{"id":3208,"date":"2026-05-24T12:08:03","date_gmt":"2026-05-24T10:08:03","guid":{"rendered":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/?p=3208"},"modified":"2026-05-24T12:27:04","modified_gmt":"2026-05-24T10:27:04","slug":"3208","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/?p=3208","title":{"rendered":"Yamaha NP 35 &#8211; Keyboard oder Digitalpiano?"},"content":{"rendered":"<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Ich spiele haupts\u00e4chlich (klassische) Gitarre. Darauf liegt mein Hauptaugenmerk, und da lasse ich am meisten Zeit einflie\u00dfen. Trotzdem wollte ich (wieder) ein wenig Klavier spielen. Ein wenig ernster als &#8222;just for fun&#8220;.<\/strong><\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li>Kein &#8222;echtes&#8220; Digitalpiano<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dies w\u00e4re niemals mein No. 1 Instrument, w\u00fcrde ich das Klavier als mein No. 1 Instrument w\u00e4hlen. Nicht, weil es schlecht w\u00e4re, sondern weil es f\u00fcr rund 50 EUR mehr (ca.) das P\u2011145 von Yamaha gibt, welches eine Hammermechanik aufweist. Au\u00dferdem ist der Klang dort nochmal besser. Die Hammermechanik ist wesentlich, wenn man lernen will, den Klang in Abstufungen lauter oder leiser spielen zu k\u00f6nnen. Das ist zwar auf dem NP\u201135 auch m\u00f6glich, aber nicht mit so vielen Abstufungen. Der Klang ist weniger beherrschbar auf dem NP\u201135.<\/p>\n<p>Allerdings w\u00e4re ein P\u2011145, sieht man genauer hin, mehr als 50 EUR teurer, da man auch noch einen besseren, stabileren St\u00e4nder br\u00e4uchte: Die Hammermechanik sorgt daf\u00fcr, dass es viel schwerer ist als ein NP\u201135. Die Pedale (3) k\u00e4men auch noch dazu. All inclusive ist man bei rund 600 EUR.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Zus\u00e4tzliche Kosten (wenn man &#8222;alles&#8220; haben will)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Da ist das NP\u201135 schon viel g\u00fcnstiger. Das ist ein wesentlicher Pluspunkt. Sollte man sich f\u00fcr das NP\u201135 entscheiden, sollte man sich auch den wirklich passenden Keyboard\u2011St\u00e4nder von Yamaha holen, der f\u00fcr dieses Keyboard entwickelt wurde, n\u00e4mlich den Yamaha L\u20112\u2011Keyboard\u2011St\u00e4nder (<a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/yamaha_l2c.htm\">https:\/\/www.thomann.de\/de\/yamaha_l2c.htm<\/a>). Der kostet rund 75 EUR, manchmal findet man ihn etwas g\u00fcnstiger.<\/p>\n<p>Auch dazu empfehle ich das Yamaha\u2011Pedal \u2013 ich meine, es ist das Yamaha FC\u20114A (<a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/yamaha_fc4_sustain.htm\">https:\/\/www.thomann.de\/de\/yamaha_fc4_sustain.htm<\/a>). Das richtige Pedal von Yamaha ist halb\u2011pedalf\u00e4hig. Das hei\u00dft, dass der Sustain (Hall) halb gedr\u00fcckt etwas geringer ist, als wenn man das Pedal durchdr\u00fcckt. Viele andere Pedale funktionieren nicht wie gew\u00fcnscht, das Original lohnt sich. Es kostet stolze 85 EUR. Meines habe ich gebraucht f\u00fcr die H\u00e4lfte bekommen.<\/p>\n<p>So ist man all inclusive (wenn man nichts gebraucht bekommt) bei ca. 400\u2013437 EUR.<\/p>\n<p>Gute Kopfh\u00f6rer (ab 50 EUR aufw\u00e4rts gibt es schon was) sind f\u00fcr jegliches neues Yamaha\u2011Keyboard oder Digitalpiano gut, wenn man \u00fcber Kopfh\u00f6rer \u00fcben will. Billige verschlechtern den eigentlich sch\u00f6nen Klang. Nicht wesentlich, aber doch h\u00f6rbar. Achtet auf &#8222;neutralen&#8220; Klang.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>F\u00fcr mich passt es sehr gut<\/li>\n<\/ol>\n<p>Endlich die eigentliche Bewertung. F\u00fcr mich waren, man mag es gemerkt haben, die Kosten nicht unwichtig. Ich wollte urspr\u00fcnglich ein Startone\u2011Keyboard kaufen, weil es mir um eine Tastatur mit Anschlagdynamik ging, damit ich wieder ein wenig &#8222;Klavier spielen&#8220; lernen kann. Ist Jahre her, und weit kam ich damals nicht. Wie gesagt, Gitarre ist mein Hauptinstrument. Dann fiel mir auf, dass ich EIGENTLICH ein Keyboard mit Spezialisierung auf &#8222;Klavier(klang)&#8220; haben will, kein Tausendsassa mit zig Extras, Percussion und Soundeffekten. So kam ich zum NP\u201135.<\/p>\n<p>Wer nicht mehr als 300\u2013400 EUR ausgeben will, um sich bei einem wirklich vern\u00fcnftigen Klavierton etwas zu entwickeln oder Spa\u00df zu haben, kann mit dem NP\u201135 nichts falsch machen. Das NP\u201135 hat mit 76 Tasten mehr als das NP\u201115 und sogar mehr als seinerzeit Mozarts Pianoforte. Funfact am Rande.<\/p>\n<p>Mozart h\u00e4tte sich \u00fcbrigens sehr \u00fcber das NP\u201135 gefreut, denke ich. Es hat, wie gesagt, einen sch\u00f6nen Klang, l\u00e4sst sich gut spielen, f\u00fchlt sich NICHT wie Spielzeug an. Das ist schon ein &#8222;echtes Instrument&#8220;, was man da vor sich stehen hat.<\/p>\n<p>Ich \u00fcbe immer mit Kopfh\u00f6rern (Nachbarn! Au\u00dferdem liebe ich es, sp\u00e4t abends \/ nachts zu spielen). Die Tasten, die ein wenig klappern, h\u00f6re ich damit so gut wie gar nicht.<\/p>\n<p>Klaviersound No. 1 ist f\u00fcr mich der, den ich in der Regel benutze. Ich bin damit komplett zufrieden. Das Metronom nutze ich inzwischen auch \u00f6fter mal (Bedienungsanleitung befindet sich notfalls auch im Internet). Auch die anderen Instrumente, besonders die Orgel, klingen gro\u00dfartig. Der Hall, die St\u00e4rke des &#8222;Widerstands&#8220; beim Spielen kann \u2013 im Rahmen \u2013 eingestellt werden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Ich &#8222;liebe&#8220; mein NP\u201135. Da ich das nun gesagt habe: Gestern habe ich bei meinem Sohn ein 1000\u2011EUR\u2011Yamaha\u2011Digitalpiano probiert. H\u00e4tte ich nicht tun sollen \ud83d\ude09 Da liegen WELTEN zwischen. Trotzdem bleibt es, wie es ist: F\u00fcr INSGESAMT ca. 400 EUR habe ich hier ein sch\u00f6nes Instrument mit passendem St\u00e4nder (Beinfreiheit!) und Pedal stehen, welches wenig Platz wegnimmt und das einen erstaunlichen Klang bringt. Es ist genug Digitalpiano, um so genannt zu werden und doch ist es eigentlich eher ein Pianoboard oder ein Keyklavier. Hm. Egal, ich gehe erstmal wieder spielen. Macht einfach Spa\u00df \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich spiele haupts\u00e4chlich (klassische) Gitarre. Darauf liegt mein Hauptaugenmerk, und da lasse ich am meisten Zeit einflie\u00dfen. Trotzdem wollte ich (wieder) ein wenig Klavier spielen. Ein wenig ernster als &#8222;just for fun&#8220;. 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