eben. Das sie aber in jedem Fall gemeinsam an einem dunklen Ort leben, ggf. sogar im Vaders Schloss auf Mustafar. Die Knights of Ren hätten in meiner Version des Films eine Spezialeinheit sein müssen, die sich in der Macht gut auskennen und nunmehr auf die „Stützen des Widerstands“ angesetzt werden: Luke und Leia. So ziehen sie, ggf. in zwei Gruppen, los, um diese aufzuspüren und zu töten. Dabei setzt Snoke Kylo Ren besonders unter Druck: Er soll den Trupp anleiten, der Leia, seine Mutter, tötet.

Wie beim „Zauberer von Oz“ hätte ich mir den wahren Snoke eher unscheinbarer vorgestellt, vielleicht sogar klein, aber in jedem Fall viel schwächer und unscheinbarer als er sich gibt. Längst nicht so stark wie in TLJ, eher schwächer, nur auf Schein ausgelegt. Oder er wäre eine „Marionette der dunklen Macht“ gewesen, ggf. auch eine Art Quintessenz aus dem Geist des Imperators. In jedem Fall hätte es bis zur Episode IX gedauert, bis wir ihn wirklich sehen oder seine Ursprünge sehen und verstehen.

Ich hätte erwartet, das wäre einfach logisch gewesen, das Rey eine Skywalker im weitesten Sinne ist. Es ist die Skywalker Saga, da wäre das logisch gewesen. Rian Johnsons Behauptung, in jedem von uns steckt ein Jedi (siehe „Jedi Boy“ am Ende von Teil VIII) klingt zwar nett, hat aber nichts im Star Wars Universum zu suchen.

Meiner Ansicht nach hätte es so sein können, dass Reys Mutter schon tot war als der Tempel zerstört wurde. Luke brachte sie dann – so was kannte er ja schon aus seiner Familie – nach Jakku zu einer Familie, der er vertraute… was immer der dann wieder geschehen sein mag. Das würde auch erklären, dass Kylo Ren in Episode VII den Offizier so genau nach „dem Mädchen“ fragt, das auf Jakku aufgetaucht war: Er kannte sie vom Jedi-Tempel, wo ihn Luke ausgebildet hatte! In VII „wusste“er dann: Dieses Mädchen kann nur Rey sein, die Tochter von Luke!

Meiner Meinung nach hätte Snoke eine finstere (zombie-ähnliche) Klonarmee erschaffen können, da Kylo ihm davon erzählte, dass er Hux und seinen Soldaten nicht traut. Deren Versagen war mit der Zerstörung der Starkiller-Base ja eindeutig! Hier hätte finsterer Sith-Mystizismus verwendet werden können.

Poe und Finn (der viel lieber zu Rey gehen würde) hätten von Leia den Auftrag bekommen können, weitere Soldaten für den Widerstand zu rekrutieren. Doch es gibt nur wenige Interessierte. Die Welt ist eingeschüchtert. Den Teil fand ich in Johnsons Film gut. Sie erhalten einen Notspruch von Rey, da sie – und Luke –  von den Rittern von Ren angegriffen werden. Doch als sie ihr zur Hilfe eilen wollen, werden sie von einer Blockade der ersten Ordnung aufgespürt und inhaftiert. Hier begegnet Finn auch Phasma, die ihn sehr leiden lässt. Sie hält es geheim, dass ihnen Finn in die Fänge geriet, weil sie eine private Rache an ihm verüben will.

Luke und Rey kämpfen Seite an Seite gegen die Ritter von Ren. Rey wird von ihnen gefangen genommen, Luke kann fliehen, was er nur ungern tut, aber ihm bleibt keine Wahl. Er macht sich auf den Weg zu Leia.

Usw.

Wichtig wäre in der Story auch eine Handlung gewesen, die Teil IX rechtfertigt, so hätte ich Rey tatsächlich auf die dunkle seite übergehen lassen. Zwar hätte Luke es geschafft seine Schwester zu verteidigen und Kylo wäre entkommen, aber am Ende sieht man die dunkle Klonarmee auf der einen Seite, auf der anderen Seite Luke, der Leia ausbildet, einen immer noch in Gefangenschaft befindlichen Finn und eine Rey, die gemeinsam mit Kylo Ren, die Klonarmee anführt.

Und Snoke lacht sich ins Fäustchen.

Falls nötig wäre Rey eben doch nicht die Tochter von Luke gewesen. In dem Fall hätte ich dafür gesorgt, dass ihre nunmehr dunklen Taten und eine Verbindung zwischen Kylo Ren und dem ECHTEN Anakin dafür sorgen würde, dass er wieder zu Ben wird und sie von der dunklen Seite befreit. Sie laufen dann in IX auf die „gute Seite“ über. Leia ist glücklich, wenigstens ihren Sohn wieder zu haben.

Man hätte auch VIII damit enden lassen können, dass sich Luke als sehr mächtig im Kampf gegen die Klone entpuppt und dies die Systeme dann mit Hoffnung füllt, so dass es wieder mehr Rekruten gibt. Whatever….

So was in der Art hätte ich erwartet. Speziell die Idee, „jeder kann das machen“ in Bezug auf die Macht, erklärt die Prophezeiung der Prequels wie auch das Denken von Yoda und Obi-Wan in der Original-Trilogie („Es gibt noch eine Hoffnung… da  ist noch ein Skywalker) für FALSCH. Jeder hätte da hineinspazieren und Vader oder den Imperator töten können. Damit wäre die Prophezeiung aber auch Quatsch und alles vor den Sequels fällt so sehr in sich zusammen, wie es nicht sein dürfte. Das ist der größte und übergreifendste Schwachpunkt von TLJ.

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Solo: A Star Wars Story… (Gedanken, Kritik und leichte bis mittlere SPOILER!)

…. hatte gegenüber „Rogue One“ einen Vorab-Bonus: Der Zuschauer wusste bereits, in welchem Tonus eine „Star Wars Story“ gehalten ist. Nichts episches, großes wie die Skywalker-Saga, sondern eine fast private kleine Geschichte, die nur eben im Star Wars Universum handelt.

Epischer als „Solo“ war „Rogue One“ dennoch. Warum? Ganz einfach: Es ging nicht um eine Person, sondern um „die“ ultimative Mission der Rebellion schlechthin – neben der Zerstörung der Todessterne.

„Solo“ ist weniger episch, ist privater gehalten. Da es alleine nur um Charaktere geht, werden diese aufgrund ihres Handelns dargestellt. In einer Guideline für Erzähler las ich einmal, „Lass die Charaktere nicht erzählen, wer sie sind, lass es sie ZEIGEN – durch ihr handeln und ihre Reaktionen! Genau das beherzigten Lawrence und Jonathan Kasdan als sie das Skript zu „Solo“ schrieben. So sehen wir an Beispielen seine Loyalität zu seiner Freundin Qui´Ra, seine Einsatzbereitschaft dabei, seine Ziele zu erreichen (egal wie).

Lawrence Kasdan ist ein wesentlicher Teil von Star Wars. Während George Lucas die Idee zum Sternen-Märchen hatte, traf Kasdan mit seinen Drehbüchern zu „Empire“ und „Return“ sowie „Erwachen“ genau den Ton dessen, was Star Wars lange ausmachte. Er ist das für Star Wars, was Gene L. Coon für Star Trek war. Naja, so in Etwa. So wie Coon im Gegensatz zum Star Trek – Erfinder Gene Roddenberry, kaum eine Rolle in der Öffentlichkeit spielte, trug er doch erheblich dazu bei, dass Star Trek zu dem wurde, was wir heute kennen (inklusive Klingonen und Prime Directive). Aber das ist ein anderes Thema.

Zurück zu „Solo“.

Der Film hat eine fast schon lyrische Qualität. Er war schon in den 80igern ein Herzensprojekt von Lawrence Kasdan, was man ihm anmerkt. Es ist die private, kleine Geschichte eines jungen Mannes, der noch Träume hat. Er will mit seiner Freundin fliehen, ein Raumschiff erwerben und der beste Pilot der Galaxis werden. Ein wenig hört es sich so an als würde man einem Helden einer klassischen Sage zuhören, wenn man ihn anhört. Zwar wollten „Sigfrid“ und „Lancelot“ keine Piloten werden, aber gewiss hatten sie hohe Ideale und zumindest der Lancelot der Artus-Sage wollte nichts weniger sein als der beste, reinste, ehrenhafteste Ritter der Welt. Was ihm nicht glückte, womit er das Königreich in einen letzten Krieg stürzte. Wieder ein anderes Thema…

Der verträumte, idealistische Han Solo wird zwar ein Flieger – Ass, jedoch von seiner Freundin getrennt und sucht schließlich einen Weg, zurückzukehren und sie zu retten… Der Rest ist zu Spoiler – schwer.

(c) Disney

Sicher ist nur, dass er am Ende ein enttäuschter Han Solo ist, der gelernt hat – neben Chewie – niemandem zu trauen. Trotz des bitteren Endes, haben wir hier einen immer noch recht jungen Han Solo, der in einem netten Kartenspiel den rasenden Falken gewinnt. So wie wir es immer wussten. Das Ende des Films ist – bei allem Ach und Weh – ein leichtherziges.

Der Film, der erzählerisch vor Action nur so strotzt, mit wunderschönen ILM – Sequenzen aufwartet und eine gelungene Filmmusik von John Williams und John Powell (Drachen zähmen leicht gemacht…) bietet, ist ein Rundum-Sorglos-Paket für den Star Wars Fan zumindest, der mit der ersten Trilogie aufgewachsen ist. Denn die Story könnte genau so gut in den 80er Jahren ähnlich in die Kinos gekommen sein.

Wenn man mit den Darstellern (z.B. Alden Ehrenreich als Han oder Donald Glover als Lando) nichts anfangen kann, dann hat man es natürlich schwer, sich auf den Film gebührend einzulassen. Ich sah in Alden Ehrenreich immer den jungen Han Solo und der gefiel mir gut.

Was mich persönlich an dem Film dennoch gestört hat ist ein gewisser Droide, der nicht nur sehr nervig mit seinem Wunsch nach Gleichberechtigung sein konnte, sondern auch noch merkwürdig emotional von Lando behandelt wird. Daraus gleich zu folgern, es bestünde eine echte sexuelle Beziehung zwischen den beiden halte ich für gewagt. Aber an vielen Stellen im Internet wird davon ausgegangen.

Was gibt es Schöneres als nach einem Kinobesuch leicht beschwingt aus dem Kino zu marschieren? Solange die Disney-Filme diese Qualität aufrecht erhalten können und sie dabei die teils extrem unterschiedlichen Geschmäcker der Fans befriedigen können, freue ich mich auf den nächsten und auch den übernächsten Star Wars Film.

Jetzt jedoch ist warten angesagt. Langes Warten – und ein Weihnachtsfest ohne Star Wars. Erst Weihnachten 2019 heißt es wieder „Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis…“

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