{"id":485,"date":"2017-09-18T09:12:01","date_gmt":"2017-09-18T07:12:01","guid":{"rendered":"http:\/\/starbase-fantasy.de\/?p=485"},"modified":"2017-09-18T09:24:56","modified_gmt":"2017-09-18T07:24:56","slug":"star-trek-discovery-was-kommt-auf-uns-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starbase-fantasy.de\/?p=485","title":{"rendered":"Star Trek &#8211; Discovery: Was kommt auf uns zu?"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>(Dieser Text erscheint \/ erschien auch im Newsletter der sch\u00f6nen Website Trekzone.de. Achtung: Trekzone.de sucht noch freiwillige Mitarbeiter, die schreiben und \/ oder sich mit Websites und CMS auskennen!)<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">W\u00f6chentlich, ab dem 25. September 2017, k\u00f6nnen wir auf Netflix eine neue Folge von Star Trek \u2013 Discovery sehen. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Es wird viel \u00fcber die neue Serie gesprochen, die von Bryan Fuller erdacht wurde. Unter Anderem auch, dass er selbst nicht mehr Teil der Serie ist. Oh, was gab es f\u00fcr ein Hin und her in Bezug auf \u201eDiscovery\u201c und wie oft wurde die Premiere verschoben!<\/span><\/span><\/p>\n<p>Angek\u00fcndigt wurde sie im November 2015, worauf sich Bryan Fuller als Showrunner im darauf folgenden Fr\u00fchjahr entpuppte. Im Oktober 2016 verlies er die Serie. Und warum? Nun, es darf spekuliert werden. Sicher scheint, dass Fuller und CBS sich nicht ganz einigen konnten. Fuller wollte eine Serie erschaffen, die sich \u2013 in in sich abgeschlossenen Staffeln \u2013 durch die Zeit vor, w\u00e4hrend und nach den Ereignissen bewegt, die wir kennen. Wir h\u00e4tten Captain Kirk und Captain Picard begegnen k\u00f6nnen und ja, letztlich auch sehen k\u00f6nnen, was nach TNG passiert!<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Dies und die Tatsache, dass die Serie immer weiter hinaus geschoben wurde, sorgte bei den Fans f\u00fcr einigen Verdruss.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was f\u00fcr die Serie spricht, wie mir scheint, ist weniger die Anwesenheit von Reboot-Drehbuchautor Alex Kurzman (dessen regelm\u00e4\u00dfiger Autoren-Partner Roberto Orci CBS \/ Paramount viel zu \u201eStar Trek \u2013 lastig\u201c ist) als vielmehr in dem Projekt involvierte Pers\u00f6nlichkeiten wie \u201eStar Trek II und VI\u201c &#8211; Autor und Regisseur Nicholas Meyer oder die \u2013 wenn auch vielleicht nur Pro-Forma-Anweseit von Rod Roddenberry, dem Sohn des \u201egreat bird of the galaxy\u201c, Gene Roddenberry. Immerhin verr\u00e4t seine Anwesenheit eine gewisse Geisteshaltung, die viele Fans lange bei den Verantwortlichen vermisst haben. Es ging immer schon um Geld, machen wir uns nichts vor, aber im letzten Jahrzehnt wurde das unangenehm deutlich und vordergr\u00fcndig. Star Trek muss aber von Leuten \u201egemacht\u201c werden, die auch einen gewissen Idealismus an den Tag legen und nicht ausschlie\u00dflich Dollar-Zeichen in den Augen tragen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Beim Design der Serie hat ein Team von K\u00f6nnern rund um <span style=\"color: #222222;\">Mark Worthington und Todd Cherniawsky gute, aber umstrittene, Arbeit geleistet. Es ist das alte Dilemma: Was unsere Technik betrifft, kam die Zukunft schneller als erwartet. Kirks fortschrittliches \u201eHandy\u201c liegt von seinen M\u00f6glichkeiten weit hinter denen eines heutigen Smartphones. Wie soll man die Zukunft einer Prequel-Serie so gestalten, dass sie Wiedererkennungswert hat und doch glaubw\u00fcrdig ist? Nat\u00fcrlich mussten Kompromisse eingegangen werden und Kompromisse werden nicht allen gefallen, das ist ja klar.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">\u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr die Klingonen. Niemand schimpfte meines Wissens nach \u00fcber die Stirnw\u00fclste der Klingonen in \u201eStar Trek \u2013 the motion picture\u201c, aber heutzutage wollen viele Fans die \u201eMichael Westmore\u201c- Klingonen sehen. Eben das Vertraute, aber neu \u2013 nur nicht zu neu. Nein, es allen Recht zu machen, das schafft Star Trek lange schon nicht mehr. Versucht euch mal mit euren Freunden darauf zu einigen, was Star Trek ist und geht ins Detail. Das wird garantiert spannend&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich muss euch leider etwas spoilern, aber wirklich nur seicht, wenn ich sage, worum es in diesen ersten Folgen von \u201eStar Trek: Discovery\u201c gehen wird. Die Handlung beginnt zehn Jahre VOR den Abenteuern von Captain Kirk. Es wird um Klingonen gehen, um kalten Krieg, um Vorurteile. Wenn mich etwas an einem der j\u00fcngsten Trailer neugierig gemacht hat, dann ist es der Text eines eher lahmen Songs, in dem gesungen wird: \u201eI want to change the world, but I don\u00b4t know what to do&#8230;!\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Genau das denke ich n\u00e4mlich selbst in letzter Zeit, wenn ich mir das Aufflammen von Rassismus in Amerika, die angespannte Lage zwischen Amerika und Nordkorea oder auch das regionale St\u00e4rker-Werden rassistischer und radikaler Parteien ansehe.<\/span><\/span><\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PjPVdbsG4bY<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><br \/>\nUnsere Welt, die enger und enger zusammenr\u00fcckt, verstehst sich dadurch nicht nur besser, sie muss auch mehr denn je lernen, die gemeinsamen Probleme zu bew\u00e4ltigen. Es wird noch dauern, bis wir verstehen, dass wir \u2013 frei nach Carl Sagans \u201ePale Blue Dot\u201c &#8211; eine Menschheit sind und die Mauern und Grenzen genauso hinterfragt werden m\u00fcssen, wie die Traditionen der einzelnen V\u00f6lker in ihrer Verschiedenheit gew\u00fcrdigt werden sollten. Wenn es \u00fcberhaupt je in der Realit\u00e4t dazu kommen wird. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Hier scheint mir \u201eStar Trek: Discovery\u201c anzusetzen. Mehr denn je, so hei\u00dft es in einem Interview mit dem Cast der neuen Serie, w\u00fcrde Star Trek: Discovery das kommentieren, was gerade tats\u00e4chlich in der Welt geschieht. Schon Star Trek VI \u2013 meiner Meinung nach einer der allerbesten Star Trek Kinofilme \u2013 beeindruckte mit dem Fall der Mauer im Star Trek Universum und nat\u00fcrlich meine ich nicht die mexikanische Mauer&#8230; <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In einem Comic-Con-Interview gaben die prinzipiell zum Schweigen verurteilten Darsteller noch ein paar Details preis. Es gehe vor Allem um die Charaktere, die Serie h\u00e4tte dar\u00fcber hinaus einen cineastischen, opulenten Stil. Was mich aber wirklich packte war, dass der von James Fraine in einer Folge gespielte junge Sarek tats\u00e4chlich der Sarek ist, den wir kennen. Kein \u201ezweite Zeitlinie\u201c-Sarek, sondern der, der uns schon so lange bekannt ist. Was mit ihm geschieht, was er tut, soll sich fugenlos in die Original-Zeitlinie einf\u00fcgen und deutlicher machen, warum er sp\u00e4ter in der Original Serie oder auch in TNG tut, was er tut. Auch wird Harry Mudd in seinen jungen Jahren zu sehen sein. Was immer wir also zu sehen bekommen, es wird sich dadurch vertrauter anf\u00fchlen, dass wir wieder in \u201eunserer\u201c altbekannten Zeitlinie angekommen sind. Endlich.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Name der Serie, Discovery = Entdeckung, ist Programm. Entdeckt werden sollen nicht nur neue Welten, sondern vor Allem die Menschlichkeit selbst \u2013 bei uns und in allem Fremden, ohne das wir von einem \u201eHomo Sapiens Club\u201c (Tochter des klingonischen Kanzlers Gorkon, Azetbur) sprechen w\u00fcrden.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Fazit und Aussicht: Ich bin skeptisch, was \u201eStar Trek \u2013 Discovery\u201c angeht und gleichzeitig gibt es hier und da Ans\u00e4tze, die mir ausgesprochen gut gefallen. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Eines aber w\u00fcrde ich \u2013 bei aller vorsichtigen Skepsis &#8211; nie tun: Der Serie von Anfang an keine Chance zu geben! Wir Fans waren es, die \u201eTNG\u201c seinerzeit (in der Masse) keine ehrliche Chance geben wollten und die sp\u00e4ter daf\u00fcr gesorgt haben, dass Star Trek 11 nicht von der \u201enext generation\u201c handelte, sondern eine zweite Zeitlinie erfunden wurde. Etwas heuchlerisch haben die gleichen Fans dann \u00fcber jene geschimpft&#8230; In Zeiten, in denen TV \u2013 Serien sofort zum Kassenschlager werden m\u00fcssen, ohne Zeit zu haben sich selbst zu finden \u2013 sollten wir der Serie in jedem Fall die M\u00f6glichkeit einr\u00e4umen, richtig gut geworden zu sein oder es zu werden.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Am Ende aller Analyse steht f\u00fcr mich eine ganz simple Feststellung: \u201eEs kommt wieder eine neue Star Trek Serie ins Fernsehen! Wie geil ist das denn?!\u201c<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Dieser Text erscheint \/ erschien auch im Newsletter der sch\u00f6nen Website Trekzone.de. Achtung: Trekzone.de sucht noch freiwillige Mitarbeiter, die schreiben und \/ oder sich mit Websites und CMS auskennen!) W\u00f6chentlich, ab dem 25. 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