{"id":422,"date":"2017-08-29T10:56:32","date_gmt":"2017-08-29T08:56:32","guid":{"rendered":"http:\/\/starbase-fantasy.de\/?p=422"},"modified":"2017-08-29T11:07:24","modified_gmt":"2017-08-29T09:07:24","slug":"fahrenheit-451-film","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/?p=422","title":{"rendered":"Fahrenheit 451 (Film)"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>von Ray Bradbury (1920 \u2013 2012),<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>verfilmt von Francois Truffaut (1932 \u2013 1984)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Im Wesentlichen geht es in dem Film von 1966 um eine Dystopie. Diese Dystopie regt dazu an, unsere heutige Zeit einer kritischen Pr\u00fcfung zu unterziehen. Was davon ist eventuell eingetreten? Tats\u00e4chlich kann man sagen: Alles! Nur nicht unbedingt gleichzeitig und \u00fcberall auf der Welt.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Verfilmung \u2013 der nat\u00fcrlich auf dem Roman von Bradbury basiert und von diesem selbst gelobt wurde \u2013 steht ein Mann namens Montag, genauer \u201eGuy Montag\u201c (gespielt von Oscar Werner, 1922 &#8211; 1984). Montag hei\u00dft er auch im Original. Somit ist er wohl neben Robinson Cruosoe\u00b4s \u201eFreitag\u201c der einzige mit einem Wochentag belegte Charakter. W\u00e4re es zu viel vermutet, dass ihn dieser Umstand selbst als eine literarische Figur in der fiktionalen Realit\u00e4t des Romans \/ Films darstellen soll? Er, der \u201eFeuerwehrmann\u201c, der B\u00fccher vebrennt, in denen solche Figuren vorkommen, w\u00fcrde dann von Anfang an symbolisch gegen sich selbst k\u00e4mpfen. Aber das ist nur eine vage und vielleicht zu weit hergeholte Annahme.<\/p>\n<p>In jedem Fall ist Montag in dieser dunklen Zukunftsvision ein sogenannter \u201eFeuerwehrmann\u201c. Hier legen diese &#8211; vom Staat dazu animiert &#8211; Br\u00e4nde statt sie zu l\u00f6schen. Auch dies verleitet zu einem Gedankenspiel: Der Staat kann die eigentliche Funktion ihrer Bediensteten umkehren, wenn die Staatsform sich daf\u00fcr ausspricht: Aus Polizisten werden damit eher Bewacher als Besch\u00fctzer der B\u00fcrger, Soldaten k\u00e4mpfen nicht mehr f\u00fcr den Erhalt des Friedens, sondern ziehen in den Angriffs-Krieg. Ebenfalls spannend: In jener Gesellschaft spricht man nicht \u00fcber \u201eKrieg\u201c. Man umschreibt dieses Wort, damit man es nicht verwenden muss, was eindeutig die manipulative Eigenschaft der nie klar definierten Staatsform in \u201eFahrenheit 451\u201c widerspiegelt.<\/p>\n<p>Aber die Feuerwehrm\u00e4nner legen nicht unwillk\u00fcrlich Br\u00e4nde, sondern gezielt. Ihr Ziel ist es, alle B\u00fccher, die es gibt, zu tilgen. Und warum das? Der Feuerwehr-Captain Beatty meint, B\u00fccher w\u00fcrden nur f\u00fcr Unfrieden sorgen. Sie w\u00fcrden unrealistische Weltsichten bieten und damit die Menschen verwirren. \u00dcberhaupt seien die meisten B\u00fccher nur geschrieben worden, damit der Autor sich mit ihnen wichtig tun konnte. Die Philosophen w\u00e4ren die Schlimmsten, da sie sich nie einigen konnten, wer eigentlich Recht hat. In einer Staatsform, in der nur eine Meinung \/ Sichtweise erlaubt ist, m\u00fcssen die Philosophen nat\u00fcrlich absurd wirken&#8230;<\/p>\n<p>Der Film zielt meiner Meinung nach aber besonders darauf ab, dass Emotionen unerw\u00fcnscht sind. Ich werde dies nun anhand von Beispielen belegen.<\/p>\n<p>\u201eWandtafeln\u201c &#8211; unseren LED \u2013 Fernsehern nicht un\u00e4hnlich \u2013 \u201em\u00fcllen\u201c beispielsweise den ganzen Tag die Frau von Montag, Linda Montag, mit nichtigen, dummen Sendungen zu. Die Personen in den Fernsehspielen sprechen von sich als Teil der gro\u00dfen Familie, dem auch alle Zuschauer angeh\u00f6ren. Die Inhalte sind leer und allenfalls verwirrend, wie sich fr\u00fch im Film zeigt, als Linda eine Sprechrolle, die sie von zu Hause aus ausf\u00fcllen kann, \u00fcbernimmt. Sie muss auf Fragen antworten. Dabei geht es um ein seltsames \u201eProblem\u201c, dass an \u201eBig Brother\u201c und \u201eLindenstra\u00dfe\u201c oder \u201eBauer sucht Frau\u201c etc. erinnert. In einem Haus m\u00fcsste man die \u201eFernseh-Familie\u201c unterbringen. Aber in welchen Zimmern? Linda muss jeweils die richtige Antwort geben.<\/p>\n<p>Nicht nur diese recht simpel gestrickten TV-Sendungen lenken die Masse ab, sondern auch Tabletten f\u00fcr jede Situation. Die Sanit\u00e4ter, die Linda eines Tages den Magen aussp\u00fchlen (was gl\u00fccklicherweise nicht direkt gezeigt wird), meinen, das k\u00e4me laufend vor, das die Leute mehr Tabletten als vorgesehen nehmen \u2013 oder in einer ung\u00fcnstigen Zusammenstellung. W\u00e4hrend Montag von diesem Vorfall \u2013 er fand sie zuvor bewustlos in der Wohnung wieder und f\u00fcrchtete um ihr Leben\u2013 ersch\u00fcttert ist, kehrt Linda schon am n\u00e4chsten Morgen wieder zum Alltag zur\u00fcck. Und der besteht nur aus Modetrends und Small Talk (sowie aus Sex, der vermutlich ebenfalls auf Tabletten basiert, nicht auf ein Empfinden von Liebe). Tiefere Gespr\u00e4che sind mit ihr nicht m\u00f6glich. Versucht Montag eine sinntr\u00e4chtige Konverstion zu f\u00fchren, wehrt sie ab und f\u00fchlt sich schnell \u00fcberfordert. Ehe es jedoch zu einem Streit kommt, wird ein neuer Bildschirm, direkt am Bett, eingeschaltet, um sich von der Realit\u00e4t abzulenken. Darauf von Montag angesprochen, wie sie sich kennengelernt haben, kann sich Linda nicht mehr daran erinnern.<\/p>\n<p>Dann ist da noch Clarisse, wie Linda von Julie Christie (1940 geb.) gespielt, die Lehrerin, die von einem Komitee zu ihrer Lehrerinnen-T\u00e4tigkeit befragt wurde und nun f\u00fcrchtet, die falschen Antworten gegeben zu haben. Sie spricht Montag eines Tages in der Freischwebebahn an. Einfach so, weil sie in ihm, der als Feuerwehrmann erkennbar ist, mehr sieht als das, was er so offensichtlich ist. Sie fragt ihn, ob er mal ein Buch gelesen hat, von denen, die er verbrennt. Zu diesem Zeitpunkt kommt ihm das absurd vor, aber letztlich siegt die Neugier. Dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Wesentlicher ist, dass sich Montag zu ihr hingezogen f\u00fchlt, weil sie tiefsinniger ist als seine Frau. Sie lebt wirklich statt nur dahin zu vegetieren. Sie treffen sich ein zweites Mal und da ist sie ungl\u00fccklich, weil sie nun wirklich \u2013 scheinbar ohne Grund \u2013 nicht mehr in der Schule arbeiten darf. Sie versteht das nicht. Die Kinder sollen lernen, aber bei ihr h\u00e4tten sie dazu auch noch Spa\u00df gehabt und das sei nicht gerne gesehen. Montag macht ihr Mut und letztlich gehen sie gemeinsam in jene Schule, in der die Kinder, denen sie begegnen, nun pl\u00f6tzlich Angst vor ihr zu haben scheinen und vor ihr davon laufen, w\u00e4hrend aus den Klassenr\u00e4umen im Chor Zahlen aufgesagt werden. Diese Einstellung ist merkw\u00fcrdig, fast surreal. Die Lehrerin bekommt \u2013 offenbar von einer streng dreinblickenden Frau, die durch einen T\u00fcrschlitz schaut &#8211; ein Paket zugeschoben, \u00fcber den Boden des Flurs , und allen (auch dem Zuschauer) ist klar, dass sie endg\u00fcltig von der Schule geflogen ist, ohne das auch nur ein Wort dar\u00fcber gesprochen wurde.<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung, dass \u201eSpa\u00df haben\u201c beim Lernen in dieser Gesellschaft nicht erw\u00fcnscht ist, belegt meiner Meinung nach, dass Emotionen generell nicht erw\u00fcnscht sind. Zus\u00e4tzlich zu dem Verhalten von Montags Frau.<\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=P3Kx-uiP0bY<\/p>\n<p>Insgesamt kann man also sagen, dass die Menschen in dieser Gesellschaft von Kindesbeinen an dazu erzogen werden, in den Staat zu passen. In diesem Fall hei\u00dft das: Nichts empfinden, nicht zu viel nachdenken, sich ablenken, notfalls mit Drogen die eigenen Emotionen zu unterdr\u00fccken. Man darf sich nicht selbst f\u00fchlen, man soll einfach der Doktrin folgen. Nicht mal, welche das eigentlich ist, darf gefragt werden. Die Menschen werden dazu angehalten, sich auf einem Level zwischen Gl\u00fccklich sein und Traurig sein zu halten, eben neutral. Sie vegetieren dahin<\/p>\n<p>B\u00fccher k\u00f6nnen diesen Zustand ver\u00e4ndern. Als Montag eines Tages heimkehrt und Linda mit ihren Freundinnen vor dem TV \u2013 Ger\u00e4t antrifft, schaltet er es w\u00fctend aus. Er hatte einen schrecklichen Tag: Er musste mit ansehen, wie sich eine B\u00fccher-Besitzerin mit ihren B\u00fcchern verbrannte! Die B\u00fccher seien ihre Freunde, meinte sie. \u201eIch sterbe, wie ich gelebt habe!\u201c zitiert sie sinngem\u00e4\u00df Oscar Wilde: <span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">\u201e<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich sterbe, wie ich gelebt habe &#8211; \u00fcber meine Verh\u00e4ltnisse!\u201c, bevor sie sich anz\u00fcndet und in den Flammen umkommt.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nach diesem Vorkommnis kommt Montag also nach Hause und ist verst\u00e4ndlicher Weise aufgew\u00fchlt. Als er dann im Fernsehen h\u00f6rt, dass \u201easoziale Nester\u201c durch die Gemeinschaftsaktion \u201emelde den, der dich verr\u00e4t\u201c aufgesp\u00fcrt wurden, was als \u201eeiner der gr\u00f6\u00dften Erfolge der letzten Zeit\u201c zu sehen sei, schreit er: \u201e&#8230;weil eine alte Frau es vorzog lieber mit ihren B\u00fcchern verbannt zu werden als sich von ihnen zu trennen!\u201c Es entsteht ein Disput, da die Damen von Montags Verhalten stark irritiert sind. Dieser reagiert zun\u00e4chst mit den Worten: \u201eIhr seid alle schwachsinnig. Sogar eure M\u00e4nner, die ihr nicht mal mehr kennt. Ihr lebt nicht, ihr schlagt nur die Zeit tot.\u201c <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Als die G\u00e4ste daraufhin gehen wollen, zitiert er \u201eDavid Copperfield\u201c:<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>\u00bbEs kann kein gr\u00f6\u00dferes Mi\u00dfverh\u00e4ltnis in einer Ehe geben als Mangel an Gemeinsamkeit in Bestrebungen und Charakter.\u00ab<\/i><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> usw.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Eine der Anwesenden beginnt daraufhin zu weinen, was eine andere dazu verleitet zu sagen: \u201eIch wusste ja, das es so kommen w\u00fcrde &#8230; Romane sind Selbstmord, Weinkr\u00e4mpfe, Elend und Krankheit!\u201c<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich will das Ende des Film nicht verraten, falls ihn jemand noch nicht gesehen hat, doch sei so viel verraten, dass Montag \u2013 wie der Phoenix, das Zeichen der Feuerwehrm\u00e4nner &#8211; in gewisser Weise aus dem Feuer ersteht und wirklich leben wird.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Abschlie\u00dfende Gedanken.<\/span><\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die bekannteste B\u00fccherverbrennung ist wohl die von 1933, wobei der Feuerwehr-Captain Beatty im Film ironischer Weise auch Hitlers \u201eMein Kampf\u201c verbrennen will. \u201eJa, auch dieses Buch\u201c, sagt er. Die Welt von \u201eFahrenheit 451\u201c ist anti-demokratisch. Sie erlaubt keine Mehrzahl an Meinungen und Meinungen werden durch B\u00fccher repr\u00e4sentiert. Manchen Orts auf dieser Welt werden Autoren politisch verfolgt, aus eben jenem Grund.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">B\u00fccher ver\u00e4ndern die Perspektive, regen zum Nachdenken an. Gedanken beeinflussen unsere Gef\u00fchlswelt. Sich in andere Personen hineinzuversetzen erweitert unseren Horizont.<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><br \/>\nAber, so k\u00f6nnte man kontern, kann das ein Film nicht auch? Nun, ich denke, wenn ein Francois Truffaut sich eines Werks der Weltliteratur annimmt, vermutlich schon. (Ich werde mir das Original-Buch noch vornehmen und kann dann eines Tages hier einen Vergleich ziehen zwischen Buch und Film. )<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Man k\u00f6nnte jedoch im Gegenzug meinen, dass selbst in Deutschland, einem der gr\u00f6\u00dften Demokratien der Welt, eine geheime Diktatur herrscht: Die des harten Konsums. Schon Kinder werden mit Werbung im Minutentakt bombardiert. Ehe sie beginnen k\u00f6nnen, zu reflektieren, sollen sie schon lernen, das Neueste kritiklos kaufen zu wollen, w\u00e4hrend die wenigsten Eltern noch Zeit haben, das Reflektieren ihren Kindern beizubringen. Weil sie arbeiten m\u00fcssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, was oft nur noch m\u00f6glich ist, wenn beide beruflich aktiv sind.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der TV-Alltag sediert dabei zus\u00e4tzlich die Menschen, weil man bei dessen Konsum so angenehm wenig sich selbst und seinen Alltag wahrnehmen muss: Ist es nicht sch\u00f6n, sich \u00fcber die M\u00f6chtegern-Stars im Fernsehen aufzuregen? Wenn sie sich zum Narren machen, erh\u00f6ht es einen scheinbar selbst, wenn sie einen Durchbruch schaffen, erlebt man ihn scheinbar mit, aber nie er-lebt man (sich) selbst wirklich. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ist es ein Wunder, dass in einer Konsumgesellschaft, die bestrebt ist, uns davon abzubringen, zu hinterfragen und ermutigt, kritiklos zu kaufen, bis der Geldbeutel leer und das Konto \u00fcberzogen ist, Zivilisationskrankheiten st\u00e4ndig mehr werden? Geld allein oder Besitz allein macht eben nicht gl\u00fccklich und viele Krankheiten basieren darauf, dass die Menschen sich und ihre tats\u00e4chlichen Bed\u00fcrfnisse nicht mehr sp\u00fcren k\u00f6nnen. \u201eZum Gl\u00fcck\u201c gibt es schnell verschriebene Tabletten f\u00fcr Menschen mit solchen Zivilisationskrankheiten, wie Burnout und Depression: Genau hier jedoch zeigt sich, inwiefern der Film \/ Roman \u201eFahrenheit 451\u201c sogar in unserem Land wahr wurde!<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Aus Arabien soll der Spruch stammen: \u201eB\u00fccher sind Nahrung f\u00fcr die Seele\u201c. Die Aufkl\u00e4rung gab uns den sch\u00f6nen Ausspruch: \u201eHabe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!\u201c Ja, Worte haben eine gro\u00dfe Macht! Vielleicht wird es Zeit, f\u00fcr eine neue Renaissance? Oder eine sich immer wieder erneuernde Rennaissance?<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><br \/>\nGl\u00fccklicherweise leben wir in einem Staat, in dem \u2013 bei allem Konsum \u2013 frei gedacht werden darf. B\u00fccher k\u00f6nnen gelesen, Meinungen offen abgegeben werden. Ich muss nicht davon ausgehen, verfolgt zu werden, weil ich schreibe, was ich denke. Wenn der Film mir eine Erkenntnis unerwartet geschenkt hat, dann die, dass ich einen guten Grund habe, die Demokratie in der ich lebe, wertzusch\u00e4tzen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Film \u201eFahrenheit 451\u201c bewegt und ermuntert zu dem, was der Feuerwehr-Captain im Film f\u00fcrchtet: <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Nachzudenken.<\/i><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Etwas, was in Zeiten von Schnellsch\u00fcssen via Twitter und Co. vielleicht wirklich wieder etwas mehr \u201ein Mode\u201c kommen sollte.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ein genialer Film, der noch lange nach dem Abspann in mir nachklingt.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Ray Bradbury (1920 \u2013 2012), verfilmt von Francois Truffaut (1932 \u2013 1984) Im Wesentlichen geht es in dem Film von 1966 um eine Dystopie. Diese Dystopie regt dazu an, unsere heutige Zeit einer kritischen Pr\u00fcfung zu unterziehen. Was davon &hellip; <a href=\"https:\/\/starbase-fantasy.de\/?p=422\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-422","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-scifi"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/422","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=422"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/422\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":427,"href":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/422\/revisions\/427"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=422"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=422"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}