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von starbase-fantasy.de

Auf diesem Blog findet ihr vor allem Rezensionen, aber auch Gedichte, kreative Texte, Gedanken. Die wichtigsten zwei Kategorien sind:

Rezensionen:

Hörspiele, DVD – Veröffentlichungen, spannendes Merchandise… Hier findet ihr die Sammlung meiner Reviews.

https://starbase-fantasy.de/category/rezensionen/

Gedichte und kreative Texte:

Einige meiner subjektiven, kreativen Texte (die sich zuweilen sogar reimen). Geht ihr über diesen Link, finden sich auch Texte, die ich eingesprochen habe. Dies sehen / hören zu können, müsst ihr auf den Titel jeweils noch einmal klicken. Hier geht´s zur „Lyrik“:

https://starbase-fantasy.de/category/lyrik/

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Alle neuen Veröffentlichungen findet ihr immer auf dieser ersten Seite (im Anschluss). Alles nicht erwähnte unter den Kategorien (oben und rechts).

Viel Spaß beim Stöbern!
Matthias

 

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Titania Medien: Sherlock Holmes (63) – Der Lumpensammler von Paris

Hintergrund zum aktuellen Hörspiel

Zwischen den Jahren 1907 und 1911 erschienen in Deutschland eine Reihe deutsprachiger Pastiches, also Geschichten um Holmes, die nicht von Conan Doyle verfasst worden sind. Die stolzen 230 Hefte erschienen im Berliner Verlagshaus für Volksliteratur und liefen unter dem Titel „Aus den Geheimakten des Weltdetektivs“.

Nachdem Titania Medien die Geschichten von Herman Cyrill McNeile für „Sherlock Holmes“ umgearbeitet und als Hörspiel für die Reihe „Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs“ herausbrachte, hat man nun einen Fall aus der genannten Heftromanreihe als Hörspiel veröffentlicht.

Worum es geht

„Der Lumpensammler von Paris“ erschien ursprünglich in Heft 26 besagter Pastiches. Hier nun liegt der Fall als Hörspiel mit – wie üblich – hochkarätiger Besetzung und stimmungsvollen Effekten vor.

Fans der Reihe kennen und mögen den gewitzten Sherlock Holmes, wie er von Joachim Tennstedt gesprochen wird und auch den stets gepflegt – gemütlichen Dr. Watson, wie ihn Detlef Bierstedt mit seiner Stimme verkörpert.

Gleich zu Anfang der Story gibt es eine geballte Auseinandersetzung mit Mrs. Hudson, da sich Holmes absolut sicher ist, dass sie verantwortlich dafür sein müsse, dass die zwei Tickets für den Zug nach Paris abhanden kamen! Nach Paris? Ja, in der Tat führt es Holmes und Watson, wenig erstaunlich, wenn man den Titel der Story betrachtet, in die französische Hauptstadt.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem grausigen Mord an einem Lumpensammler und dem geheimnisvollen Verschwinden des jungen Maurice Beaumont? Sherlock Holmes und Dr. Watson reisen nach Paris und machen dort im Polizeiarchiv eine überraschende Entdeckung…

Wie ich das Hörspiel finde

Ich muss zugeben, dass ich mich darauf gefreut habe, dass hier eine Story als Vorlage gewählt wurde, die tatsächlich auch von Anfang an „Sherlock Holmes“ adressierte. Die Geschichten von McNeile drehten sich bekanntermaßen im Original nicht um Holmes, sondern um eigens von ihm erschaffene Charaktere und wurde von Titania Medien lediglich auf Sherlock Holmes umgemünzt.

Auch, wenn dies in der Regel sehr gut funktioniert hat, gab es selten auch einmal Fälle, wo Holmes sich atypisch verhielt. In dem neuen Hörspiel fand ich den „Original“ Holmes eher wieder. Aber nicht nur Holmes verhält sich hier dem „echten“ Holmes ähnlicher, auch Watson! Da ich über die Basil Rathbone Verfilmungen zu Sherlock Holmes kam, habe ich kein Problem mit einem bisweilen etwas „begriffsstutzigen“ Watson. Das kann sogar mal ganz amüsant sein. Im „Lumpensammler“ ist Watson endlich die gute Unterstützung und Hilfe, die er in unzähligen Geschichten von Conan Doyle gewesen ist. Freilich glättet Detlef Bierstedt den Unterschied schauspielerisch geschickt, so dass er nicht unangenehm auffällt. Stattdessen wirkt es so als hätte Watson schlicht dazugelernt. Mir gefiel das sehr gut.

Die Story selbst hat nur eine Schwäche: Sie ist an einer Stelle arg konstruiert. Andererseits: Die unglaublichsten Geschichten schreibt das Leben! Insofern könnte es sein, dass der Detektiv und sein treuer Begleiter in Paris auf jenen anderen Fall stoßen, über den ich nichts verraten werde, der aber später von großer Bedeutung sein wird… Genug der Spoiler.

Fazit

Mir gefiel „Der Lumpensammler von Paris“ ziemlich gut. Ich hoffe auf mehr dieser Art. Auch, wenn ich London eigentlich etwas lieber habe (es ist ja nicht so, dass Holmes dauernd in der Welt umherzog und „sein“ London alleine gelassen hätte!), ist dieses Hörspiel sehr unterhaltsam und das Ende durchaus spannend.

Ich freue mich auf weitere Hörspiele dieser und ähnlicher Art. Aus meiner Sicht ist, nach den McNeille – Abenteuern, eine neue, spannende Ära für diese Hörspielreihe angebrochen, die ich mit Interesse verfolgen werde.

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1071835955

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Dank an https://sherlockholmes.fandom.com

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Die Drei Musketiere – Milady (Blu – Ray – Veröffentlichung)

Ein guter Film braucht ein gutes Drehbuch. Vielleicht kann man so die große Anzahl von Verfilmungen immer derselben Bücher aus der Weltliteratur (bisweilen auch aus der Trivialliteratur) zu erklären.

Ein Stoff, der hier gerne Verwendung findet ist mit Sicherheit der Roman „Die drei Musketiere“. Als Kind liebte ich die sehr komödiantische Verfilmung mit Michael York und Oliver Reed.

Die neueste Verfilmung stammt wohl von Martin Bouboulon. Die Stars sind hierzulande wohl eher unbekannt: Louis Garrel, Vicky Krieps, Lyna Khoudri, Jacob Foturne-Lloyd etwa. Der deutsche Kinobesucher zieht amerikanische, selten auch mal deutsche Schauspieler vor, wie es scheint, denn schon der erste Teil (den ich hier vorgestellt habe: https://starbase-fantasy.de/die-drei-musketiere-dartagnan-bd-review/) erhielt in den Kinos hierzulande nur wenig Aufmerksamkeit. Der zweite Teil wurde nahezu „verschwiegen“. Selbst die kürzliche Blu – Ray – Veröffentlichung erhält kaum Beachtung.

Als ich mir den zweiten Teil ansah, ärgerte mich dies besonders: Wäre das hier eine amerikanische Produktion, hätte sie einen „Hype“ auf historische Verfilmungen dieser Art auslösen können. Denn alles an dieser Serie ist großartig. Die Schauspieler sind gut aufgelegt, spielen ihre Charaktere vielschichtig, die Handlung zwingt einen geradezu, seinen Blick nicht nebenbei auf sein Smartphone zu wenden, ja, man vergisst dabei sogar über Strecken, den Chips oder Käsehäppchen auf dem Wohnzimmertisch Beachtung zu schenken. Auch die Aufbauten können sich mehr als sehen lassen. Möglicherweise wurde auch hier tief in die Trickkiste gegriffen, aber auf die „gute Weise“. Der mitreißende Soundtrack von Guillaume Roussel unterstreicht das opulente Werk.

Aber worum geht es?

Der Film setzt da an, wo der erste Teil endete:

Constance Bonacieux wird vor den Augen von D’Artagnan entführt. In einer wilden Suche nach ihrer Rettung ist der junge Musketier gezwungen, sich mit der geheimnisvollen Milady de Winter zu verbünden. Als der Krieg erklärt wird, haben sich Athos, Porthos und Aramis bereits an die Front begeben …

Diese Verfilmung zeigt, dass man Weltliteratur auch so verfilmen kann, dass sie für junge und alte Generationen gleichermaßen mitreißend ist. Die vielen Wendungen und unerwarteten Vorkommnisse im Film sind zum Teil nur schwer zu ertragen, so direkt wurde ich in die Handlung hineingezogen. Wie bei einem Buch: Könnte man dem Original – Stoff mehr huldigen?

Auch, wenn zum Ende des vorliegenden zweiten Teils „alles gesagt“ zu sein scheint, öffnet sich doch noch ein dritter Handlungsstrang. So dürfen wir uns hoffentlich auf einen dritten Teil freuen.

Wer historische, wirklich groß aufgezogene „Mantel- und Degen“ – Filme mit tollen Aufbauten, Kostümen, überzeugenden Darstellern und einer packenden Handlung mag, kann hier getrost zugreifen. Dies ist kein leichtfüßiger, komödiantischer Ansatz, wie wir das damals von der „Michael York“ – Verfilmung kannten, aber sehr wohl ein literarischer.

Die Blu – Ray gibt es seit Mai 2024 für etwa 15 EUR im Handel.

https://www.weltbild.de/artikel/film/die-drei-musketiere-milady_43312145-1

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Neu bei Titania Medien: Sherlock Holmes (61) und (62)

Die neuesten zwei „Sherlock Holmes“ Hörpsiele aus dem ause Titania Medien sind kürzlich erschienen. Es sind die Folgen 61 („Die Spuren auf der Treppe“) und 62 („Mr. Marburys Hände“). Ich stelle sie kurz vor und werfe einen Blick in Richtung Folge 63.

Moment mal, kenne ich das nicht schon?

Ein dubioser Auftraggeber verspricht dem ungarischen Zwischenhändler Ivolsky ein beträchtliches Honorar für eine schiere Nichtigkeit. Gelockt vom schnell verdienten Geld lässt sich Ivolsky auf den Handel ein, bereut es jedoch in dem Moment wieder, als er am Ort des Geschehens eintrifft. Mit gemischten Gefühlen fragt er Holmes um Rat …

Als alter Fan des berühmtesten Detektivs der Welt, der seinen Sitz in London, genauer gesagt in der Baker Street 221 B hat, kam mir der Fall Nr. 61 (im weiteren Verlauf) merkwürdig bekannt vor. Die Story entstammt zwar wieder einer für das Hörspiel veränderten Story von Herman Cyril McNeile, weist aber enorme Ähnlichkeiten mit der Conan Doyle – Geschichte „Der griechische Dolmetscher“ auf. So enorm, dass ich es zuerst gar nicht fassen konnte.

Nach dem ersten Schrecken jedoch fasste ich mich. Ich nahm dies als eine „Variation eines Themas von Conan Doyle“ an – wenngleich es mich schon sehr interessieren würde, warum Herr McNeile so schamlos von Doyle abschreiben durfte, also vorausgesetzt, dass er es getan hat. 

Trotzdem ein spannendes, hörenswertes Hörspiel!

Trotz gewisser Übereinstimmungen zur genannten Short Story von Sir Arthur Conan Doyle, versöhnten mich besonders die wie immer gut aufgelegten Sprecherinnen und Sprecher mit den mir größtenteils wenig überraschenden Ereignissen und ihrem Ende.

Und auch, wenn ich den „griechischen Dolmetscher“ (der zu meinen Lieblingsgeschichten zählt) fast auswendig kenne, gab es dann doch noch einige Unterschiede im Detail der Story. Speziell bezüglich des Motivs, aber auch darin, was im Detail zum Finale hin geschieht. Das ist schon recht spannend in Szene gesetzt.

Riker trifft Data – einmal anders

Weitaus weniger vorhersehbar und noch eine Spur spannender jedoch erschien mir die Foge 62 („Mr. Marburys Hände“). Auch hier wurde eine Story von McNeile bearbeitet, in der ursprünglich niemand aus dem „Holmesiversum“ vorkommt.

Neben Joachim Tennstedt und Detlef Bierstedt war besonders Michael Pan (in der Rolle von Henry Marbury) hervorragend besetzt. Wie ich bei Bierstedt stets an Commander Riker aus „Star Trek – The Next Generation“ denken muss, wird für mich Michael Pan stets die Gesichtszüge von Brent Spiner („Data“) haben. Pan spricht aber auch einfach toll und kann viele verschiedene Emotionen nuanciert darstellen, so dass es eine Freude war, ihm zuzuhöhren. Zum Glück hat er viel „Screentime“.

Diese Geschichte ist sehr originell. Marbury wird schriftlich erklärt, er werde in wenigen Tagen sterben. Jeden Tag erhält er eine weitere Botschaft mit Anzahl der ihm verbleibenden Tage. Holmes und Watson begleiten ihn in diesen schweren Tagen. Hätte Holmes keinen so guten Blick für Details, wie die Hände des Mr. Marbury, hätte das Verbrechen am Ende gesiegt… 

Ein toller Fall. Zu guter Letzt taucht sogar noch Lestrade (Lutz Reichert) auf, der mich stets ein wenig an den Lestrade aus den Rathbone – Filmen erinnert.

Ein Jubiläum naht!

Am 31. Mai 2024 wird diese Sherlock Holmes Reihe ihr 20järiges Jubiläum feiern! Dies dürfte besonders spannend werden, da das Vorbild die „Geheimakten des Weltdetektivs“ sind. Wer sich informieren will, was es damit auf sich hat, kann sich hier schlau machen:

https://sherlockholmes.fandom.com/de/wiki/Aus_den_Geheimakten_des_Welt-Detektivs

Wer eines der Hörspiele erstehen möchte, kann dies u.a. hier tun:

Home – Atmosphärische Hörspiele

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Sherlock Holmes (neue Fälle) – Das Ende der Wahrheit

Eine Serie von Entführungen hält London in Atem. Scotland Yard steht vor einem Rätsel. Ausgerechnet die Wahrsagerin Mathilda Hucknell wird für die Polizei eine ernstzunehmende Konkurrenz beim Aufspüren der vermissten Personen. Währenddessen hält sich Sherlock Holmes im beschaulichen Sussex auf und schaltet sich nur widerwillig in den Fall ein. Schnell geraten er und sein Freund Doktor Watson in einen gefährlichen Strudel von Ereignissen, der schon bald sein erstes Mordopfer fordert. Holmes muss erkennen, dass das Landleben alles andere als friedlich ist. Ist es an der Zeit abzutreten?

Keine Sorge: Noch geht es weiter!

Zunächst einmal: Ja! Ja, es wird auch eine 57. Folge geben. Jedoch kann ich auf der Website von romantruhe.de bisher nur die angekündigten Episoden 57 – 59 ausfindig machen. Sollten es dann wirklich alle gewesen sein? Sicher ist, das Christian Rhode und Peter Groeger – unfassbar! – im Januar und Februar 2018 -sic!- verstorben sind. Es ist sehr schön, dass wir immer noch mit neuen Holmes Hörspielen mit diesen tollen Stimmen versorgt werden! Schön, dass man diese auf eine lange Zeit streckt, so dass wir alle noch lange etwas davon haben (werden).

Zum Inhalt – mit Spoilern, aber ohne Auflösung des Falls

Nachdem ich mir die Folge 56 angehört hatte, in der Holmes mit seinem Ruhestand in Sussex liebäugelt und auch das vorangeschrittene Alter des Dreamteams zum Thema wird, bangte ich schon darum, dass das die aller letzte Folge sein würde. Jedoch: Gerade dieses offene Ansprechen des voranschreitenden Alters unserer kriminologischen Helden empfand ich als spannend, denn diese Ära der beiden kam in den Originalen ja so offen adressiert nicht vor! Auch Holmes Idee, sich intensiver mit Bienen befassen zu wollen, denn wir alle wissen ja, dass er sich eines Tages in Sussex zur Ruhe setzen wird, um Bienen zu züchten. Das fühlt sich stimmig an, authentisch. Aber auch der Fall hat mir Spaß gemacht!

Geisterbeschwörung!

Egal ob im TV oder im Hörspiel: Ich liebe besonders jene Sherlock Holmes Fälle, in denen sich der Detektiv in irgendeiner Weise mit „Gruselelementen“ konfrontiert sieht. Okay, sprichwörtlich gruselig geht es nicht direkt los, aber doch sehr schaurig – stimmungsvoll, wenn Sherlock Holmes, zusammen mit uns noch unbekannten anderen Gästen, an einer Seance teilnimmt. Die Hellseherin Mathilda Hucknell (Arianne Borbach) soll mit einem entführten Ehemann Kontakt aufnehmen, um auf diese Weise herauszufinden, wo er sich befindet.

Wir erinnern uns an Robert James Lees, jenem Hellseher, der tatsächlich bei der Suche nach Jack the Ripper eingesetzt wurde (und der ihn, nach seinen eigenen Worten, auch gefunden hatte – nur glaubte ihm niemand). Wie dem auch sei… Der Einsatz von Hellsehern war also tatsächlich nichts völlig unerwartetes, zumal sich Privatleute ja jede Hilfe suchen konnten, auch die eines Hellsehers.

Bei Arianne Borbach habe ich immer Ensign Torres aus „Star Trek: Voyager“ vor Augen. Ein Charakter, dem ich damals viel Gutes abgewinnen konnte und ich sehe immer das verschmitzte Grinsen von Roxann Dawson, wenn ich ihre Stimme höre. Eine sehr angenehme, warme Stimme.

Generell bietet auch dieses Holmes – Hörspiel wieder bekannte und beliebte SprecherInnen:

Sherlock Holmes: Christian Rode
Watson / Erzähler: Peter Groeger
Mathilda Hucknell: Arianne Borbach
Jeremy Hucknell: Udo Schenk
Curt Fontaine: Peter Weis
Sir Raemon Stark: Joachim Kaps
Elsie Stark: Luisa Wietzorek
Bill Ryder: Thomas Schmuckert
Lady Marjorie Hicks: Luise Lunow
Lord Franklyn Hicks: Helmut Krauss
Opernconcierge: Rainer Brandt

Die Lösung des Falls (ohne Auflösung im Text)

Die Art und Weise, wie Sherlock Holmes vorgeht und schließlich auch auf Watson stößt, die Chemie der beiden untereinander und die Auflsöung des Falls fand ich sehr kurzweilig. Zwar ahnte ich schon am Anfang des Hörspiels, worum es geht, aber vielleicht deswegen, weil „zu guter Letzt auch aus mir ein ganz passabler Detektiv wurde“? So (ähnlich) sagt es zumindest Holmes zu Watson. Es ist schön, dass diese „späten Jahre“ tatsächlich die späten Jahre sind.

Fazit

Marc Freund hat hier wieder einen tollen Fall geschrieben, während Gerd Naumann abermals gekonnt Regie führte. Dieser Fall ist klassisch und bietet menschliche, neue Facetten von Holmes und Watson.

Ich hoffe, die nächsten Folgen werden darauf aufbauen.

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Rafael Grampa und Mattheus Lopes: Batman – Der Gargoyle von Gotham II

Weil schon Teil 1 von „Batman – Der Gorgoye von Gotham“ so gut war, habe ich mit Spannung auf Teil 2 der vierbändigen Story gewartet. Endlich kam sie am 20. Februar 2024 heraus. Großformtiger Hardcover – Band. Die Maße sind 21x32cm. Sieht sehr edel aus. Kam im Original unter dem „Black Label“ heraus, „das für große Panel-Kunst, maximale erzählerische Freiheit, einen einfachen Zugang für Neuleser und riesiges Lesevergngügen steht.“ (Christian Endres im Vorwort).

Zugegebener Maßen hatte ich vergessen, was mich schon an Teil 1 so begeistert hat. Ich muss dazu sagen, dass ich kein Fan von übergroßer Brutalität bin und ja, dieser Comic hat zwar wenig Gewalt zu bieten, aber wenn, dann eruptiv und so, dass man sich den wirklich ekeligen Teil denken kann, wenn nicht muss.

Warum also mochte ich Teil 1 so und konnte Teil 2 kaum abwarten? Der Grund ist für mich ganz klar erstmal der Zeichenstil von Rafael Grampa. Der sieht nicht nach typischem Comic aus, sondern nach Kunst. Nicht, dass „typische Comics“ keine Kunst bieten würden, versteht mich nicht falsch! Aber diesen Zeichnungen sieht man die Mühe an, die Rafael Grampa in jedes einzelne Panel einfließen lies. Das erzeugt einen eigenen „Realismus“. Die Gesichter der vorkommenden Charaktere sind nur minimal überzeichnet und dies sozusagen „auf den Punkt“. Die typische „Butler – Blasiertheit“ von Alfred beispielsweise sieht man ihm „an der Nasenspitze“ an. Seine Körperhaltung ist die eines typischen Butlers. Die Jugendlichen, die demonstrieren… man sieht ihnen teils zwar deutlich eine gewisse Überzogenheit in der Darstelung an, so dass manche Gesichtszüge übertrieben sind oder die eine oder andere Stirn etwas zu hoch gezeichnet wurde, aber das unterstreicht jeweils nur den dargestellten Typus und lädt einen dazu ein zu denken: „So jemanden habe ich doch mal gesehen?“

Kurz und gut fühle ich mich in und mit den Zeichnungen von Rafael Grampa einfach gut. Er könnte auch andere Geschichten zeichnen und ich würde sie lesen, wenn er nur diesen Stil beibehielte.

Die Story ist jedoch auch von Grampa erdacht und das „Black Label“ macht es dem Künstler unter anderem möglich, ein oder zwei echt abgefahrene Schurken zu erschaffen. Ich will nichts spoilern, nur eines: Obwohl ich eigentlich kein so großer Fan von SOLCHEN Gegnern bin, da sie zu unrealistisch wirken, kann ich es Grampa verzeihen. Einerseits erlaubt das „Black Label“ auch andere Herangehensweisen an das Batman – Universum, andererseits versöhnt mich auch hier wieder sein Zeichenstil.

Und dann hat sich Grampa die Origins – Story von Batman auf eine wirklich „krasse“ Art vorgenommen. Batman will den „inneren kleinen Bruce Wayne“ „töten“. Er wird mit einer … etwas anderen Geschichte der Mordnacht seiner Eltern konfrontiert und das, was ich als Batman Fan so liebe, rückt seine innere Zerrissenheit und sein Trauma thematisch in den Mittelpunkt, wobei das Thema neu beleuchtet wird. Ich wusste gar nicht, dass das noch möglich ist, aber es ist.

In der eigentlichen Story kommt auch Gordon immer wieder vor. Er wird auch sehr schön gezeichnet. Sein Dialog mit Alfred, der Bruce verleugnet, weil der wohl keinen Bock auf ein Gespräch mit Gordon hat, ist einfach köstlich. Handlung, Zeichnung und das „gesprochene Wort“ passt hier einfach zueinander und ich wünschte mir, dieser Comic würde genau mit diesem Zeichenstil verfilmt werden.

Ich werde diesen Vierteiler mit Spannung verfolgen und hoffe, Grampa hat auch für die letzten zwei Bände das gleiche gute Gespür wie für die ersten beiden Bände.

Was die Geschichte angeht, so kann ich nur sagen, dass sie sich langsam zuspitzt und das es am Ende einen wirklich fiesen Cliffhanger gibt, der für mich klar macht, dass auch Teil 3 her muss, sobald er erscheint.

Zu erwerben bei gut sortierten Bahnhofsbuchläden oder z.B. hier:

Hier bei Panini direkt bestellen…

Ich persönlich bestelle Comics gerne bei Buchläden oder beim Verlag, weil sie dann auch gut verpackt wurden.

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Picard – Die komplette Serie – auf BluRay!

14 Jahre nach seinem Ausscheiden aus der Sternenflotte, am Ende des 24. Jahrhunderts, lebt Jean-Luc Picard ein ruhiges Leben auf seinem Weingut. Eines Tages wird er von einer mysteriösen jungen Frau aufgesucht, die ihn um Hilfe bittet. Diese schicksalhafte Begegnung schickt Picard auf eine aufregende neue Reise, die unter anderem eine Reihe von Geheimnissen über seine Vergangenheit ans Licht bringt.

Wer hätte damals, nach dem Ende der „next generation“ im Kino, je daran gedacht, dass es einmal eine Serie mit dem Titel „Picard“ geben würde? Und nun – schwupps! – gibt es alle drei Staffeln auf Blu _ Ray!

Auf insgesamt 9 Silberscheiben gibt es die kompletten drei Staffeln seit dem 7. März 2024 im (Online-) Laden ab 69 € zu kaufen.

Neben den drei Staffeln mit 30 kinoreifen Episoden, wie sie hierzulande auf Amazon Prime gestreamt werden konnten, enthält die Box auch über 7 Stunden special features, darunter Deleted Scenes, Story Logs, Gag Reels und vieles mehr.

Persönliche Meinung: Die Serie ist etwas für TNG – Fans, die sich einen etwas runderen Abgang ihrer Helden wünschten als dies mit „Star Trek: Nemesis“ der Fall war. Im Gewand heutiger Sehgewohnheiten wurde hier eine kleine Serie aus der Taufe gehoben, die ein Wiedersehen mit vielen der uns in TNG ans Herz gewachsenen Charaktere ermöglicht. Wie das geschieht, weicht sicherlich teilweise von dem ab, was manche Fans erwarteten. So gibt es, wie bei allen modernen Serien, eine Fraktion, die die Serie feiert und eine, die besonders auf ihre Mängel hinweist. Mein persönlicher Favourit sind die ersten zwei Staffeln, aber jede hat ihre Momente und gewiss ist dies bisher der unerwartete und krönende Abschluss der next generation. Es sei denn, der Film, über den gemunkelt wird, wird noch Realität werden. Warten wir es ab und genießen wir bis dahin… „Picard“!

Wer die komplette Serie jederzeit genießen können und ins Regal stellen möchte, kann sie hier u.a. bestellen:

 

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Dracula vs. Frankenstein – Duell der Giganten

Das Label „Folgenreich“, welches für Universal Hörspiele auf den Markt bringt, hat mich mit dem Titel „Dracula vs. Frankenstein – Duell der Giganten“ direkt angesprochen. Das allerdings liegt vor Allem an H. G. Francis EUROPA Gruselreihe aus den 1980ern. Damals wurden kurze knackige Hörspiele auf den Markt gebracht, gespickt mit hervorragenden Sprechern und der bei EUROPA üblichen Soundkulisse. Seinerzeit gab es dann auch mal einen Titel wie „Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten“. Den Titel, der heute eher aufgrund seinem Trash – Grad für Gänsehaut sorgt als um des Gruseln willens, kann ich heute heute immer noch sehr gut hören.

Aber zurück zu „Dracula vs. Frankenstein“. Nicht EUROPA, nicht H. G. Francis, sondern FOLGENREICH (Universal) und Christian Gailus haben dieses Hörspiel auf den Markt gebracht.

Aber worum geht es eigentlich?

Teil 1, „Das Grauen beginnt“:

Am Set des neuen Frankenstein-Films wird der Hauptdarsteller ermordet. Ins Visier der Ermittlungen geraten: der aufbrausende Bühnenarbeiter, der arrogante SFX-Spezialist und der zwielichtige Unterweltschurke. Jeder hat ein Motiv. Aber keiner will es gewesen sein. Stattdessen verweisen sie auf einen mysteriösen Herrn in Schwarz, der sich am Set herumgetrieben haben soll – und ein Stück Fledermaushaut hinterlassen hat …

Teil 2, „Die Bestie von London“:

Der bestialische Mord an einem Broker gibt Rätsel auf. Die Spur führt zu Drogenboss Cheng-Li, der im Restaurant Zum singenden Drachen seine kriminellen Fäden spinnt. Missy Smart ermittelt Undercover und wird immer tiefer in dunkle Machenschaften verstrickt. Dann gerät sie in Todesgefahr. Und Hilfe ist nicht in Sicht …

Teil 3, „Burg des Schreckens“:

Nach einem Konzert der Band EndlichEndzeit explodiert der Kopf des Managers. Die Spur führt zum Pharmariesen F.U.C.K. (Future Unlimited Capital Kingdom). Offenbar wurden Kapseln mit einem harmlosen Vitaminpräparat zu Sprengsätzen umgebaut. Während Missy fieberhaft ermittelt, macht sich am Abend des nächsten EndlichEndzeit-Konzerts eine Gruppe Senioren zähnefletschend auf den Weg zum Veranstaltungsort. Am Eingang werden kleine Kapseln verteilt. Und die Band ölt backstage Kettensägen …

Teil 4, „Der Club der roten Richter“

Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Und stiehlt die Gehirne extrem intelligenter Leute. Die Ermittlungen führen in die Vergangenheit: ins London des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts. Als Jack the Ripper die Stadt in Angst und Schrecken versetzte. Und ein geheimnisvoller Club gegründet wurde – der Club der roten Richter …

Die Besetzung dieses opulenten Vierteilers kann sich durchaus hören lassen. Mit dabei sind unter Anderem Größen wie Norbert Langer, Sascha Rotermund, Arianne Borbach, Santiago Ziesmer, Andreas Fröhlich, Friedhelm Ptok, Reinhard Kuhnert und Frank Glaubrecht – um nur ein paar zu nennen!

Meine Einschätzung…

Das hier ist definitiv kein Hörspiel, welches sich mit der EUROPA Reihe vergleichen ließe. Mein Fehler. 😉 Es ist ein in unserer Zeit angelegtes Grusel – Abenteuer. Mit „in unserer Zeit“ meine ich nicht nur, dass es in der Gegenwart handelt, sondern auch, dass der Witz und die Gewalt gleichermaßen zeitgenössisch sind (denke ich an diverse gegenwärtige TV-Serien im Stream).

Wenn ich dem Vierteiler etwas abgewinnen kann, dann, weil es auch Krimi ist und wegen der ordentliche Prise Humors – und schließlich wegen der unsagbar vielen sehr guten SprecherInnen, die hier ihren Job sehr gut machen. Exotische Hausmannskost für Hörspiel – Fans, die mal etwas anderes hören möchten.

Die „Blutfürsten“ höre ich sicher noch öfter als dieses neue, große Werk. Es hat dennoch seinen Reiz und verdient eine echte Chance unter den Hörspiel – HörerInnen.

Link

Bei Thalia die Box oder die MP3 Hörspiele einzeln erwerben…

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Allgemeine Musiklehre – Anschaulich erklärt

Eine außergewönliche Musiklehre

Musiktheorie fand ich immer spannend, aber auch oft recht trocken erklärt.Jede Wissenschaft kann man so erklären, dass man sie gut verstehen kann oder so, dass sie dem Profi als sehr gescheidt vorkommt, dem Laien jedoch aufgrund seiner Komplexität vorenthalten bleibt.

Mit der „allgemeinen Musiklehre“ des DK Verlags liegt seit 2016 eine besondere Musiklehre vor. Besonders, weil sie, wie so viele Bücher des DK Verlags, reichlich bebildert ist und zudem eine CD beiliegen hat, die mit Tonbeispielen das geschriebene und mit Bildern dargestellte, untermauert.

Beispielsweise wird die „Fuge“ unter der Überschrift „Kontrapunkt“, hervorragend an einem dargstellten Beispiel (Wohltemperiertes Klavier, Bach) bildlich dargestellt und sehr einfach und somit eingäng erklärt, was eine Fuge eben definiert.

Inhalt

Die Themen des Bandes gliedern sich nach 9 Überschriften:

Tonhöhe

Rhytmus

Intervalle und Tonleitern

Melodie

Akkorde und Harmonik

Form

Instrumente und Gesang

Stilrichtungen

Zum Nachschlagen

Speziell „Zum Nachschlagen“ gliedert sich weiter in:

Noten- und Pausenwerte, Taktangaben, Tonarten und Vorzeichen, Akkorde, Tonleitern, Musikalische Fachbegriffe, Epochen der Musik, Instrumentengruppen, Glossar, musikalische Symbole, Register [und Dank].

Diese letzteren Unterpunkte des letzten Kapitels stelle ich so speziell hervor, da sie deutlich machen, dass man hier wirklich nicht allein gelassen wird: Hat man eine Frage, kann man hier fündig werden. Sei es, dass man gleich zum Thema „Tonleitern“ springt oder sich direkt nach einem „musikalischen Fachbegriff“ erkundigen will. Für alle weiteren Fragen gibt es das Glossar und das Register etc. So kann diese Musiklehre auch als Nachschlagewerk eine gute Hilfe sein, wenn man sie nicht direkt von vorne nach hinten durcharbeiten möchte, was natürlich auch möglich ist.

Fazit

Die ganze Musiklehre wurde von mehreren Autorinnen und Autoren verfasst, deren berufliches Know How im Bereich „Musik“ in der einen oder anderen Weise jeweils beeindruckend ist. Damit verbunden hat man sich erfolgreich um eine klare, unmissverständliche Sprache bemüht.

Augrund der vielen Illustrationen mag diese Musiklehre vielleicht etwas „kindlich“ wirken, aber man soll sich von diesem Schein nicht trügen lassen: Dies ist eine ganz wunderbare Musiklehre für jedes Alter!

Der Preis ist ebenfalls unschlagbar: Nur 16,95 EUR.

Zu erhalten u.a. direkt beim Verlag, wo man auch weiteres Bildmaterial ansehen kann:

https://www.dorlingkindersley.de/buch/allgemeine-musiklehre-anschaulich-erklaert-9783831031672

 

 

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Klassische Musik – ein Buch aus dem Dorling Kindersley Verlag (YT Video Review)

Ja, es ist lang geworden, mein erstes Review – Video. Dafür habe ich mich aber auch oft wiederholt und den Namen des Verlags falsch ausgesprochen (ein „s“ vergessen). Well, seht es mir nach. Ich bessere mich 🙂 

In diesem Premieren – Video stelle ich euch das Buch „Klassische Musik“ von John Burrows, Charles Wiffen und Marcus Weeks vor. Man mag es gar nicht meinen, dass es um dieses Buch geht, denn anfangs erinnere ich mich an meine Anfänge mit orchestraler Musik… und komme von Einem zum Anderen.

Nichtsdestotrotz geht es mir um dieses Buch, welches ich euch sehr ans Herz legen möchte, WENN ihr Klassik – Fans seid oder werden wollt:

https://www.hugendubel.de/de/buch_gebunden/marcus_weeks_karl_lutchmayer_robert_ainsley_duncan_barker_ivan_hewett-klassische_musik-40688266-produkt-details.html

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Playmobil History: Mittelalterliche Schmiede

In den 1970er Jahren präsentierte uns Playmobil das „wahre Mittelalter“. Herausgegeben wurden unter anderem ein Stadtwache, ein Schuldturm, eine Bäckerei, eine Schmiede. Wer seinerzeit in der Schule erstmals von der Stadt im Mittelalter hörte, konnte diese mit Playmobil und der eigenen Phantasie mit Leben füllen.

(c) Geobra Brandstätter – Die historische Schmiede

Seit einer Weile schon bietet Playmobil im Shop seiner Internetpräsenz historische Sets an (https://www.playmobil.com/de-de/web-shop/history/?srule=bestsellers). Wer diese Seite anwählt, wird mit Wikingern, der griechischen Sagenwelt, den alten Römern und Ägyptern, großen Komponisten und Schriftstellern begegnen, aber auch mittelalterlichen Sets. Zu denen gehört die hier von mir vorgestellte mittelalterliche Schmiede.

Die mittelalterlichen Gebäude der „History“ – Linie von Playmobil hat die in den 1970ern veröffentlichten Gebäude als Grundlage genommen und leicht verändert. Die Veränderungen betreffen vor Allem die Figuren, die heute viel weniger simpel aussehen.

Die historische Schmiede kommt mit zwei Figuren und viel Zubehör…

Der Aufbau der Schmiede ist sprichwörtlich kinderleicht. In vielen groß bebilderten Schritten wird erklärt, welches Mauerteil an welches Mauerteil gesteckt werden muss. Die Plastikhüllen, in denen sich die Einzelteile und Figuren befinden, sind alle aus 100% recycelten Plastik, was ich sehr wohlwollend zur Kenntnis nahm. Das sollte Schule machen, dass man da, wo Plastikhüllen verwendet werden müssen, auf recyceltes Plastik baut.

Nach dem Aufbau fallen besonders das Fachwerk, das rote Schrägdach und der Schmiedeofen mit seinem vielen Zubehör ins Auge. Man kann sich diese schöne Schmiede einfach hinstellen und schön finden. Da die Frontseiten des Schrägdachs abnehmbar sind und das Haus einseitig einsehbar und bespielbar ist, wird auch der Spielspaß nicht zu kurz kommen.

Die andere Seite der Schmide mit dem Aushängeschild

Das Aushängeschild und Türschild lassen das Haus, historisch korrekt, als Schmiede einer mittelalterlichen Stadt erscheinen.

Die Schmiede ist im Shop für 49,99 EUR zu erwerben. Man sollte aber auch auf die „Bundle“ achten: https://www.playmobil.com/de-de/bundle-football/PM2401B.html. Hier gibt es öfter gute Angebote (z.B. rund um Ostern oder Weihnachten), wo man gleich bis zu drei historische Gebäude für einen guten Preis erwerben kann.

Playmobil setzt nach wie vor auf Qualität. Die historische Reihe macht Platz für alte und neue „historische“ Ideen, was mich sehr zu sehen freut. Ich hoffe, noch mehr der alten Sets werden hier veröffentlicht. Playmobil, nicht nur zum spielen, sondern auch zum kennen-lernen historischer Umstände, Sagen und Persönlichkeiten. Sehr gut!

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