Willkommen auf starbase-fantasy.de!

AKTUELLES: Ich musste leider einige Benutzer löschen, weil sich sehr unseriöse Benutzernamen dazwischen befanden. Sollte jemand gelöscht worden sein, der sich hier einfach nur auf dem Laufenden halten wollte: Sorry! Bitte einfach noch einmal, mit einem wohlklingenden Namen und einer seriösen E-Mail-Adresse, anmelden. Danke. 🙂

Wozu dieser BLOG?

Dieser “Nerd-Blog” stellte euch eine Menge Produkte aus folgenden Bereichen vor:

  • Sherlock Holmes
  • Western
  • Star Trek
  • Star Wars
  • Harry Potter
  • Merchandise
  • Playmobil
  • Superhelden
  • Hörspielen
  • uvm.

Darüber hinaus findet ihr auch diverse #Gewinnspiele: Panini, Hasbro, Revell… Diverse Firmen unterstützen diesen Blog, wofür ich mich herzlich bedanke!

Und was noch – außer Rezensionen?

Im Bereich Kolumnen (https://starbase-fantasy.de/category/sonstiges/) lasse ich mich manchmal darüber aus, was ich über dies und das so denke. Es ist meine persönliche Meinung zu diversen Begebenheiten des Tagesgeschehens.

Der Lyrik – Bereich wird von mir sträflich vernachlässigt. Entschuldigung dafür. Ich schreibe aktuell an einer längeren Geschichte, weiß aber selbst nicht, wohin mich mein schriftstellerischer Weg führen wird. Weiß ich mehr, wird das garantiert hier bekannt gegeben. Erste Eintragungen existieren dennoch:  https://starbase-fantasy.de/category/lyrik/

Auch, wenn ich in der Regel zu den diversen Themen rezensiere, finden sich auch hierzu diverse Einträge, in denen ich mich mit z.B. Raumfahrt, Star Wars oder Sherlock Holmes aus einem persönlichen Blickwinkel aus befasse. Beispiele hierfür:

Star Wars und Disney:

https://starbase-fantasy.de/star-wars-danke-disney-danke/

Jeremy Brett´s Sherlock Holmes

Jeremy Brett´s Sherlock Holmes – eine Erinnerung

Apollo XIII

Apollo 13 – Ein Drama mit „Happy End“

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Oder ihr schaut einfach ab und zu mal rein 😉

Viel Spaß beim Stöbern!

Matthias

Persönlicher Gruß für die Ohren:

 

 

 

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Arthur & George – Eine Miniserie für Sherlock Holmes Fans – ohne Sherlock Holmes!

Wusstet ihr, dass der Cousin von Martin Clunes, dem britischen Schauspieler, der auch „Doc Martin“ spielt, niemand geringeres ist als der ehrenwerte Jeremy Brett? Jetzt sagt nicht, ihr wisst nicht, wer Jeremy Brett ist.

Kurzer Abstecher in eine andere Serie…

Okay, Jeremy Brett´s (1933 – 1995) weltberühmte Darstellung von Conan Doyles Meisterdetektiv Sherlock Holmes wurde vor dem Mauerfall in Westdeutschland ziemlich stiefmütterlich behandelt, was man auch an der Synchronisation seiner „Sherlock Holmes Serie“ merkt, die zunächst nur vom “Fernsehen der DDR” synchronisiert und ausgestrahlt wurde. Die Qualität der Synchronisation war allerdings recht mittelmäßig. Allein der Hauptdarsteller (Jeremy Brett) erhielt im Laufe der Serie drei verschiedene Synchronstimmen. Später kamen durch Nachzügler-Synchronisationen noch zwei weitere Synchronstimmen hinzu. Aber auch die Übersetzung war nicht gerade galant, hörte sich teils an als hätte man sie mit einem Englisch – Deutsch – Wörterbuch übersetzt, wobei der englische Satzbau nur selten dem deutschen angepasst wurde, was teilweise seltsam wirkte.

Ich reite nur deshalb auf der sehr wechselhaften und mittelmäßigen Synchronisation der – wie gesagt – weltberühmten und anerkannten Serie so herum, weil das zeigt, wie wenig man sich im „West Fernsehen“ damals um die Serie kümmerte, die in vielen anderen Ländern – von Europa bis Amerika – so sehr gepriesen wurde. Ich habe das bis heute nicht ganz begriffen und wünschte mir, man würde der Serie ein einziges Mal eine einheitliche, wirklich gute Synchro verpassen, zumal bis heute noch vier Folgen gänzlich unsynchronisiert sind. Unfassbar!

Würde sich z.B. Pidax einer gesamten, einheitlichen Synchronisation annehmen, wären viele deutsche Sherlock Holmes Fans dankbar. Das nur am Rande. Jetzt aber endlich zu…

Arthur & George

und damit auch zurück zu Martin Clunes. Was hat der Kerl nun mit Holmes zu tun, abgesehen von seiner Verwandtschaft mit Jeremy Brett? Nun, genau so viel wie Arthur Conan Doyle in gewisser Weise, denn diesen spielt er in dem Fernseh – 3 – Teiler „Arthur und George“.

Pidax brachte diesen 3 – Teiler kürzlich auf den Markt und überraschte zumindest mich damit komplett, da ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte, dass irgendetwas in der Art von itv Studios je gedreht worden war. Dabei bin ich ein ausgemachter “Holmesian”. Die Serie ging einfach an mir vorbei.

Sir Arthur Conan Doyles Leben liest sich selbst wie das Leben eines Abenteurers. Ähnlich wie der reale Jules Verne erlebte auch Doyle diverse Reisen mit allerlei Abenteuern, machte diverse Abstecher ins Reich des Spiritismus – und löste einen Fall!

Julian Barnes schrieb genau darüber ein Buch, in dem es eben darum geht, wie Arthur Conan Doyle und Alfred Wood, genauer Major Alfred Herbert Wood, den Doyle immer „Woody“ nannte, sich eines Falls annahmen. (Woody war ein ehemaliger Schuldirektor und zwischen 1897 und 1930 Conan Doyles Freund, Privatsekretär und „Manager“.)

Den hier beschriebenen „Fall Edalji“ gab es tatsächlich. Aber ob er sich in jedem Detail genau so zugetragen hat, wie hier zu sehen ist, weiß niemand. Jedenfalls kann man sich das aber gut so vorstellen. Das Ende, wie ich fand, war zu schön in Szene gesetzt als das es sich wirklich exakt so abgespielt haben könnte. Die Grundlagen der Story stimmen auf jeden Fall.

Edalji landete wegen Tierverstümmelungen drei Jahre im Gefängnis. Mir scheint fast, heute würde man – zu Unrecht!- besser bei einer solchen Straftaten davon kommen, aber das ist ein anderes Thema. Als Vorbestrafter wurde George Edalji – ein angehender Rechtsanwalt – aus der „Law Society“ ausgeschlossen. Conan Doyle nahm sich des Falls an und stellte während seiner Ermittlungen, in denen er teilweise so brillierte wie sein literarisches Geschöpf Sherlock Holmes, einige Fehler während der polizeilichen Ermittlungen fest. Außerdem wurde der angehende Anwalt, der in Bombay geboren wurde, mit rassistischen Vorurteilen konfrontiert. Woody half Doyle dabei ähnlich wie Watson es bei Sherlock Holmes tat.

Diese „wahre Geschichte“ wurde mit hervorragenden Schauspielern in einem aufwendigen, zeitgenössischen Ambiente produziert. Auch die deutschen Synchronsprecher sind durch die Bank weg gut gewählt.

Wer sich für Sherlock Holmes interessiert, dem wird auch dieser 3 – Teiler gefallen. Aber vorsicht: Die mutwillige Verstümmelung von Pferden wird nicht nur erwähnt, sondern teilweise auch gezeigt bzw. deren Folgen. Das sollte man vorher wissen.

Fazit: „Arthur und George“ ist eine beeindruckende, spannende Produktion und für alle Freunde viktorianischer Krimis empfehlenswert und kostet nur rund 15 EUR.

https://www.pidax-film.de/Serien-Klassiker/Arthur-George::2232.html

 

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Inspector Lestrade Fall 14: Die Tode des Adrian Abernethy

Als sich Adrian Abernethy das Leben nimmt, scheinen seine Gemahlin und die Töchter beinahe erleichtert zu sein. Wenig verwunderlich, hatte sich doch der erfolgreiche Unternehmer nach dem gewaltsamen Tode seines Bruders immer mehr zu einem tyrannischen Zerrbild seiner selbst gewandelt. Niemand im Hause Abernethy blieb davon verschont. Aber so nachvollziehbar die Gefühle der Hinterbliebenen auch scheinen, Lestrade und Dash haben das seltsame Gefühl, dass mehr hinter der Sache steckt. Und ihre Ahnung soll sie nicht täuschen…

Es deutete sich schon länger an, dass sich die Lestrade Hörspielserie von der “Sherlock Holmes” Reihe völlig emanzipieren würde. Dieser Schritt ist nun gelungen. Dieser Fall findet wohl etwa zur Zeit des ersten Weltkriegs statt, wie man durch eine beiläufige Bemerkung von Comissioner Hawksley (Bodo Wolf) erfährt. Somit haben wir (längst) das viktorianische Zeitalter verlassen. Obwohl Holmes in der erst kürzlich erschienen Sherlock Holmes (“neue Fälle”) – Folge 51 (“Ein Schilling für den Tod”) dem Inspector begegnete, sprach er an anderer Stelle von Holmes (in der “Lestrade”-Reihe) bereits in der Vergangenheit.

Aber nicht nur zeitlich hat sich die Serie “freigeschwommen”. Auch inhaltlich. Das Ensemble an Mitarbeitern rund um Inspector Lestrade (Lutz Harder) ist ein eingespieltes Team. Inspector Dash (Michael Pink) steht dem Inspector als direkter “Assistent” zur Seite, Dr. Thomas Lovell (Jörg Hengstler), der die Leichen nach unappetitlichen Ungewöhnlichkeiten untersucht und McKinstry (Tino Kießling). Ich frage mich manchmal, wie die Original – Sherlock Holmes – Fälle aus Sicht DIESES Lestrade beschrieben worden wären.

Der Fall lebt sich nicht nur in Bezug auf abscheuliche Details der Verstorbenen aus, es gibt nun auch mindestens ein “FSK 12”, was die Erotik angeht, so viel sei verraten. Natürlich nur kurz und andeutungsweise, aber vielleicht ist das ja auch richtungsweisend? Wir werden es erleben.

So haben wir hier ein recht “erwachsenes” Hörspiel, jedenfalls nichts, was man seinen Kindern zum Einschlafen geben sollte, das zudem Anfang des 20. Jahrhunderts handelt. Wer bereit ist, diesen selbstbewussten Schritt der Hörspielserie mitzugehen, erlebt ein ansprechendes Hörspiel aus der Feder von Andreas Masuth, der ja auch schon eine eigene “Scotland Yard” Reihe erfand (die meines Wissens nach noch immer fortgesetzt wird).

Als sollte es unterstrichen werden, dass man sich vom Staub und den Spinnweben alter Sherlock Holmes Fälle befreit hätte, wird die Serie weiterhin von recht jazzigen, an “Edgar Wallace” erinnernder Musik von Christian Bluthard bereichert. Nichts, was nach “Edward Elgar” und Zeitgenossen klingt, aber irgendwie passt es.

Fazit: Mit “Die Todes des Adrian Abernethy” hat sich die Lestrade – Serie meiner Ansicht nach vollkommen von der Sherlock Holmes Serie der “neuen Fälle” gelöst. Die Entwicklung hin zur ganz und gar eigenständigen Serie ist geglückt. Während des Hörens wurde ich definitiv gut unterhalten – keine Frage! Der Nostalgiker in mir sehnte sich aber gleichzeitig nach Gemütlichkeit, nach Droschken und die Sherlock Holmes Ära, in der es immer 1899 war. Das aktuelle Hörspiel ist gute Unterhaltung – befreit vom flackernden Licht der Gaslaternen, könnte man sagen. Ein moderner “Lestrade”, passend zu unserer Zeit.

Inspector Lestrade: Die Tode des Adrian Abernethy (Fall 14)

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Batman – Die Welt des dunklen Ritters (DK Verlag mit DC)

Als ich ein Kind war, gab es die Batman – Comis im Ehapa – Verlag. Für kleines Geld gab es seinerzeit Taschenbücher, Superbände, Extra – Taschenbücher und dergleichen am Kisok um die Ecke. Es war eine schöne Zeit. Die Sammelecken in den alten Comics konnte man ausschneiden und an den Verlag senden, um dafür „umsonst“ ein lebensgroßes Poster von Batman oder auch von der Bathöhle zu erhalten. Heute noch sind die Poster kostspielige Sammlerstücke, die immer mal wieder auf Ebay und Co. angeboten werden.

Irgendwann wurde dann ein Hardcover – Band angekündigt. Ich bestellte ihn lange bevor Jeff Bezos Amazon erfand und musste entsprechend viele, viele Wochen darauf warten, dass das Buch ankam. „Die Legende von Batman“ hieß der zweite Band in der Reihe „Die großen Superhelden“. Auf dem Cover prangte unten rechts der Hinweis: „Die wichtige Sammlerausgabe! Alles über Batman“.

Da das Buch recht dick in der Werbung dargestellt wurde (eher ein einbändiger „Bockhaus“ als ein Taschenbuch) war ich etwas enttäuscht als mich das 98seitige Buch erreichte. Die Zeichnungen, die man nach dem aufblättern sah, waren in blau-weiß gehalten und wussten zu gefallen, aber ansonsten waren das vor Allem einfach nur Comics. Eben „Die Legende von Batman“, wie sie auch schon im Batman Superband 1 erzählt worden war. Auf lediglich drei Seiten wurde grob skizziert, wie die Bathöhle aussah, viel gröber als im Superband 1, in dem das Bathöhlen – Poster in „Kleiner“ zu sehen gewesen war. Eine Handvoll Fahrzeuge wurde vorgestellt und der Kampfgürtel. Das Buch war einzig in seiner Art – als Hardcover – und dennoch eine Enttäuschung.

Viele Jahre später fand ich im Buchhandel das Buch „Batman – Die Welt des dunklen Ritters“ aus dem DK – Verlag. Dieses Buch, dass jüngst in einer Neuauflage erschienen ist, bietet alles (und mehr!) was ich damals erhofft hatte.

Das schwere, großformatige Buch, welches 216 Seiten umfasst, hat zwar „nur“ den Comic-Batman zum Thema, aber das in allen erdenklichen Facetten. Wer dieses Buch durcharbeitet, wird sich danach einen „Kenner“ des Batman nennen dürfen. Es liefert mehr als nur Basiswissen.

Batman – Die Welt des dunklen Ritters (c) DK, DC

Natürlich geht es auch hier erstmal um die Geburt von Batman – sowohl die Story als auch die Erfindung des Superhelden durch Bob Kane und Bill Finger. Eine Doppelseite befasst sich alleine mit dem Anzug von Batman, gefolgt von Bat – Anzug Varianten – inklusive jener, die von Batman in alternativen Realitäten und von anderen Trägern getragen wurden. Zwei Seiten befassen sich mit dem Kampfgürtel, gefolgt von Waffen und Ausrüstung, gefolgt von Themen wie „die Bathöhle“, „das Batmobil“ usw.

Es würde zu weit führen und müßig zu lesen sein, jedes Detail des Buchs zu beschreiben. Vereinfacht gesagt wird hier gezeigt, wer Batman ist und welche großen Epochen des Mitternachtsdetektivs es gegeben hat, welche Comic man kennen sollte, welche Charaktere im Leben von Batman / Bruce Wayne eine wichtige Rolle spielten usw. Und das alles äußerst exakt und in allen Einzelheiten.

Inhaltlich reicht die aktualisierte Ausgabe bis zu zuletzt erschienenen Comics wie „Die drei Joker“ und „Batmans Hochzeit“.

Im Fazit kann ich sagen, dass dies genau das Buch ist, welches ich mir einst erhoffte. Es lädt dazu ein, wirklich tief in die Welt von Batman einzusteigen.

Das Buch, welches von Matthew K. Manning und Daniel Wallace verfasst wurde, ist mit über 800 Comic – Illustrationen versehen und aktuell für 22,00 EUR im Buchhandel erhältlich.

https://www.dorlingkindersley.de/buch/matthew-k-manningdc-batman-die-welt-des-dunklen-ritters-9783831043460

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Menschentier (Gedicht, April 2022)

Ich bin eine Kugel voll Gefühl,

ein Mann, fast niemals kühl,

erfüllt von Emotionen,

was ich will hier betonen.

Seh in der Welt mit grau-grün´n Augen,

was ich will und kann nicht glauben,

es berührt mich, geht mich an

und lässt nicht wieder los.

So leicht.

Mache ich´s mir nicht,

spüre in mein Leid hinein und

finde manchmal kaum heraus.

In gewissen Zeiten

fühl ich mich fremd in dieser Welt,

wie ein Kunstliebhaber

in einer Geisterbahn,

ein Eisbär in Afrika oder

ein Lachen am Begräbnis.

Eindrücke regnen auf mich ein

und strahlen nach,

gehen mir bis auf den Grund

lassen mich in Seel und Körper erzittern,

ich kann diese nicht komplett schützen

ohne sie zu vergittern.

Das will ich nicht.

Wissen, wie mich manche Andre seh´n.
Es geht zwar, fällt mir aber selbst oft schwer,

mich selbst ganz zu verstehen.

Ich strecke meine Hände aus

nach Sonnenlicht, nach Schönheit, Ruhe, Gleichmaß,

nach Frieden, Hoffnung, Lächeln und Menschen,

die mit Frohsinn beieinander lachen und tanzen,

Wissend,

dass das Leben nur eines ist und zu kurz dazu,

als das Streit und Krieg es bereichern könnten, außer

mit Klagen, Leere, Agonie.

Ich wünschte mir nur,

es sei einfacher

über Dornen zu gehen,

wo andere nur normale Straßen seh´n.

Dann wär auch ich wie ihr

ein ganz normales

Menschentier.

.

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Sherlock Holmes – Das Grauen von Old Hall (Titania)

Man weiß ja inzwischen, was man von einem Sherlock Holmes Hörspiel aus dem Hause Titania zu erwarten hat. Das Label selbst wirbt mit „Titania – atmosphärische Hörspiele“ und ich kann dem nicht widersprechen. Das ist die große Stärke.

Das “Baskerville” – Rezept

„Hollywood“ – (Synchron-) Stimmen, ein fulminantes Ambiente und passende Musik sind der Mix, den man verlässlich serviert bekommt.

Autor des vorliegenden Falls waren Stephan Bosenius und Marc Gruppe. Beide ersannen hier eine Story, die vor Allem gruselig sein sollte. Mehr noch als im „Hund der Baskervilles“, der Sherlock Holmes Geschichte, die durch die Mischung von Grusel und brillanter Deduktion punkten konnte, legt „Das Grauen von Old Hall“ seinen Schwerpunkt auf das gruselige, das Schreckliche.

Inhalt:

Molly Remayne wendet sich angsterfüllt an den Meisterdetektiv, nachdem in Old Hall, dem Wohnsitz ihres Verlobten, sowohl dessen Vater als auch Bruder offenbar einer übernatürlichen Macht zum Opfer gefallen sind. Tatsächlich finden sich keinerlei Hinweise auf eine natürliche Erlärung der beiden Todesfälle. Doch Sherlock Holmes hat an dem angeblichen Spukphänomen trotzdem seine Zweifel…

Persönliche Bewertung

(c) Titania

Ich mag es, wenn Sherlock Holmes Geschichten gruselig sind. Es ist wie bei alten „Drei ???“ – Abenteuern, die einen einerseits gegruselt haben, doch andererseits natürlich mit einer am Ende nachvollziehbaren Lösung aufwarteten. Die Frage auch dieses Falls ist eher, wie gemordet wurde als wer oder warum. Das wird gen Ende relativ schnell abgewickelt. Im Mittelpunkt steht das „wie“.

Es macht Spaß, mit Holmes und Watson, in das alte Herrenhaus einzuziehen, mit ihnen vor Ort zu erkunden, was es mit den wahrhaft gruseligen Erscheinungen auf sich hat. Langsam werden – Schritt für Schritt – neue Informationen zusammengetragen, bis Holmes das entscheidende Licht aufgeht.

Neben Detlev Bierstedt als Watson und Joachim Tennstedt als Holmes stich besonders Lutz Reichert als Lestrade hervor, der es schafft, Lestrade so darzustellen, wie er immer beschrieben wird. „Nicht die größte Kerze auf dem Kuchen“, wie Holmes im Hörspiel sagt. Doch andererseits dann doch eben „der Einäugige unter den Blinden“.

Doch jegliche SprecherInnen machen hier einen soliden Job, was man bei den Titania Produktionen ja auch nicht anders erwartet.

Es scheint leider etwas in Mode gekommen zu sein, Hörspiele irgendwie grausam enden zu lassen. Ohne zu spoilern möchte ich nur darauf hinweisen, dass die Original – Holmes – Fälle nur extrem selten grausam wurden. Und das meist bei den weniger guten Storys.

Auch wenn das „wer“ und „warum“ – wie gesagt – etwas kurz kommt, ist auch dieses Hörspiel außerordentlich kurzweilig und gelungen.

Mehr zum  Hörspiel findet ihr hier: https://titania-medien.de/album/folge-049-das-grauen-von-old-hall#

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Sherlock Holmes-Neue Fälle CD 51: Ein Schilling für den Tod

Insgesamt gesehen ist es immer eine Freude, ein neues Hörspiel der „neuen Fälle“ von Sherlock Holmes mit Christian Rode und Peter Groeger zu hören. Das vorweg. Ich werde den “neuen Fall” – den ich als äußerst unterhaltsam bewerte – nun einer Kritik unterziehen. Dabei kommt es zu Spoilern. Man sei also gewarnt.

Nicht ganz der wahre Holmes

So ist mir aufgefallen, dass sich Holmes hier ein wenig atypisch verhält. Beispielsweise, denke ich zurück an die Originalfälle von Sir Conan Doyle, war Holmes selbst immer der Typ, der sich die Leichen genau ansah und in Sekunden erkannte, was mit ihnen los war. Hier jedoch ist es Watson, der an die „Front“ geschickt wird und sich die Leiche/n genau anschauen muss, während Holmes nicht nur nicht zuschaut, sondern sogar den Raum verlässt, weil er sich offenbar ein wenig ekelt. Das passt leider so gar nicht zum Original – Holmes, der vermutlich nach fünf Minuten Betrachtung des Opfers am Tatort schon grundlegende Erkenntnisse zu Eigenarten und Todesart gewonnen hätte und zusätzlich noch Watson hinzugezogen hätte. Holmes ist – in eine Vermittlung verwickelt – nur noch eine “Maschine”. Emotionen sind dann eher rar. Im Hörspiel ist er außerordentlich “menschlich”

Bizarrer Fall – wenn auch spannend!

Auch ist ist dieser Fall wieder außerordentlich bizarr. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, erinnerte mich der Fall eher an den durchaus gelungenen aktuellen „Batman“ – Film (2022) als an eine Original – Sherlock Holmes – Story. Grausig und im Finale ziemlich bizarr gibt es hier einen ganz anderen Ton als in den literarischen Fällen Von Sir Conan Doyle.

Lestrade? Lestrade!

Nichtsdestotrotz kann ich sagen: Dieser Fall fesselt von der ersten Sekunde an. Die SprecherInnen sind in top Form. Schön auch, dass Holmes und Watson einmal wieder mit Lestrade gemeinsam an einem Fall arbeiten. Es kam keine Sekunde Langeweile auf.

Fazit: Das literarische Vorbild ist etwas feiner in seiner Beschreibung von bizarren Grausamkeiten (die dort auch weit seltener vorkommen). Zudem ist der echte Holmes auch viel nüchterner und sogar gewitzter, wenn es um die Betrachtung von Toten geht, als das hier der Fall ist. Trotzdem ist der Fall so spannend und die Sprecher mit so viel Spielfreude dabei, dass man nicht weghören kann. Im Gegenteil: Man möchte wissen, wie es ausgeht. Urteil für diese Folge: Ein durch und durch solides Hörspiel!

Hier kannst Du das Hörspiel bestellen: https://www.romantruhe.de/serien/krimi-thriller/sherlock-holmes/sherlock-holmes-die-neuen-faelle/sherlock-holmes-neue-faelle-cd-51-ein-schilling-fuer-den-tod-22349

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Batman: Die Maske im Spiegel – Band I

Wer gerade den Kinofilm „The Batman“ gesehen hat, wird sich eventuell nach mehr Geschichten dieser Art im BatMan – Universum umschauen.

Story, Zeichnungen, Farbe

Ich kann da den ersten Band von „Batman – Die Maske hinter dem Spiegel“ empfehlen, den ich mir für euch angeschaut habe. Die Story stammt von Mattson Tomlin, die Zeichnungen entstanden durch Andrea Sorrentino. Jordie Bellaire kümmerte sich um die Farben.

Mattson ist ein Drehbuchautor, der u.a. den Netflix – Film „Project Power“ (2020) geschrieben hat. Hier ein Trailer des Films:

Sorrentino ist unter anderem bekannt für seine Arbeiten an diversen „Green Arrow“ Comics, „Joker: Killer Smile“, „Batman: The Smile Killer“ uva.

Bellaire möchte ich mit einem Zitat erklären lassen, was sie als „Farbgeberin“ – und andere ColoristInnen – ihren Comics hinzufügen: „Colorists aare the unknown amazing backup singer that makes every track awesome!“ (Wikipedia.org)

Handlung

Alle Drei haben in diesem ersten Teil von „Batman: Die Maske im Spiegel“ offensichtlich hervorragend zusammengearbeitet, denn das “Endprodukt” kann sich sehen lassen! Die Story zeigt uns – gewollt? – einen Batman / Bruce Wayne, der der aktuellen Kinovariante gar nicht mal so unähnlich ist. Mit und auch ohne seine Maske.

Es geht um seine Identität, wie schon der Titel des Comics vermuten lässt. Der Comic fängt damit an, dass Batman halb tot bei seiner – Bruce Waynes – ehemaligen Therapeutin aufwacht, die ihn wieder zusammenflickt und von nun an regelmäßige Sitzungen erwartet, weil sie Bedenken in Bezug auf seine psychische Gesundheit hat. Wir erkunden also die Psyche von Wayne / Batman und das macht eigentlich immer Spaß.

Brisant genug, aber was noch dazu kommt ist, dass es einen Killer in der Stadt gibt, der sich für Batman ausgibt. Grund genug für den Milliardär, Mr. Wesker, auf die Untersuchung des „Batman – Problems“ Druck auszuüben. Warum hat er wohl etwas gegen den Mitternachtsdetektiv? Auch die Polizisten sind unterschiedlicher Ansicht, doch die mit dem Fall betraute Blair Wong ist klug und will sich erstmal ein klares Bild machen, ehe sie Batman als Verbrecher verfolgt…

Wie schon bei alten Heldengeschichten ist der Ausgang wohl relativ klar (obschon ich ihn (noch) nicht gelesen habe), aber der Weg dahin ist mehr als spannend in Szene gesetzt.

Die Zeichnungen wirken, wie die Farbgebung, durchaus künstlerisch. Die Gesichter wirken, bei aller Sparsamkeit der gezeichneten Gesichtszüge, charismatisch. Dieser Stil hat seinen eigenen Reiz. Besonders schön fand ich, dass auf manchen Seiten große, gezeichnete Hintergründe zu sehen sind, die mit der Handlung verschmelzen, wenn man ihnen Beachtung schenkt.

Fazit:

Wie schon eingangs erwähnt ist dies ein, wenn nicht der Comic, den ich allen Kinogängern empfehlen kann. Spannender Storyanfang, der Lust auf mehr macht. Das ganze anspruchsvoll gezeichnet. Auch, wenn Teil 1 naturgemäß mit einem Cliffhanger endet, so gibt es mittlerweile doch schon Band 2 und 3 und sogar einen Sammelband, den ich allen empfehle, die sofort die gesamte Story lesen wollen, und denen ein Hardcover – Einband nicht so wichtig ist:

https://paninishop.de/batman-superhelden-comics/batman-die-maske-im-spiegel-sammelband-dblcol00

(c) DC Comics und Panini Verlag – Die Maske im Spiegel

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“The Book of Boba Fett” – Kurzkritik der gesamten Serie

Im “Marvel Cinematic Universe” schon verschwommen die Grenzen. Alles sollte und soll wie eine Einheit wirken. Das, was in dem einen Kinofilm passiert soll Auswirkungen haben auf diesen oder jenen Charakter. Helden besuchen sich gegenseitig in ihren Filmen, so wie launige Vertreter, die anteasern, dass sie auch noch da sind und bald in einem eigenen großen Film kommen werden.

Ich bin ein alter Marvel – Fan. Mehr DC, zugegeben, aber Spider – Man beispielsweise kam für mich immer gleich nach Batman (und vielleicht noch Superman) und das will schon viel heißen! Allerdings bin ich schnell aus dem “MCU” ausgestiegen, denn Filme wie “Guardians of the Galaxy” sind meiner Meinung nach wie Erfrischungsstäbchen (kennt ihr diese hohlen Schokostäbchen mit künstlichem Süßflüssigkram drin?): Hohl und macht gute Laune. Mehr aber nicht. Und dann diese FLUT an Filmen. Jeder noch so kleine Superheld bekam seine eigene Show! Ich wollte aber gar nicht jeden Superhelden kennen! Mir genügten stets drei oder vier, die ich dann so richtig super finden konnte!

Diese Entwicklungen im MCU tangierten mich aber lange nicht, denn ich denke, was mir keinen Spaß macht, macht ja sicherlich vielen anderen Spaß und überhaupt: Jedem das Seine oder Ihre.

Bei Star Wars bahnt sich aber nun das gleiche Drama an. Ich will bei einem “Essens – Vergleich” bleiben: Mischt man Vorsuppe, Hauptmahlzeit und Nachspeise, kann das sicher gut schmecken, aber der charakteristische Geschmack jedes einzelnen Gerichts geht verloren!

Und so fühlte sich “The Book of Boba Fett” nicht nur nach Mando an, es war auch Mando drin!

Dazu kommt diese unsagbar langsame Erzählweise, die mich schon bei Mando gestört hat. Ja, das hat auch was für sich, klar. Hätte ich aber lieber einen 2 Stunden Film, wo Boba in der ersten Stunde dem Sarlacc entflieht und bei den Tusken lernt, was Gemeinschaft bedeutet und in der zweiten Hälfte der Teil mit dem Pyke – Clan folgt? JA! Natürlich hätte ich so was lieber gehabt!

Kein Problem habe ich mit Boba Fetts Charakterentwicklung. Das ein Typ, der fast vom Sarlacc verdaut wurde und dann von Tusken erst versklavt und dann gelehrt wurde, was Zusammenhalt bedeutet, nicht mehr der coole Einzelgänger ist, leuchtet mir ein. Eine Boba Fett Serie zu Zeiten der Original – Trilogie hätte dennoch ihren ganz eigenen Reiz!

Last but not least ein Problem, für das aber niemand wirklich was kann: Als ich in den 1980ern mit Star Wars in Berührung kam (The Empire Strikes Back), war die weit entfernte Glaxie ein unheimlicher Ort, in dem alles möglich war.  Durch die Serien, die noch kommen werden, werden wir so nah in jeden Mythos hinein zoomen, dass wir sogar die Poren auf dem Gesicht des alten Ben Kenobi erkennen werden. Mit anderen Worten: Star Wars wird entmystifiziert. Nicht nur mit bunten Motorrädern und irdischen Fleischhallen, sondern auch mit dem gnadenlosen Auserzählen jeder Anmerkung, die irgendein Bantha mal in einem Nebensatz fallen lies!

Ich bleibe natürlich trotzdem dabei. “The Book of Boba Fett” hat mir im Allgemeinen trotz allem sehr gut gefallen (besser als “Mando”) und (Ironie!) gerade die “Mandalorianer Folge”, in der Luke Skywalker ausführlich zu sehen war, hat mich auf eine potentielle “Jedi Academy” – Serie heiß gemacht.

Aber ich bin nicht so heiß auf irgendeine Star Wars Serie, dass ich dabei vergessen werde, was für mich Star Wars ursprünglich einmal war. Ein galaktisches Weltraum – Märchen, dass einen großen Teil seiner Faszination daraus bezog, dass man eben nicht alles darüber wusste – auch nicht darüber, wer mit wem bekannt ist und woher….

So, das war mein Senf dazu 🙂

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Adventskalender von Playmobil: Back to the Future III

Auf in den Wilden Westen mit Marty McFly und Doc Brown! Mit den Charakteren aus den Jahren 1955 und 1885 sowie Zubehör zum Umrüsten des DeLoreans (Art.Nr. 70317 – separat erhältlich) für die nächste Zeitreise. Bonus für echte Fans: exklusives Diorama mit vier verschiedenen Filmschauplätzen sowie Sammlerpostkarte enthalten.

Zeitloser Adventskalender

Nicht nur zur Weihnachtszeit wird dieser Adventskalender, der aktuell für nur 21,99 EUR auf Playmobil.de zu haben ist, den Fans der berühmten Trilogie Spaß bereiten.

In den 24 Türchen befinden sich die beliebten und bekannten Charaktere des dritten Teils, der im Wilden Westen stattfand.

In diesem Adventskalender gibt es insgesamt vier Szenen, die durch Papp – Panorama – Bildern dargestellt werden und zu denen es Figuren und spannendes Zubehör gibt.

Fangen wir bei den Figuren an.

Marty und Doc Brown sind hier zwei Mal dabei. Einmal in ihrer Version von 1955 und dann noch in ihrem 1895er Stil, wobei Marty seine an Clint Easwood erinnernde Kleidung samt Ofenklappe trägt und der gute alte Doc Emmet Brown einen langen Staubmantel. Buffort Tannen sieht, dank gestutzem Bart und zusammengezogenen Augenbrauen, genau so einfältig wie arrogant aus, wie im Film. Clara Clayton ist eine Zier mit ihrem Hütchen und den Handschuhen. Jede einzelne Figur wurde liebevoll nach dem Kinofilm gestaltet. Das gilt auch für den Hund Copernicus, der sogar einen Schutzhelm trägt.

Playmobil Adventskalener 2021

(c) Playmobil
Adventskalender 2021 – ein zeitloses Vergnügen

Zu den Figuren gehört noch allerlei Zubehör. Besonders eingehen will ich dabei auf das teils goldene Gewehr vom „Western Doc“, dass einfach toll ausschaut und so nie zuvor bei Playmobil zu bekommen war. Aber auch die Kamera sieht klasse aus. Als kleiner Bonus ist sogar das geschossene Foto (nachgestellt mit Playmos) aus dem Film dabei. Ihr wisst schon: Das mit der Rathaus – Uhr 😉

 

Reichhaltiges Zubehör

Außerdem sind einige Teile dabei, für die man ganz klar die Zeitmaschine selbst, den Delorean (https://www.playmobil.de/back-to-the-future-delorean/70317.html) benötigt. Hier kann man die Reifen austauschen und ein „Extra“ auf die Kühlerhaube klemmen. Richtige Schienen sind leider nicht dabei.

Ich zähle hier einmal das gesamte Zubehör auf:

1 Pferd; Zubehör: 3 Dynamitstangen, 1 Sprengbox, 1 Grabstein, 1 Laterne, 1 Grubenhelm mit Lampe und Riemen, 1 Westernhut weiß, 1 Halstuch, 1 Paar Armmanschetten, 1 Brief aus dem Jahr 1885, 4 Weißwandreifen (inkl. Felgen), 1 Röhrencomputer mit Gehäuse, 4 Klebepunkte, 2 Armbanduhren. 1 Hut, 3 Revolver, 1 Grünpflanze, 1 nostalgische Kamera mit Stativ, 1 Gewehr, 1 Bilderrahmen mit Turmuhr-Foto, 1 Montana-Hut, 1 Hut braun, 1 Poncho, 1 Gürtel mit Holster, 1 Pistole, 1 Westernsattel, 1 Halfter, 1 Zügel, 1 Lasso, 1 Westernhut braun, 1 Reisetasche, 1 Damenhut, 3 Superzündis, 1 4-teiliges Diorama mit Filmschauplätzen, 1 Postkarte

Fazit

Mit diesem Adventskalender aus dem vergangenen Jahr ist Playmobil mal wieder ein großer Wurf gelungen. Was ich an diesem Set so besonders finde ist, dass die Charaktere gut erkennbar sind – und das liegt nicht alleine an ihrer Kleidung! Nimmt man sich noch die bekannte Westernwelt von Playmobil “zur Hilfe”, kann man sich mühelos neue Abenteuer des Zeitreise – Teams im “wilden Westen” ausdenken.  Und noch etwas ist toll: Es gibt jetzt Sets aus allen drei Teilen!

Persönlicher Wunsch

Jetzt wünsche ich mir Sets zu „E.T. – Der Außerirdische“ – mit Gertie, Eliott, dem großen Bruder, einigen Fahrrädern und dem Raumschiff… Man wird ja noch träumen dürfen 🙂

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Sherlock Holmes 50: Im Zeichen des Vollstreckers

Aus dem Gefängnis von Dartmoor ist der berüchtigte Verbrecher Stanford Shaw entkommen. Der ehemalige Polizeibeamte richtete Verbrecher, die durch die Maschen des Gesetzes geschlüpft sind. Schon bald geschieht ein entsetzlicher Mord. Der junge Inspektor Ryan Briggs hat alle Hände voll zu tun. Wie gut, dass ihm da der große Detektiv Sherlock Holmes und sein treuer Freund Doctor Watson zur Seite gestellt werden. Doch auch sie haben es nicht leicht im Kampf gegen einen Mörder, der keine Skrupel kennt.

Christian Rode und Peter Groeger sprachen hier einmal mehr die Rollen von Sherlock Holmes und Dr. John Hamish Watson. Alles an diesem Hörspiel ist routiniert. Neben den Stammsprechern bekommen wir die passende, bekannte Soundkulisse, die vertraute Hintergrundmusik, professionelle Sprecher in weiteren Rollen und einen Fall, der bis zum spannend inszenierten Ende hin, zu unterhalten weiß.

Im Zeichen des Vollstreckers (c)Allscore

Es ist ein Geschenk an die Fans, dass Rode und Groeger nun schon insgesamt 110 Sherlock Holmes Hörspiele bestritten und uns – nach ihrem überraschenden Tod – so viel Gutes hinterlassen haben (die Originale und jene aus dem Hause Allscore).

Da wir auf der Zeitleiste nicht stehen geblieben sind, gibt es Veränderungen! In den Original – Geschichten von Sir Conan Doyle gab es nur wenige Geschichten, die jenseits des Jahrhundertwechsels handelten. Sherlock Holmes Abenteuer funktionieren im „Droschken und Gaslicht“ – Setting einfach besonders gut. Für dieses Hörspiel verabschiedete man sich von den Droschken. Automobile halten vollends Einzug und neben Inspector Lestrade gibt es für den Polizeiapparat einen Neuzuwachs, wie das auch im echten Leben wäre. Auf der einen Seite geht die Hörspielserie damit neue Wege und entfernt sich damit von vertrautem Terrain, auf der anderen Seite erhalten wir endlich einmal eine Antwort auf die Frage, wie es mit Holmes und Watson wohl zu Anfang des 20. Jahrhunderts weiterging. Das ist ein Detail, auf das ich auch bei kommenden Abenteuern besonders achten werde.

Fazit: Insgesamt liegt mit dem 50. Fall hier eine routinierte Produktion vor, die hörenswert ist. Nebenbei kommt Holmes im 20. Jahrhundert an.

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