{"id":3220,"date":"2026-06-03T22:00:24","date_gmt":"2026-06-03T20:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/?p=3220"},"modified":"2026-06-03T22:27:23","modified_gmt":"2026-06-03T20:27:23","slug":"archiv-50-jahre-mondlandung-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/?p=3220","title":{"rendered":"[Archiv] 50 Jahre Mondlandung (2019)"},"content":{"rendered":"<p>Die Mondlandung feiert(e) Jubil\u00e4um<\/p>\n<p><strong>I. \u201eSpace Race\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Als ich im September 1969 geboren wurde, war ich eines der ersten Kinder, die in eine Zeit geboren wurden, in der jeder wusste, dass die Menschheit es zum Mond geschafft hatte. Inzwischen waren die Mondlandungen eine derma\u00dfen gro\u00dfe Routine geworden, dass die Medien kaum noch Notiz von den weiteren Landungen des \u201eApollo\u201c &#8211; Programms nahmen. Mittlerweile, wir schreiben das Jahr 2019, ist es sogar Mode geworden, die Mondlandungen als pure Fiktion zu deuten.<\/p>\n<p>Gewiss, Amerika hatte in Russland einen ernstzunehmenden Herausforderer, so dass eine inszenierte Mondlandung auf dem ersten Blick Sinn gemacht h\u00e4tte, \u00e4hnlich wie in dem Film \u201eUnternehmen Capricorn\u201c aus dem Jahre 1978, in dem den Medien eine Landung auf dem Mars vorgegaukelt wird.<\/p>\n<p>In gewisser Weise sind diese Zweifel schmeichelhaft, denn sie zeigen, wie unfassbar das \u201eApollo-Programm\u201c gewesen ist. So unglaubliches hat die Menschheit hier erreicht, dass sich heute Mythen und M\u00e4rchen darum gebildet haben. Aber war das in der Menschheitsgeschichte nicht immer so? Legenden, die ihren Kern in einer wirklichen Begegebenheit hatten, wurden ausgeschm\u00fcckt und umgedeutet.<\/p>\n<p>Wer der Wissenschaft jedoch im Rahmen einer rationalen Vernunft folgt, der wird erkennen, dass der Aufwand rund um einen solchen Schwindel sogar noch gr\u00f6\u00dfer gewesen w\u00e4re als das ohnehin gro\u00dfartige Apollo-Programm selbst. Viel zu viele Personen waren darin eingebunden. Wer sich im Detail damit befassen m\u00f6chte, warum die Mondlandung berechtigte Fragen aufwirft, die aber allesamt wissenschaftlich erkl\u00e4rbar sind, findet bei Eingabe von \u201eHarald Lesch\u201c und \u201eMond Fake\u201c ein paar befriedigende Antworten.<\/p>\n<p>Die Sowjetunion war der eigentliche Vorreiter. Vor dem 4. Oktober 1957 flog noch nicht ein einziger Sattelit um die Erde. Es waren \u201edie Russen\u201c, welche an diesem historischen Tag \u201eSputnik 1\u201c in die Umlaufbahn der Erde schossen. Schon einen Monat sp\u00e4ter folgte mit \u201eSputnik 2\u201c der zweite Sattelit, der von vom Ostblock in den Weltraum geschossen wurde. Amerika nahm den Fehdehandschuh auf und schickte im Januar 1958 ihren Satteliten \u201eExplorer\u201c in die Umlaufbahn. Daraufhin folgte etwa drei Jahre sp\u00e4ter, im April 1961, der erste bemannte Raumflug mit dem legend\u00e4ren Juri Gagarin, gefolgt von John Glenn, auf der amerikanischen Seite, im Feburar 1962.<\/p>\n<p>So ging es weiter und bei jeder Aktion folgte eine Reaktion, die das Vorgehen des politischen Gegners noch \u00fcbertreffen sollte.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Am 25. Mai 1961 hielt John F. Kennedy vor dem amerikanischen Senat jene Rede, in der er beschloss, dass noch in den n\u00e4chsten zehn Jahren ein Amerikaner den Mond betreten w\u00fcrde. Das war damals mindestens so unfassbar als wenn ein Politiker in unserer Zeit sagen w\u00fcrde: \u201eIn zehn Jahren haben wir den Klimawandel gestoppt!\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Keine Frage: H\u00e4tte die Politik keinen Sinn im \u201eSpace Race\u201c gesehen, und w\u00e4re folglich kein Geld geflossen, dann w\u00e4re bis heute wohl nie ein Mensch auf dem Mond gewesen, obwohl es mittlerweile theoretisch m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Kennedys Rede war jedoch eine Kampfansage. Die Wissenschaft, entsprechend seitens des Staates gef\u00f6rdert, lief langsam aber sich zu H\u00f6henfl\u00fcgen auf, im wahrsten Sinne.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Als Vorbereitung auf die Apollo-Missionen lief 1965 und 1966 das Programm \u201eGemini\u201c, welches den Erfahrungshorizont u.a. in Sachen \u201eWeltraumspazierg\u00e4nge\u201c und \u201eNavigation\u201c erweitern sollte. Wie hei\u00df es bei diesem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amerika und Russland ging, zeigt z.B., dass die Sowjetunion am 18. M\u00e4rz 1965 mit Alexei Leonow den ersten Menschen eine \u201eAu\u00dfenbordmission\u201c durchf\u00fchren l\u00e4sst. Auf amerikanischer Seite stand schon l\u00e4nger Edward White hierf\u00fcr in den Startl\u00f6chern, der schlie\u00dflich, nur wenige Monate sp\u00e4ter, am 3. Juni 1965 seine E.V.A. Vollzog (EVA = <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Extra-vehicular Activity<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">). W\u00e4hrend dieses \u201eWeltraumspaziergangs\u201c \u00fcberzog Ed White die vorgegebene Zeit. Zu fasziniert war er von dem Anblick der Erde und des Weltraums. Als er schlie\u00dflich zur\u00fcck in das Raumschiff kommen sollte, sagte er w\u00f6rtlich:<\/span><\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><strong>\u201eI<\/strong><\/span><\/span><strong><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Merriweather, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">\u2019m coming back in\u2026 and it\u2019s the saddest moment of my life.\u201d<\/span><\/span><\/span><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><strong><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">II. Die Trag\u00f6die: \u201eApollo 1\u201c<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Am 27. Januar 1967 \u00fcbten Virgil Grissom, Edward \u201eEd\u201c White und Roger Chaffee routinem\u00e4\u00dfig den erdgebundenen bis dahin als unkritisch geltenden \u201ePlug out Test\u201c, bei dem alle Verbindungen gekappt werden. Die Atmosph\u00e4re in der Kapsel, die sich in einem \u201eVersorgungsturm\u201c befand, wurde mit 100% Sauerstoff gef\u00fcllt. Am Abend, um 18:31 Uhr meldete sich ein Astronaut, dass ein Feuer ausgebrochen sei: Alle drei Astronauten starben einen schrecklichen Tod in den Flammen. Ein \u00f6ffnen der Luke war nicht m\u00f6glich gewesen!<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Dieser Tag brachte den Apollo-Missionen eine Schwere, die man sich wohl schwer vorstellen kann. Gene Kranz (geb. 1933), der Flugdirektor, trommelte einen Tag nach dem Unfall alle Mann zusammen und erkl\u00e4rte in treffender, n\u00fcchterner Weise, wie es zu diesem Unfall \u2013 jenseits von technischen Gr\u00fcnden &#8211; gekommen war:<\/span><\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000;\">\u201e<span style=\"font-size: medium;\">[&#8230;] Wir sind die Ursache! Wir waren noch nicht bereit! Wir haben unseren Job nicht gemacht. Wir haben gew\u00fcrfelt und gehofft, dass die Dinge bis zum Starttag irgendwie passen w\u00fcrden, wenngleich wir in unseren Herzen wussten, dass dazu ein Wunder n\u00f6tig war.\u201c <\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und weiter:<\/span><\/span><\/p>\n<p><strong><a name=\"gjdgxs\"><\/a><span style=\"color: #000000;\">\u201e<span style=\"font-size: medium;\">[&#8230;] Von diesem Tag an wird Flight Control unter zwei Begriffen bekannt sein: &#8222;Hart&#8220; und &#8222;Kompetent&#8220;.<br \/>\nHart (tough) bedeutet, dass wir f\u00fcr immer verantwortlich sind f\u00fcr das, was wir tun oder was wir nicht tun. Wir werden unsere Verantwortung nie wieder aufs Spiel setzen. Jedes Mal, wenn wir <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Mission Control<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"> betreten, wissen wir, wof\u00fcr wir einstehen.<br \/>\nKompetent hei\u00dft, dass wir nichts f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich halten. Wir werden in unserem Wissen und in unseren F\u00e4higkeiten niemals [wieder] zu schwach sein. <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Mission Control<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"> wird perfekt sein. Wenn Sie dieses Meeting heute verlassen, gehen Sie in Ihr B\u00fcro und schreiben als Erstes \u201eTough and Competent\u201c an Ihre Tafel. Es wird niemals gel\u00f6scht. Jeden Tag, wenn Sie den Raum betreten, werden diese Worte Sie an den Preis erinnern, den Grissom, White und Chaffee gezahlt haben. Diese Worte sind der Preis f\u00fcr die Aufnahme in die Reihen der <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Mission Control<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">.\u201c<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Kranz, der in seinem Buch \u201eFailure is not an option\u201c erz\u00e4hlt, dass ihm damals klar wurde, dass sie zu vieles f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich gehalten hatten, pr\u00e4gte hiermit die geistige Einstellung der NASA f\u00fcr die nahen weiteren Missionen und spornte gleichzeitig alle Beteiligten an, weiterzumachen. Dieser Vorfall, verbunden mit der Rede von Gene Kranz, ist ein Wendepunkt, denn von nun an wurde in der Tat h\u00e4rter und kompetenter gearbeitet.\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Witwen der verstorbenen Astronauten baten darum, dass der t\u00f6dliche Test zu \u201eApollo 1\u201c umgetauft wurde.<\/span><\/span><\/p>\n<p>Der Bitte wurde entsprochen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">III. Ein Wunder wird wahr<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Erst 1968 kam es wieder zu einem beannten Flug \u2013 mit Apollo 7. Und Apollo 8, der 1968 stattfindenden Mission zur Weihnachtszeit, schickte Frank Borman, William Andres und James Lovell zu einer ersten Umrundung des Erdtrabanten in den Weltraum. Am 24. Dezember 1968 las die Crew der Apollo 8 Teile der biblischen Sch\u00f6pfungsgeschichte \u00fcber Funkverbindung vor und gaben dem, irdisch gesehen, schrecklichen Jahr, einen etwas friedlicheren Abschluss.\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Am 19. Juli 1969 erreichte letztlich die Besatzung der Apollo 11 \u2013 Mission, Neil Armstrong (*1930 \u2013 2012), Edwin \u201eBuzz\u201c Aldrin (*1930) und Michael Collins (*1930), die Mondumlaufbahn. Collins blieb am folgenden Tag im Kommandomodul \u201eColumbia\u201c, w\u00e4hrend Armstrong und Aldrin sich mit dem Landemodul (LEM = <\/span><\/span><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Lunar Excursion Module<\/i><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">), \u201eEagle\u201c, auf dem Mond landeten. Vor der Landung, die von rund 600 Millionen Menschen weltweit verfolgt wurde, gab es noch einen kleinen Zwischenfall. Beim Abkooppeln des LEM kam es zu einer kleinen Abweichung der geplanten Zielroute. Der Bordcomputer nahm nun eine Stelle ins Visier, die etwa 4,5 Kilometer hinter dem urspr\u00fcnglich geplanten Landegebiet lag. Wer einmal \u201eLunar Lander\u201c gespielt hat wei\u00df, wie fatal es sein kann, wenn die Landung nicht funktioniert (empfohlen sei auch der Apollo Simulator, bei dem Gene Cernan Pate stand: <\/span><\/span><a href=\"http:\/\/eaglelander3d.com\/\"><span style=\"color: #000080;\"><u>http:\/\/eaglelander3d.com\/<\/u><\/span><\/a><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"> ).<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Als das Landemodul ca. 1,5 Kilometer \u00fcber der Mondoberf\u00e4che war kam es zu weiteren Alarmmeldungen ( Fehler 1201 und 1202), was Armstrong h\u00e4tte ablenken k\u00f6nnen. Er blieb dennoch ruhig und konzentriert, w\u00e4hrend sich herausstellte, dass die Fehlermeldungen ignoriert werden konnten. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Als sich vor Armstrong und Aldrin nun der gro\u00dfe West-Krater auftat \u00fcbernahm Armstrong kurzerhand die Handsteuerung der Eagle und suchte spontan selbst nach einer geeigneten Landestelle. Laut Anzeige hatten sie noch f\u00fcr 20 Sekunden Treibstoff als Neil Armstrong am 20. Juli 1969 um genau 20:17:39 UTC auf dem Mond aufsetzte. 19 Sekunden sp\u00e4ter erreichte ein Funkspruch Mission Control, der dort viele aufatmen lies:<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">\u201e<span style=\"font-size: medium;\">Houston, Tranquility Base here. The Eagle has landed!\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Einen Tag sp\u00e4ter, am 21. Juli 1969, betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Seine Worte machten Geschichte:<\/span><\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><span style=\"color: #000000;\">\u201e<\/span><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-size: medium;\">That\u2019s one small step for man, one giant leap for mankind!<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><\/span><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><strong><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">IV. Perspektiven<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Obwohl dies das Ergebnis des \u201eSpace Race\u201c gewesen war und sp\u00e4ter die amerikanische Flagge gehisst wurde, hatte Armstrong den \u201eGeist\u201c der Mission mit seinen ersten Worten vollkommen erfasst. Es war die Menschheit, die den Mond erreicht hatte, nicht explizit Amerika. Vom Mond aus aus ist die Erde nur eine wundersch\u00f6ne Kugel, einer Murmel gleich, ohne politische Grenzen und auf der Erde waren die Menschen allesamt begeistert davon, was die Menschheit geschafft hatte. Zwanzig Minuten nach Neil Armstrong betrat auch \u201cBuzz\u201d Aldrin die Mondoberfl\u00e4che. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die R\u00fcckkehr zur Erde verlief unproblematisch und am 24. Juli 1969 um 16:50 UTC wasserte die Kapsel mit allen drei Astonauten sicher im Pazifik, wurde mit Hilfe eines Helikopters geborgen und sicher zum Bergungsschiff, der U.S.S. Hornet, gebracht. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wenn man etwas vorgeblich \u201eUnm\u00f6gliches\u201c f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt und alles in seiner Macht stehende tut, um es umzusetzen, zumal wenn daran so viele begabte Menschen arbeiten, dann kann dieses \u201eUnm\u00f6gliche\u201c Realit\u00e4t werden! F\u00fcr mich pers\u00f6nlich ist die Mondlandung von 1969 ein Sinnbild daf\u00fcr, was die Menschheit alles erreichen kann, wenn diese Voraussetzungen gegeben sind. Idealismus, gepart mit viel Geld und einigen begabten, vision\u00e4ren Menschen kann sprichw\u00f6rtlich \u201eWunder\u201c wirken.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nat\u00fcrlich kann man die Mondlandung unter vielen Aspekten sehen und bewerten. Alleine als Muskelspiel im Rahmen des \u201ekalten Krieges\u201c, als eine Zeit gro\u00dfer technischer Innovationen oder eingestampfter anderer NASA \u2013 Projekte, die f\u00fcr die Mondlandung in der \u201euntersten Schublade\u201c landeten.<\/span><\/span><\/p>\n<p><strong>Grund zum Feiern?<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Schon Apollo 13 fand in der \u00d6ffentlichkeit kaum noch Beachtung und wurde dann nur durch jenen ber\u00fchmten Unfall und wiederum Gene Kranz innovatives Eingreifen popul\u00e4r. Die Menschheit, die Jahrhunderte davon getr\u00e4umt hatte, zu fliegen und dann vielleicht sogar den weit entfernten Mond zu erreichen, konnte sich in nur knapp 2 Jahren sehr schnell daran gew\u00f6hnen, dass dieser Traum wahr geworden war. Auch Wunder k\u00f6nnen &#8222;allt\u00e4glich&#8220; werden.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie man es auch werten mag, so bleibt doch die Landung auf dem Mond im Jahre 1969, eine Sternstunde der Menschheit. Und genau dieses erstaunliche Ereignis j\u00e4hrt sich in diesem Jahr zum 50. Mal. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich wei\u00df nicht, wie es euch geht, aber ich bin in Feierlaune. <\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mondlandung feiert(e) Jubil\u00e4um I. \u201eSpace Race\u201c Als ich im September 1969 geboren wurde, war ich eines der ersten Kinder, die in eine Zeit geboren wurden, in der jeder wusste, dass die Menschheit es zum Mond geschafft hatte. 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