{"id":2899,"date":"2024-07-16T10:54:03","date_gmt":"2024-07-16T08:54:03","guid":{"rendered":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/?p=2899"},"modified":"2024-07-16T11:48:03","modified_gmt":"2024-07-16T09:48:03","slug":"musik-und-ich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/?p=2899","title":{"rendered":"Musik und ich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sich ausdr\u00fccken. Nie fiel es mir leichter als mit dem Klavier meiner Oma. All meine Emotionen, die Zweifel, \u00c4ngste, Hoffnungen, Sehns\u00fcchte, konnte ich mit dem Klavier ausdr\u00fccken. Manchmal waren es auch einfache Geschichten von den hohen gegen die tiefen T\u00f6ne, also Gut gegen B\u00f6se. Aber meistens war das einfach \u201eIch\u201c. Es h\u00f6rte sich wohl manchmal recht schr\u00e4g an, f\u00fcr mich war es jedoch ein &#8222;Ventil&#8220;, eine M\u00f6glichkeit, &#8222;das Unsagbare zu sagen&#8220;.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Entdecken<\/strong><\/p>\n<p>Als das Klavier wegkam \u2013 \u00fcber meinen Kopf hinweg und obwohl ich es erben sollte \u2013 verlor ich eine M\u00f6glichkeit, meinen Gef\u00fchlen Ausdruck zu verleihen. Aber ich wurde mir dessen nicht gewahr, obwohl es so war. Weiterhin zog mich die Musik an, die \u201egro\u00dfe\u201c, die \u201eklassische\u201c Musik.<\/p>\n<p>Denn nicht nur konnte ich mich \u00fcber die Musik ausdr\u00fccken, besser durch \u201eT\u00f6ne\u201c, denn ich wusste von Musikthoerie noch nichts und kannte keine Note, ich fand auch Verst\u00e4ndnis in der Musik anderer Komponisten. Auch sie dr\u00fcckten \u2013 manchmal ganz anders intendiert \u2013 f\u00fcr mich Gef\u00fchlszust\u00e4nde aus, von denen ich sagen konnte: DAS bin ich!<\/p>\n<p>Oder sie \u00fcberraschten mich. Wie Dvorak mit \u201eAus der neuen Welt\u201c oder Mozart mit seiner 40igsten Symphonie, die mir direkt unter die Haut ging und daf\u00fcr sorgte, dass sich meine Armhaare aufstellten. Pure Energie!<\/p>\n<p>Ich besuchte als kleines Kind einen Fl\u00f6tenkurs, galt dort als begabt und dann wurde die Lehrerin sehr krank und kam nicht wieder. Nachdem mein Klavier wegkam, erhielt ich so ein \u201eSpielzeug\u201c von Tasteninstrument aus dem Hause Casio, dass nur aus Elektronik und Plastik bestand. Auch dazu erhielt ich Unterricht, f\u00fchlte aber jedes Mal im Unterricht die Begrenztheit dieses Spielzeugs. Da gab es kein Schwingen, kein Leben in diesem toten St\u00fcck Plastik! Also brach ich den Unterricht ab. Meine Eltern dachten wohl, es sei Desinteresse, aber es war Resignation.<\/p>\n<p><strong>Suche<\/strong><\/p>\n<p>Ich wurde \u00e4lter und blieb der Musik im Geiste verbunden. Von \u201eder Musik\u201c ging f\u00fcr mich einfach eine unglaublich gro\u00dfe Anziehung f\u00fcr mich aus. \u00c4hnlich wie vom anderen Geschlecht, sp\u00e4testens seit meiner Pubert\u00e4t, nur auf eine andere, m\u00e4chtigere, reinere Weise. Schwer zu beschreiben.<\/p>\n<p>Mit Anfang 20 gab es in der Familienbildungsst\u00e4tte einen Kurs f\u00fcr Gitarre und ich \u00e4u\u00dferte einer Freundin, ich w\u00fcrde da ja gern mitmachen eigentlich, aber ich h\u00e4tte ja keine Gitarre. Es war nur so dahin gesagt. Sie hatte eine Jugendgitarre, die sie mir \u2013 da sie darauf nicht mehr spielte \u2013 f\u00fcr sehr wenige Deutsche Mark veraufte. Also ging ich in den Kurs.<\/p>\n<p>Wir lernten viel \u201eGeschrammel\u201c, ein wenig Zupfen. Akkorde halt. Der Anfang auf jeder Gitarre. Dann wollte ich mich spezialisieren, den ich war auf den Geschmack gekommen. Seit meiner \u201eKlavier \u2013 Zeit\u201c wollte ich nach Noten spielen k\u00f6nnen. Ich mochte Noten. Sie sahen sch\u00f6n aus, fand ich schon als Kind. Meine Oma sang mir an ihrem Klavier einmal die \u201eletzte Rose\u201c aus der Oper \u201eMartha\u201c vor. Ich fand es faszinierend, dass diese Zeichen wie ein Geheimcode gelesen werden konnten. Man konnte MUSIK aufschreiben!<\/p>\n<p>Ich fragte also meine Gitarrenlehrerin, ob sie mir das spielen nach Noten beibringen k\u00f6nnte. Das war ungew\u00f6hnlich f\u00fcr mich in dieser Lebensphase! Ich war sonst niemand, der Dinge anpackt, es mangelte mir gew\u00f6hnlich an Selbstvertrauen. Aber die Musik, wie gesagt, hatte diese gro\u00dfe Anziehungskraft! Sie meinte, das ginge und ich begann mit dem Einzelunterricht. Das war etwa 1992 \/ 1993.<\/p>\n<p><strong>Folk!<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend f\u00fcr mich die klassische Musik auf ewig die &#8222;K\u00f6nigin&#8220; jeglicher Musik sein wird, stellte f\u00fcr mich &#8211; schon seit Kindheitstagen, als ich noch nicht wusste, dass &#8222;das&#8220; Folk ist &#8211; zunehmend die &#8222;Folk &#8211; Music&#8220; einen interessanten Gegenpart dar.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend in der Klassik kunstvoll und raffiniert Harmonien und somit Stimmungen erzeugt wurden, war die irische (und generell die keltische) Musik f\u00fcr mich immer schon von einem besonderen, ganz anderen, Reiz gewesen. Die Unmittelbarkeit und schlichte Sch\u00f6nheit dieser Musik war f\u00fcr mich, ich war nie in Irland oder Schottland, ein klangliches Bild der dort von mir vermuteten Landschaften. Aber m\u00f6glicherweise auch ein Sinnbild f\u00fcr das &#8222;schlichte und herzliche&#8220; Wesen (Vorsicht: Klischees!) der drotigen Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Was auch immer daran sein mag: Mitte der 1990er Jahre gab es in Hildesheim einen Musikladen, der &#8222;Armorique&#8220; hie\u00df. Dort gab es Geheimtipps auf CD und im hinteren Ladenteil auch wunderbare, handgefertigte Meister-Gitarren von Antonio Sanchez (eine davon erwarb ich bei der bedauerlichen Aufl\u00f6sung des Gesch\u00e4fts Ende gegen 1996\/1997 und verkaufte sie sp\u00e4ter, was einfach dumm war, aber das ist ein anderes Thema&#8230;).<\/p>\n<p>Der Laden sorgte auch f\u00fcr eine Menge toller Konzerte aus dem Folk &#8211; Bereich. Damals gab es in Hildesheim und um Hildesheim herum mehr Folk als je zuvor oder danach. Und: Guten Folk! Mein erstes Konzert dieser Art war von &#8222;Thomas Loefke and Friends&#8220;, einer Gruppe deutscher und irischer Musiker, darunter auch Gitarristen der ber\u00fchmten Band &#8222;Clannad&#8220;.<\/p>\n<p>Folk ist f\u00fcr mich wie eine Verbindung in die Vergangenheit, die uns gleichzeitg mit dem Herzen verbindet, dem menschlichen Herzen, dass sich \u00fcber all die Jahrhunderte nie ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p><strong>Hoffnung und Krise<\/strong><\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte einen Artikel dar\u00fcber schreiben, wie wir Menschen die Gefangenen unserer eigenen Muster sind und was das f\u00fcr Auswirkungen auf die Beziehungen hat, die wir eingehen. Aber hier soll es nur um die Musik gehen. Trotzdem ein paar erkl\u00e4rende, weil notwendige, Worte:<\/p>\n<p>Auf eine gewisse Weise verlor ich mich zunehmend, w\u00e4hrend der Beziehung mit meiner (Ex)frau, die ich 1997 kennenlernte. 1998 h\u00f6rte ich mit dem Gitarre spielen auf. Meine (Ex)frau unterst\u00fctzte mich darin, meine Begeisterung f\u00fcr das Klavier neu aufleben zu lassen, denn sie war wirklich an mir interessiert, wollte mich f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Aus heutiger Sicht hatte ich sehr schnell begonnen, meine Priorit\u00e4t &#8222;auf den Erhalt und die Pflege unserer Beziehung&#8220; zu legen. Ich meinte mich (mehr oder weniger erfolgreich), auf bestimmte Weise verhalten zu m\u00fcssen, weil ich meinte, die Beziehung sei sonst zum Scheitern verurteilt.\u00a0Dadurch jedoch handelte ich zunehmend weniger authentisch und brachte so (die griechische Trag\u00f6die l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen) meinen Anteil zum sp\u00e4teren Ende der Beziehung mit ein &#8211; und zum fr\u00fchzeitigen Ende meiner Leidenschaft f\u00fcr die Musik. Auch am neuen (und besseren) Digitalklavier, dem Celviano, sa\u00df ich daher nur relativ kurze Zeit und generell h\u00f6rte ich kaum noch (klassische) Musik.<\/p>\n<p>Wenn in einer Beziehung nicht BEIDE authentisch und frei sein k\u00f6nnen, passt es nicht. Aber das wusste ich damals noch nicht. Ich hatte aus der Familie andere &#8222;Modelle&#8220; vorgelebt bekommen&#8230;<\/p>\n<p>Trotz unterschiedlicher psychosomatischer Symptome, die die Trennungsphase (gef\u00fchlt ab 2006) in mir aufpoppen lie\u00dfen, wie Blumen nach einem Sommerregen, kaufte ich mir online erneut eine Gitarre (meine (wirklich) guten alten Gitarren hatte ich inzwischen verkauft&#8230;) und versuchte es erneut, Unterricht zu nehmen, nur das es mir bald zu schlecht ging, weil ich immer weniger ignorieren konnte, dass unsere Beziehung rasant auf einen tiefen Abgrund zuraste &#8211; und ich immer mehr daran zweifelte, dies aufhalten zu k\u00f6nnen. Ich verstand gar nichts mehr. Subjektive Wahrheiten sind f\u00fcr einen subjektiv wahr.<\/p>\n<p>Als ich schlie\u00dflich, nach meinem Auszug, noch einmal in unsere alte, gemeinsame Wohnung kam, fand ich meine \u201eneue\u201c Gitarre unerkl\u00e4rlicher Weise zerbrochen vor. Es gab diverse Verd\u00e4chtige, aber mich interessierte das nicht, ich f\u00fchlte mich ohnehin innerlich taub und leer. Sicher war dies aber Eines: Ein Symbol f\u00fcr mein Leben damals! Das war etwa 2010.<\/p>\n<p><strong>Meine &#8222;Neue&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Etwa 2012 ging ich hier in den selben Laden, in dem ich schon 1993 im Winter meine erste \u201egro\u00dfe\u201c Gitarre (nach der Jugendgitarre) gekauft hatte. \u00c4hnlich (nicht ganz so) stolz wie damals, verlies ich auch an jenem Tag das Klavierhaus Meyer in Hildesheim und machte mich abermals daran, Unterricht zu nehmen.<\/p>\n<p>Wieder kamen Entwicklungen und Schwierigkeiten dazwischen. Schlafst\u00f6rungen, Sorge um meine Kinder usw. usf. Wenig Geld, aufgrund von Arbeitslosigkeit.<\/p>\n<p><strong>Corona<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr viele war Corona ein Fluch. F\u00fcr manche ein t\u00f6dlicher, kein Zweifel. F\u00fcr viele ein psychischer, denn Corona zwang die Leute, sich mit ihrer Realit\u00e4t auseinanderzusetzen, sich ihrer bewusst zu werden. Daran zerbrachen viele oder wurden doch zumindest in Mitleidenschaft gezogen.<\/p>\n<p>Ich hatte in den Scheidungsjahren viel \u00fcber Krisenmanagement gelernt und bl\u00fchte 2020 geradezu auf. Ich begann mit Sport und nahm einige Kilo ab, ich genoss die vielen freien Pl\u00e4tze in der Bahn und war dankbar, dass mir die anderen Kunden an den Warteschlangen im Supermarkt nicht bis an meine Schuhsohlen aufr\u00fcckten. Das war \u201emeine Zeit\u201c. Ich dachte, die Menschheit w\u00fcrde sich vielleicht JETZT \u00e4ndern! Ein spirituelles Erwachsen? Das war sicher ein Irrtum und die Menschheit musste der aufgestauten \u201eSchlechtigkeit\u201c, die AUCH in ihr steckt (neben vielen segensreichen Eigenschaften), in den Jahren nach Corona (bis heute) viel Raum geben. Weltweit. Aber ich schweife ab.<\/p>\n<p>2021 im M\u00e4rz dachte ich, es muss mehr Ver\u00e4nderungen in meinem Leben geben. Aber was? Da wurde ich mir dessen bewusst, dass ich doch immer mal wieder den Versuch unternommen hatte, das Gitarre spielen erneut aufzunehmen. Der Unterricht (Einzelunterricht) war nach wie vor teuer, aber mein Gott \u2013 wenn nicht jetzt, wann dann? Egal wie! Also griff ich mir das Instrument und fing mit Heinz Teucherts Gitarrenschule I erneut an, arbeitete mich durch bis zu dem Punkt, wo ich 1997 einmal aufgeh\u00f6rt hatte. Schnell kam ich ins Stocken.<\/p>\n<p>Die Corona \u2013 Zeit hatte jedoch den \u201eOnline Unterricht\u201c so was von vorangebracht (sagte ich schon, dass Corona mir fast nur Gutes brachte?), so dass ich bald \u00fcbe rein Forum einen guten Gitarrenlehrer mit erschwinglichen Preisen fand.<\/p>\n<p>Seit 2021 spiele ich t\u00e4glich, so es irgend m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Ach ja: Ende 2021 ging ich \u2013 ebenfalls seit Jahren \u2013 das erste Mal wieder in ein Konzert. Es wurde ein Violinkonzert und das ber\u00fchmte \u201eRequiem\u201c von Mozart gespielt, was f\u00fcr mich den Kreis schloss. Es f\u00fchlte sich an als w\u00e4re ein innere Heilung abgeschlossen.<\/p>\n<p><strong>Und noch eine Krise, weil es so sch\u00f6n ist!<\/strong><\/p>\n<p>2022 wurde bei mir eine ungekl\u00e4rte, jedoch chronisch entz\u00fcndliche Darmerkrankung festgestellt. Okay, &#8222;festgestellt&#8220; ist relativ, denn wenn ein Arzt nichts &#8222;sehen&#8220; kann, ist auch nichts da, und sei es bei stark erh\u00f6hten Entz\u00fcndungwerten. Das Thema w\u00e4re auch einen Artikel wert&#8230;<\/p>\n<p>Zur selben Zeit &#8211; M\u00e4rz 2022, genau ein Jahr, nachdem ich wieder zur Gitarre gegriffen hatte &#8211; kam noch ein Problem dazu. Meine Mutter (damals Anfang 80), hatte einen richtigen &#8222;Lauf&#8220;.\u00a0 Viele Krankenhausaufenthalte. Ich musste mich um die Aufl\u00f6sung ihrer Wohnung und den Umzug k\u00fcmmern und vieles mehr, w\u00e4hrend ich mit meiner Entz\u00fcndung zu tun hatte und mich um mich h\u00e4tte k\u00fcmmern sollen. Meine Mutter war bald zufrieden in ihrem neuen Heim &#8211; und wird dies hoffentlich noch lange sein.<\/p>\n<p>Abermals konnte ich aus einer krisenhaften Zeit jedoch am Ende etwas Gutes f\u00fcr mich daraus ziehen: Ich begann t\u00e4glich zu meditieren! Immer so 25 &#8211; 45 Minuten. Ich schreibe das, weil ich dadurch meinem &#8222;Selbst&#8220; noch n\u00e4her kam und je n\u00e4her ich meinem Selbst seither komme, desto heimischer f\u00fchle ich mich (wieder) in &#8222;der Musik&#8220;.<\/p>\n<p>Gleichzeitig tr\u00f6stete ich mich mit einer Gitarren-Solo-Variante von &#8222;What a wonderful world&#8220;, die ich mir beibrachte.<\/p>\n<p><strong>Heute<\/strong><\/p>\n<p>Im M\u00e4rz diesen Jahres besuchte ich die Mozartstadt Salzburg. Ich f\u00fchlte mich dort pudelwohl. Die Stadt ist, nat\u00fcrlich nicht zuletzt finanziell motiviert, auf das Thema &#8222;Musik&#8220; ausgelegt. Ich liebe diese Stadt, die wie ein Schmuckk\u00e4stchen ist.<\/p>\n<p>Ich besuche seit 2021 regelm\u00e4ssig diverse Konzerte. Zum Beispiel das &#8222;live on screen&#8220; Konzert &#8222;Vertigo&#8220;, wo der Hitchcock FIlm im Original (mit Untertiteln) gezeigt wurde und die NDR Radiophilharmonie live die Musik spielte. Wahnsinn!<\/p>\n<p>K\u00fcrzlich wagte ich es sogar, die Mozart \/ Daponte &#8211; Oper &#8222;Le Nozze di Figaro&#8220; zu besuchen. Ich war erstaunt, wie gut mir das gefiel. Die Oper hat ihre Momente. Ist ein musikalisches Ereignis aus einer weit entfernten Zeit&#8230;<\/p>\n<p>Ich suche regelm\u00e4ssig nach Leuten, mit denen ich spielen kann, habe mir noch eine Westerngitarre zugelegt, f\u00fcr meine Folk-Songs, f\u00fcr die ich mir diverse Notenb\u00fccher besorgt habe.<\/p>\n<p>Gelegentlich spiele ich mit einem anderen Gitarristen, selten mit meinem j\u00fcngeren Sohn, der inzwischen auch schon vollj\u00e4hrig ist.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem singe ich seit 2023 in einem Chor mit.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Ich musste in meinem Leben immer gegen Widerst\u00e4nde ank\u00e4mpfen, auch in Bezug auf die Musik, der ich mich so zugeh\u00f6rig f\u00fchle. Ich bin kein gro\u00dfer K\u00f6nner. Aber darum geht es auch nicht. Es geht mir einfach darum zu sagen, dass innere Heilung manchmal auch im Stillen stattfindet, denn wie ein gr\u00fcnes Pfl\u00e4nzchen, dass durch den Asphalt bricht, wurde ich dank und durch die Musik wieder mehr zu mir selbst. W\u00e4hrend der Trennung und Scheidung hatte ich mich teilweise sehr verloren. W\u00f6rtlich.<\/p>\n<p>Wenn man mit dem Herzen bei einer Leidenschaft ist, wird man immer dabei bleiben und immer Wege finden.<\/p>\n<p>W\u00e4re ich mehr gef\u00f6rdert worden, h\u00e4tten meine Eltern meine Neigung ernster genommen, w\u00e4re ich dann heute Dirigent, Komponist oder w\u00fcrde am Piano in einem Orchester spielen? Vielleicht. Aber letztlich ist es so, wie mit jeder \u201eGeliebten\u201c: Es kommt nicht darauf an, wie man beieinander ist, sondern DAS man beieinander ist.<\/p>\n<p>&#8222;In guten und in schlechten Zeiten&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sich ausdr\u00fccken. Nie fiel es mir leichter als mit dem Klavier meiner Oma. 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