Willkommen auf starbase-fantasy.de!

Dieser Blog ist anders. Er ist kurios.

Einerseits findet ihr hier recht persönliche Gedanken, wie in der Kategorie „my two cents“ oder Lyrik oder eine Reisebeschreibung und dann gibt es andererseits Rezensionen, Kritiken an Film und Hörspiel, Merchandise, Spielzeugen u.a.

Meine Hauptinteressen liegen bei

  • Sherlock Holmes
  • Western
  • Star Trek
  • Star Wars
  • Harry Potter
  • Merchandise
  • Playmobil
  • Superhelden
  • Hörspielen
  • uvm.

#Gewinnspiele: Ab und zu gibt es übrigens mal ein Gewinnspiel dank Unterstützern wie Closeup.de oder Panini. Danke an dieser Stelle dafür!

#Beiträge abonnieren: Wenn ihr nichts verpassen wollt, was hier gepostet wird, könnt ihr euch auch per Newsletter informieren lassen, wenn es etwas Neues gibt. Dazu könnt ihr euch oben rechts anmelden.

#Juni 2019 (Abo´s): Hast Du meinen Blog abonniert, wirst Du nun nicht mehr im Spam nach den entsprechenden Mitteilungen suchen müssen, wenn ich einen neuen Text veröffentlicht habe. Hope so. Wenn DOCH, schreib das bitte in einen Kommentar.

#Update Juli 2019 (Lyrik): Wer Interesse an meiner Lyrik hat, benötigt neuerdings ein PW. Warum ich das so mache? Weil meine Lyrik, im Gegensatz zu allen anderen Texten hier, teils recht emotional und persönlich ist. Das soll nur lesen, wer es auch lesen will und einen Draht zu Poesie hat. Wenn Du also lesen willst, was ich so lyrisch fabriziere, bekommst Du von mir ein PW. Schreibe dazu in einen beliebigen Kommentar, dass Du daran Interesse hast. Ich sehe das dann und antworte innerhalb von vier Wochen. Spätestens.

#Update November 2019 (Abo): Ich habe den Lyrik-Bereich vorübergehend freigeschaltet.  Muss noch überlegen, was daraus werden soll.

Viel Spaß beim Stöbern!

Matthias

Persönlicher Gruß für die Ohren:

 

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BBC One Verfilmung von Wells´ „War of the worlds“ – eine erste, grobe Kritik mit Spoilern

Es ist kein Zufall, dass Eleanor Tomlinson´s Rolle als Amy, wenn man bei IMDB die Miniserie „War of the world“ nachschlägt, an erster Stelle genannt wird. Die Frau, die mit George (Rafe Spall) in wilder Ehe lebt, steht im Mittelpunkt dieser Verfilmung des SciFi-Klassikers von H.G. Wells, wobei das „G“ für „George“ steht. Daher wohl auch nennt sich der Zeitreisende in George Pal´s Verfilmung seiner „Zeitmaschine“ George und daher wird der männliche Hauptdarsteller wohl auch hier „George“ genannt.

Schauspielern können sie alle – die Darsteller der BBC – Verfilmung. Unter ihnen findet sich Jonathan Aris als Priester. Er spielte in der berühmten Reihe „Sherlock“ den „Anderson“. Auch der „Lestrade“ jener Reihe bekam hier eine gewichtige Rolle: Rupert Graves spielt Frederick, den Bruder von George.

Ob nun das Musical von Jeff Wayne oder die Spielberg-Variante von 2005: Der Prolog des Klassikers ist stets dem literarischen Vorbild sehr nahe:

Niemand hätte wohl in den letzten Jahren des neunzehnten Jahrhunderts geglaubt, dass die menschlichen Angelegenheiten sehr genau von Wesen beobachtet wurden, die weitaus intelligenter als der Mensch waren …”

Trotzdem weder Amy noch Frederick im Original vorkommen (der Erzähler hat sehr wohl eine Frau, aber sie leben nicht in wilder Ehe und es rangt sich auch sonst keine zusätzliche Dramatik um ihre Beziehung), ist der erste Teil (von Zweien) dem Original sehr nahe: Das Ankommen der Aliens, die beginnende Zerstörung. Es ist kein Wunder, dass alle Szenen aus dem offiziellen Trailer dem ersten Teil entspringen!

Aber zum Ende von Teil 1 zeigt sich, dass diese Verfilmung mehr Wert auf die Dramatik zwischen den Charakteren legt als darauf, dass wilde Kriegsgeschehen, welches im Original äußerst real beschrieben wird, darzustellen.

Wo der Erzähler in H. G. Wells Roman zum Beispiel einem Artilleristen begegnet, der den verrückten Plan geschmiedet hat, die Menschheit könnte unter der Erde weiterleben, da begegnet George hier zwar schon einem entsprechenden Soldaten, aber der hat keine Pläne bezüglich eines Lebens unter der Erde. Wo im Roman eine große Fähre auf der Themse angegriffen wird, ist es hier ein kleines Boot und auch der Priester, der in den angreifenden Marsianern den Teufel sieht, erhält in dieser Adaption eine andere, spätere Rolle.

Alles in Allem ist es ohnehin Amy, die alles aus ihrer Sicht berichtet. Während die erste Folge erahnen lässt, dass wir bald wirklich großes Kino zu sehen bekommen, etwa ein viktorianisches London, dass Stück für Stück in Schutt und Asche zerlegt wird, wird dies doch letzthin nur angedeutet (im Vergleich zum Roman). Und der zweite Teil findet ohnedies fast nur in einem mehr oder weniger -sic!- verlassenem Haus statt. Der ganz große „Krieg“ findet draußen statt. Nicht in der kleinen Welt von George, Amy, Frederick und zwei weiteren Flüchtlingen, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte.

In einem Dialog wird einem auch Wells eigentliche Intention des Romans verraten: Er sollte nämlich eine Art Gleichnis für die teils brutale Kolonialpolitik seiner Zeit sein. So, wie manches indigene Volk britischen Soldaten unterlegen war, so ist es die ganze Menschheit in Wells´Roman gegenüber den Marsianern. Aber der entsprechende Dialog zwischen George und Frederick, so löblich er ist, ist nicht nur unzeitgemäß, sondern auch platt insziniert. „Nicht sagen, sondern zeigen“ ist eine alte Regel unter Autoren und Filmschaffenden und wo dies nicht möglich ist, sollte man es vielleicht einfach lassen?

Und dann die Zwischenblenden. Man bekommt Stück für Stück mit, dass sich die Erde noch Jahre später in den Händen der Marsianer befindet, die zwar irgendwie besiegt wurden, aber ohne das die Erde biologisch von ihrem Einfluss befreit wäre.

Das Ende der TV-Verfilmung ist weniger intelligent als jenes des Originals, so viel sei verraten. Während das Original die Sinnlosigkeit des Kriegs und eine tiefe Sehnsucht nach Frieden und Ordnung heraufbeschwört, ist die „Moral von der Geschicht“, die Prämisse dieses Zweiteilers, nur schwer zu finden.

Am Ende ist es einfach nur „eine weitere Adaption“. Großartige Schauspieler spielen hier  nach einem mittelmäßigen Drehbuch, welches seine starken Momente in der Regel seinem großartigen Vorbild zu verdanken hat. Nicht auszudenken, wie genial diese Verfilmung hätte werden können, wäre man nicht darauf erpicht gewesen, noch genialer zu sein als das Original. So ereilt gen Ende auch „War of the Worlds“ ein ähnliches Schicksal wie das der BBC Produktion „Sherlock“: Man war nicht zufrieden damit, einfach nur „sehr gut“ zu sein und wollte es noch besser machen. Und genau daran ist man gescheitert.

Die Serie ist unter dem Titel „War of the Worlds“ derzeit auf Amazon Prime zu sehen. Sich ein Bild zu machen schadet nicht und, wie gesagt, die Schauspieler überzeugen, nur die Handlung wird gen Ende immer dünner… 

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Hasbro Black Series: Weitere Figuren zu „Der Aufstieg Skywalkers“

Nun ist es schon bald ein halbes Jahr her, dass die Skywalker-Saga im Kino ihr Ende fand. Fans auf der ganzen Welt haben seither nicht aufgehört darüber zu diskutieren, ob es sich bei diesem Film um einen guten oder weniger guten Abschluss handelt. Die Leser meines Blogs wissen, dass ich da eine klare Meinung vertrete, denn für mich war dies ein genialer Abschluss wie ihn nur J. J. Abrams zu Wege bringen konnte.

Kein Wunder also, dass mein Augenmerk weiterhin auf die Welt des Merchandise zu diesem Film gerichtet ist. Die „Black Series“ hat es mir hier ja besonders angetan. Einerseits erinnern die 6 Inch – Figuren („15cm – Figuren“) an jene Figuren von Kenner aus den späten 70iger und frühen 80iger Jahren, andererseits sind sie aufgrund ihrer Größe und Detailverliebtheit eher ein Sammelobjekt als ein Spielzeug. Dabei bleiben sie preislich mit etwa 30 EUR pro Figur deutlich unter den Preisen anderer Sammelobjekte zum Sternenkrieg.

Die Black Series – Rey (Rise of Skywalker) aus Episode IX

Dieses Bild von der Rey- Figur zeigt deutlich, welche Fortschritte man beim Einfangen der Gesichtszüge der entsprechenden Schauspieler(innen) gemacht hat. Das hier ist offenbar Daisy Ridley! Auch die Kleidung stimmt in jeder Hinsicht.

 

 

 

 

 

 

D-0 wird im Original von J. J. Abrams gesprochen. Damit der ungewöhnliche Droide nicht umkippt ist eine kleine „Bremse“ dabei. Ich persönlich habe sie ihm angeklebt, aber das muss man nicht. Details wie Schmutz und die Farben sind erstaunlich. Rechts daneben: Ein Rockzipfel von Rey, damit es einen Größenvergleich gibt.

Mit dabei ist – im Größenverhältnis passend – der Roboter D-0. Ich habe ihn etwas vergrößert fotografiert, damit man die Details des schüchternen Roboters besser erkennen kann.

Der kleine Droide ist bei der Black – Series Rey dabei. Er ist ertwa 2cm groß und passt größenmäßig damit genau zur Rey – Figur.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kylo Ren – mit der geklebten Maske!

Dieser Kylo Ren kommt mit Mantel, Kaputze, Schwert und – vor Allem! – mit seiner geklebten Maske! Ein symbolisch gebrochener Supreme Leader, der sich selbst neu erfunden hat und so zu wahrer Größe kam… Oder zumindest glaubte er das.

 

 

 

 

 

 

Ein Knight of Ren.

Die „Knights of Ren“ wurden schon in Episode VII kurz vorgestellt. Ihre Brutalität erkennt man in „The Rise of Skywalker“ als einer von ihnen Kylo Ren den Kopf eines Gegners präsentiert. Diese coolen Superschurken machen neugierig, werden aber leider nicht wirklich im Einsatz gezeigt.

Die Figur ist wieder absolut überzeugend. Vom Schmutz der Stiefel bis hin zur eingentümlichen Waffe stimmt alles.

 

 

 

 

Zorii Bliss gehört für mich zu einer der coolsten neuen Charaktere von Episode IX. Als sie mit ihrem ehemaligen Freund Poe Dameron auf einem Dach über Kimji spricht, ihre Augen zeigt und ihm Mut macht, weil er verzweifelt ist, … das ist eine der ganz großen Szenen des Films. Oft wird gesagt, der Film hätte keine ruhigen Momente. Doch das stimmt nicht. Speziell dieser gehört zu den ganz großen Augenblicken des Films.

Alleine jedoch schon das Design ihrer Kleidung ist großartig. Die bronze, fast goldfarbene Maske, das mysteriöse schwarze Visier, aus dem nur sie ihre Umwelt sehen kann, die Pistolen, die wirken wie aus einem Piratenfilm,… einfach nur ein Hingucker. Die Figur entsprechend auch 😉

Die Black Series Figuren sind leider immer nur relativ kurze Zeit erhältlich. Darum solltet ihr euch die Figur, die euch am Herzen liegt, schnell kaufen. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Die Preise klettern nach einer Weile rasant in ungeahnte Höhen. Neben Amazon gibt es noch reichlich andere Läden im Internet, wie z.B. http://swblackseries.de/  Da könnt ihr sogar Vorbestellungen tätigen, womit ihr auf der sicheren Seite seid.

Meine Sammel – Leidenschaft wird mich wohl bald in den Bereich des 40sten Jubiläums von Episode V führen. „Das Imperium schlägt zurück“ ist für mich immer noch der beste Star Wars Film aller Zeiten. Und auch hierzu kam und kommt in Kürze so einiges an tollem Merchandise auf den Markt. Spitzt eure Ohren und seid wachsam 🙂

Und… Möge die Macht mit euch sein 😉

 

 

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Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers auf Blu-Ray

Die Blu-Ray ist auf den Markt gekommen

Endlich ist es soweit: Die neunte Episode der Sternenkriegs-Saga ist erschienen. Ich selbst bestellte mir natürlich die Steelbook-Edition vor, die neben der normalen Blu-Ray (Hauptfilm + Bonusinhalte) noch die 3D-Version enthält.

Für viele spannend sind die Bonusinhalte. Davon gibt es nicht wenige, wenngleich auch die klassischen „deleted scenes“ leider fehlen:

  • Das Vermächtnis der Skywalker: Das Making-of in Spielfilmlänge zeigt die Entstehung von Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers, in dem Cast und Crew einen letzten Blick auf ihr Meisterwerk werfen.
  • Die Speeder-Jagd auf Pasaana: Tauchen Sie ein in die Entstehung der epischen Verfolgungs­jagd und entdecken Sie, wie die spektakuläre Szenerie auf die große Leinwand gebracht wurde.
  • Dreharbeiten in der Wüste: Das Feature erklärt, wie die Pasaana-Wüstenszenen kreiert wurden – von der Größe und Komplexität der Aufnahmen bis hin zu den lebendigen und bunten Details.
  • D-O: Schlüssel zur Vergangenheit: Erkunden Sie das Raumschiff, das Rey mit ihren vermissten Eltern verbindet, und lernen Sie den neuesten Droiden-Zuwachs der Galaxis kennen.
  • Warwick & Sohn: Warwick Davis schlüpft erneut in das Ewok Kostüm von Wicket – dieses Mal zusammen mit seinem Sohn Harrison.
  • Die Kreaturen: In diesem Feature machen Sie die Bekanntschaft mit Neal Scanlans Kreaturen-Effekte-Team, das die vielfältigen Geschöpfe des Films vorstellt und bahnbrechende Techniken enthüllt, mit denen sie zum Leben erweckt wurden.

Speziell „Das Vermächtnis der Skywalker“ ist eine wundervolle Dokumentation der ganzen Reihe, in der Making – of – Szenen der klassischen Trilogie neben die der Sequels gestellt werden. Aber auch sonst bekommt man dort eine gute Übersicht über die technischen Wunder und persönlicher Momente während der Dreharbeiten.

(c) Disney

Episode IX: Noch einmal meine persönliche Sicht der Dinge
(in Kürze dieses Mal)

Episode IX ist meiner Ansicht nach ein Meisterwerk, was ich auch gerne erklären werde:

Während ich die offenbar ? planlose Herangehensweise an die Trilogie von „Disney“als sehr schade empfinde, da dadurch Chancen ungenutzt blieben, war ich schon bei Episode VII davon begeistert, dass man sich wieder auf das gute alte, „dreckige“ Star Wars der 70iger / 80iger – Jahre besann, was die Technik und das komplette „Feeling“ angeht.

Episode VIII – ein super Stand-Alone-Film, doch nur ein mässiger zweiter Teil einer Trilogie – kam mit einem gewaltigen Ego daher, wirkte wie eine Diva, die nicht im Team spielen will – auch, wenn hier einige bemerkenswerte Momente entstanden (wie die mit Yoda oder der viel gerühmte Schulter-an-Schulter-Kampf von Rey und Kylo Ren).

J.J. Abrams hatte nun nicht mehr und nicht weniger zu tun als all dem Sinn einzuhauchen. Hierzu schrieben Chris Terrio und er ein spannungs- und inhaltsgeladenes Drehbuch, welches manchem Zuschauer als Zumutung erschien. Doch musste hier – im letzten Teil – ja schließlich endlich der Rohdiamant geschliefen werden. Die in Episode VIII für die Gesamt-Trilogie nicht verwendete Zeit musste eingeholt werden, das „Pferd“ musste rückwärts aufgezäumt werden. Es gab also keine Möglichkeit mehr zu diesem Zeitpunkt irgendetwas „einfühlsam“ zu erklären. Rumms! Da hast du die Fakten! So nur konnte es noch gehen. Das war jedoch nicht Abrams Schuld, sondern es war vielmehr seine Pflicht, die Aufgabe genau so anzugehen. Nur so konnte noch ein „Schuh“ draus werden!

Auch, wenn es offenbar nicht Abrams Originalplan war, den Imperator als „den“ bösen Oberschurken in dieser Trilogie einzuführen (vielmehr wirkte Episode VII so als wenn er Snoke ein weit längeres und mächtigeres Dasein zugestehen wollte), passt seines (Palpatines) Klons Auftauchen durchaus und die uns erzählte Story ist wie jedes Märchen: Man nimmt es so hin oder nicht. (Warum nur wird nie darüber diskutiert, dass die gefressene Großmutter in „Rotkäppchen“ überleben konnte? ;)) Und ja, Star Wars ist KEINE Science Fiction, sondern ein Fantasy – Märchen!

Aus erzählerischer Hinsicht und aufgrund der mit Episode VIII geschaffenen Tatsachen vollführten Abrams, Terrio und das ganze große Produktionsteam eine Meisterleistung! Einen rasanten, stimmigen Abschlussfilm, der Spaß macht und so manchen Fehltritt in der vorangegangenen Episode verzeihen lässt. Mehr noch: Die gesamte Skywalker-Saga wird zu einem runden Ende geführt.

Schlusswort und Kaufempfehlung

Ich erinnere mich an die 80iger Jahre, wo wir den „Vorteil“ hatten, nicht alles kommentieren zu können und zu müssen, was aus Hollywood kam. Vielmehr konnten wir uns im Kinosessel zurücklehnen und genießen. Fast wünsche ich mir diese Zeit wieder zurück, in der ich allerdings auch keinen Blog schreiben würde 😉

Wer sich von euch allerdings jetzt mal in seinem Wohnzimmersessel zurücklehen und Episode IX genießen möchte, kann sich diesen Wunsch nun also erfüllen. Kaufen könnt ihr die blaue Scheibe z.B. hier:

https://www.saturn.de/de/product/_star-wars-der-aufstieg-skywalkers-action-4k-ultra-hd-blu-ray-blu-ray-2623960.html

 

 

 

 

 

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Batman – Was wurde aus dem dunklen Ritter?

In „Batman – Was wurde aus dem dunklen Ritter“ von Neil Gaiman und Andy Kubert finden sich diverse Geschichten, die sich um verschiedene Charaktere drehen und diese aus einer neuen Perspektive heraus ausloten.

In der ersten, Titel-gebenden, Story geht es dabei um Batman selbst. Was macht ihn eigentlich aus?

Die Story beginnt spannend, denn auch hier ist der Blickwinkel außergewöhnlich: Batman ist unsichtbarer Gast bei seiner eigenen Beerdigung und alle möglichen Gauner kommen zu Besuch und erzählen, wie Batman sein Ende fand. Jede Geschichte ist dabei anders. Ehe es langweilig wird den spannenden Versionen von Batmans Ende zuzuhören, kürzen Gaiman und Kubert die Berichterstattungen und kommen mehr und mehr darauf zu sprechen, wie es sein kann, dass Batman dies alles miterlebt…

(c) Panini & DC

Ohne den „Clue“ der Geschichte verraten zu wollen, möchte ich doch darauf hinweisen, dass die Auflösung sowohl in gewisser Weise spirituell ist als auch einen typischen Batman-Moment darstellt…

Die Zeichnungen von Andy Kubert und Simon Bisley sind kunstvoll geraten, wandern zwischen klaren Linien, geheimnisvollen Schattenspielen bis hin zu skizzierten, beinahe übersinnlich erscheinenden Motiven.

Die Art der Erzählweise, verbunden mit diesen gelungenen Zeichnungen sorgt dafür, dass man, hat man sich über die ersten zwei, drei Seiten eingelesen, geradezu eingesogen wird.

Es ist eine von jenen eher biografisch angehauchten Erzählungen, in denen kein spektakulärer Endgegner für großartige Actionsequenzen sorgt, sondern in der beinahe lyrisch über das Wesen von Batman  meditiert wird. Wer Batman mag, wird die Story mögen.

Gefolgt wird die Hauptstory von einer der verrücktesten kleinen Storys, die ich je in einem Batman – Comic erlebt habe. Es ist von vorneherein eine Geschichte, die sich komplett vom Üblichen unterscheidet.

„Eine Welt in Schwarz und Weiß“ wurde, der Titel verrät es, in schwarz-weiß gezeichnet. Es ist ewig her, dass ich ein schwarz-weiß Comic gelesen habe und früher fand ich das auch immer etwas enttäuschend. Doch so wie schwarz-weiß –Filme einen besonders künstlerischen Touch haben, so ist das auch in dieser Story, in der Batman und Joker so frapant übertrieben gezeichnet werden, dass man schon von einer Karikatur reden kann. So wie die Hauptstory gibt es aber auch hier einen „Clue“ der Story, den ich nur ansatzweise verraten will: Was wäre, wenn Batman und Joker wüssten, dass sie „fürs Comic“ arbeiten?

Die letzten Geschichten, „Pavane“ und „Erbsünden“ befassen sich mit Poison Ivy und mit einem Reporter, der meint eine Warnung von Batman in den Wind schlagen zu können: Er möchte die kriminellen Superschurken Joker, Riddler und Co. als Opfer darstellen. Ob das gut geht?

Alles in Allem ein vergnüglicher Band, der Spaß macht, weil er so vielseitig ist.

https://paninishop.de/batman-superhelden-comics/batman-was-wurde-aus-dem-dunklen-ritter-ddcpb017

 

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Inspector Lestrade – ein Fall für Scotland Yard – Fall 8: Der Geist von Old Hall

„Der Geist von Old Hall“ weist wieder eine Menge typischer Ideen auf, die ein Hörspiel schauerlich – schön machen, denn wenn Inspector Lestrade und Seargent McKinstry die „Besserungsanstalt für junge Damen“ besuchen ist nicht alles so, wie es scheint.

Ein altes Gemäuer, in dem es offnbar gruselt? Selbst Lestrade ist sich schließlich nicht mehr sicher, ob er seinem Verstand glauben kann. Dabei soll diese Anstalt doch eine der modernsten ihrer Art sein!

Ein gruseliges, spannendes Verwirrspiel, dass man sich (nicht nur) bei Regenwetter genüßlich zu Gemüte führen kann.

Die Sprecher, die Musik und die Stimmung passen einfach. Dieser Lestrade hat sich längst von Holmes und Watson abgenabelt und führt ein Eigenleben, dass zu verfolgen zunehmend Spaß macht.

https://www.romantruhe.de/serien/krimi-thriller/inspector-lestrade-ein-fall-fuer-scotland-yard/inspector-lestrade-cd-8-der-geist-von-old-hall-20856

Preis: 9,95 €

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Playmobil – Piraten voraus!

Die ersten Sonnenstrahlen strichen sachte über das Land als ein gerade 10 Jahre alt gewordener Junge sich in seinem Bett hin- und herwältze. Die ganze Nacht schon war höchst unruhig geworden. In seinem Kopf stellte er sich wilde Szenen vor: Er war Seemann an Bord des Playmobil – Segelschiffs, kämpfte mit seinem Säbel gegen Seeräuber, barg Schätze, sprach mit seinem Kapitän in der Kajüte des schönen Segelschiffs…. seiner Fantasie waren kaum Grenzen gesetzt.

Um 5 Uhr morgens an diesem, seinem zehnten Geburtstag, saß er denn auch schon mit seiner frisch geweckten Mutter am Wohnzimmertisch, wo sie gemeinsam das erste Playmobil-Schiff aufbauten, dass je in See gestochen war. Der Spaß und die Aufregung, die dieser Junge an diesem Morgen hatte sind kaum zu beschreiben. Dass um 10:30 Uhr – im Anschluss an das ZDF Matinee – auch noch der zweite Teil der Serie „Robinson Crusoe“ mit Robert Hoffmann kam passte wie die Faust aufs Auge. Kein Zweifel mehr, wie er sein Schiff nennen sollte: „Esmeralda“!

Seit damals verzaubert Playmobil immer wieder Kinder auf aller Welt mit der vielleicht best durchdachtetsten Spielzeugfiguren-Reihe, die es je gab. Die Playmobil – Figuren, die diverse Gegenstände in ihren Händen halten, sich aber auch festhalten können und die man in einem gewissen Rahmen sogar umziehen kann, kennt heute jeder.

Nicht jeder ist sich dessen bewusst, wie viele Veränderungen die Piraten alleine schon im Laufe der Zeit durchgemacht haben! Klar, das Grundprinzip blieb immer gleich. Playmobil-Männchen sehen immer aus wie Playmobil-Männchen eben aussehen. Aber die farbliche Bedruckung, die mit der Zeit dazu kam, sorge für eine viel größere Auwahl, viel mehr verschiedene Charaktere, so dass manche Playmos einfach cooler aussehen als andere.

Was die großen Piratenschiffe angeht, gab es im Laufe der Zeit ebenfalls Variationen. Der erste Segler (3550) erschien tatsächlich 1978. Es hatte baumwollweiße Segel, eine Crew von ganzen 5 Piraten und eine relativ aufwendige Takelage. Die Schnur, die vom Bug bis zum Heck führte wurde später abgeschafft. Auch die Vertäuungen zwischen Segeln und Klampe wichen später einfachen Plastik Haken. Die Originalversion verfügte über Anker und einen Kranhaken aus relativ schwerem Metall. Merkwürdiges Detail: Der Mastkorb war damals weiß!

An dieser Variante orientierten sich noch viele weitere Segelschiffe bis hin zum jüngsten großen Piratenschiff, der Nummer 70411. Zwar besteht die mitgelieferte Crew hier nur aus drei Piraten, diese sehen dafür aber ganz besonders verwegen aus. Die Montierung der beiden Kanonen sind noch eleganter gelöst als in der 1978er – Version, da die Kanonen leicht befestigt werden und sich dabei im kleinen Winkel noch wenden können. Die bunten Segel fallen besonders auf. Bedrohliches rot ist die Grundfarbe und auf dem ersten Segel prangt zudem noch ein Totenkopf! Das Hecksegel jedoch wurde eingespart. Optisch schade, aber praktisch vielleicht besser: Es war immer etwas im Weg, wenn man den Steuermann mit anderen Kumpanen palavern lassen wollte.

Totenkopf-Kampfschiff, (c) 2020 Playmobil

Die Haken für die frühere Schiffsglocke am ersten Masten und für eine Petroleumlampe an der Decke der Kajüte sind noch vorhanden. Wenngleich jene Glocke nicht mehr im Erstzteil-Shop von Playmobil.de erhältlich ist, kann man durchaus mit ein wenig Geschick eine der von Hand getragenen Petroleumlampen an der Decke anbringen. Hier ist jedoch vorsicht geboten: Die früheren Petroleumlampen waren aus härterem Plastik. Das Einsetzen, ohne dabei den Haken abzubrechen, war einfacher! Vielleicht hat man auch deshalb darauf verzichtet?

Schön gelungen und neu im Vergleich zum Original von 1978: Die Aufkleber, die dem Schif rundherum ein Holz-Outfit verleihen. Der Anker ist nun aus leichtem Plastik, der Kran wurde ebenfalls eingespart.

Es gibt eine Reihe Zubehör, so ein Affe, ein Papagei, Spaten, Axt, Enterhaken, ein Fass, ein Kompass uvm.

Das schöne Segelschiff mit den roten Segeln gibt es aktuell für rund 75 – 90 Euro im Internet oder in Spielzeugläden, soweit sie geöffnet haben (→ Corona).

Um das Thema der „großen Playmobil Schiffe“ abzuschließen sei noch das Schiff 3940 (aus dem Jahre 2000) und das „Piratentarnschiff“ 4290 (von 2007) aus erwähnt.

Der Schwerpunkt bei 3940 lag darauf, dass das Schiff mehrere Kanonen aus diversen Klappen seitlich schauen lassenkonnte. Natürlich konnte man diese auch benutzen. Das erinnerte ungemein an manche Szene aus so manchem Film. Außerdem wurde der Kapitän in seiner Kajüte mit einem richtigen Bett ausstaffiert.

4290 kam mit einem komplett neuen Design daher. Die Produktreihe des Jahres 2007 war hier besonders einfallsreich. Größte Stärke und auch größte Schwäche des damaligen Schiffs war seine Möglichkeit, sich quasi etwas zu „verwandeln“. Die Gallionsfigur konnte von einem Schnörkel in einen Totenkopf gewechselt werden, zog man an einer Schnur entblößte sich der Jolly Roger und die Kanonen konnten aus der Versenkung geholt werden. Schwäche, weil: 1) So ein Schiff gab es sicher nie in Wirklichkeit, 2) die Heckkanone hing bei Nicht – Gebrauch mitten in die Kajüte des Kapitäns. Nicht gerade bequem, kann ich mir denken. Dennoch war auch dieses Schiff von Playmobil sehr schön anzusehen und stellte ein Prunkstück der Reihe dar.

Wer jedoch jemals eines dieser Segelschiffe sein eigen nenne konnte, hatte normalerweise immer das Problem: Mit wem (verdammt noch mal (Piraten dürfen fluchen)) sollte man kämpfen? Playmobil hat sich auch hier eine tolle Sache einfallen lassen: Kleine Segelboote, die 1) die Geldbörse weniger belasten und 2) alles bieten, was ein „Feind“ bieten muss.

Rotrocksegler (c) 2020 Playmobil

Ein Neuzugang in Sachen „kleines Segelschiff(chen)“ ist da der Rotrocksegler (70412). Vom Prinzip her gleicht der Rotrocksegler mit seinem Kronen-Motiv auf dem Hauptsegel vielen anderen Boten dieser Bauart, die es bei Playmobil bereits gab. Doch der zusätzliche Aufbau sorgt dafür, dass das Schiff weitaus imposanter daher kommt als z.B. das kleine Piratenschiff 70151, dass aber auch seinen eigenen Reiz hat (besonders aufgrund der Hängematte und den dazugehörigen Figuren).

Kleines Piratenschiff 70151 (c) Playmobil

Eine Kanone und zwei Soldaten sorgen für passende Feinde diverser Piraten. Die Schlach kann beginnen – und sollte noch gar kein großes Piratenschiff zur Verfügung stehen, bietet der Rotrocksegler (70412) noch ein zusammengeflicktes Floß samt Piraten mit Kanone an. Alles dabei! Der Rotrocksegler mit Floß und drei Figuren kostet, wie das genannte kleine Piratenschiff,  ca. 30 – 40 Euro im Internet.

Playmobil hat schon viele Träume wahr werden lassen. Die Spielewelten werden immer realistischer und einfallsreicher. So gibt es seit einiger Zeit Piraten mit Spezialkanonen, die mit einer App (auf dem Smartphone) interagieren. Man kann quasi Ziele beschießen (ganz ohne Kugel).

Ich habe das Gefühl, da wird noch viel Spannendes kommen. Ich werde Playmobil auf jeden Fall im Auge behalten ;)

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City Slickers – Großstadthelden, jetzt auf Blu-Ray bei KOCH

„City Slickers – Großstadthelden“ ist eine Westernkomödie von 1991, in der u.a. Billy Crystal (als „Mitch Robbins“), Jack Palance (als „Curly“), Daniel Stern („Phil“), Bruno Kirby (als „Ed“) mitspielten.

Das große Thema ist „Midlife Crisis“. Jene Zeit, die an keinem Mann so ganz und gar vorbeigeht und in der er entdeckt, dass er auf die Mitte des Lebens zugeht und das Gefühl bekommt, „das könnte es vielleicht gewesen sein.“ Kommt da jetzt nichts mehr?

In Etwa dieses Gefühl hat auch Mitch Robbins als er 40 wird und merkt, dass ihm „da Haare wachsen, wo sie früher nicht wuchsen und sie da, wo sie bisher gewesen waren, ausgehen“. Er sieht sein Leben von einer zunehmend depressiven Warte aus. Aber was sollen seine Freunde dazu sagen? Allen voran Phil, der sich kurz nach Beginn des Films beruflich und privat vor dem „Aus“ befindet. Am Glücklichsten scheint da immer noch Ed zu sein, der aber auch seine Themen mit sich herumschleppt.

Von Anfang an hat dieser Film weit mehr Tiefe als man es glauben könnte, wenn man den eher albernen und actionreichen Trailer ansieht. Aber das ist die andere Stärke des Films: Es ist ein Wohlfühl-Film. Egal, wie ernst die Fragen sind, um die es geht: Am Ende fühlt man sich mit Mitch, Ed und Phil, aber auch in gewisser Weise mit Curly, verbunden. Es ist ein Film, der einem ein gutes Gefühl macht.

 

Jack Palance gibt mit „Curly“ ein Paradebeispiel eines harten Cowboys. Er wirkt dabei wie ein Urgestein und würde er sagen, dass er schon 1880 mit Wyatt Earp zusammen gekämpft hätte, würde man ihm das abkaufen.

Doch wie kamen sie zu diesem Typen? Nun, eigentlich ist es eine Einladung, die Mitch von seinen Ferunden bekam: Eine Herde Rinder wie die Cowboys früher von A nach B bringen und dabei „ein richtiger Cowboy werden“ – oder so was in der Art. Mitch ist erst gar nicht begeistert, macht dann aber doch mit. Vielleicht auch, weil seine Frau ihm keine Wahl lässt: Er soll sein Lächeln wieder finden!

Wer etwas für Western übrig hat, sich – wie Mitch – ebenfalls um die Mitte des Lebens herum bewegt oder wer einfach einen Sinn für feinen Slapstick – Humor und witzige Zwischentöne hat, der sollte sich, wenn noch nicht geschehen, unbedingt diesen Film ansehen!

(c)Koch (c)Colombia Pictures

Die Special Edition dieses Film ist nun bei Koch – Media auf Blu-Ray erschienen. Neben dem Film in bester Bildqualität finden sich hier Trailer, Audiokommentare, Featurettes, geschnittene Szenen und eine schicke Bildergalerie.

Regie Ron Underwood
Darsteller Billy Crystal
Daniel Stern
Bruno Kirby u.a.
Genre Komödie
Filmlänge ca. 113 min
Sprachen Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Produktion USA 1991
Tonformat DTS HD-Master Audio 2.0/5.1
Bildformat 1.85:1 (16:9)
FSK ab 12
Extras Trailer, Audiokommentar, Featurettes, Geschnittene Szenen, Bildergalerie
Im Handel ab 12.03.2020

Kaufen könnt ihr die Blu-Ray hier:

https://www.amazon.de/s?k=4020628775834&__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&ref=nb_sb_noss

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Sherlock Holmes – „Die neuen Fälle“ – Die Glocken des Teufels

Sherlock Holmes´ Freund und Kollege Dr. John Watson wird zu einer Lesung der von ihm dokumentierten Kriminalfälle nach Kingston upon Thames eingeladen. Holmes begleitet ihn widerwillig, doch als ein Vorstandsmitglied des Literaturclubs unerwartet verstirbt, ist der kriminalistische Spürsinn des Meisterdetektivs geweckt. Als der Rechtsmediziner des Ortes unter mysteriösen Umständen verschwindet, führt die Spur zur geheimnisvollen Anora Black, die mit ihrem Hexenbrett seherische Fähigkeiten beweist, von denen sie schließlich auch Inspector Lestrade überzeugen kann.

Gerade in unseren unsicheren Zeiten ist es schön, wenn auf jemanden Verlass ist. Oder wie sagte doch Holmes einmal zu Dr. Watson?

Good old WatsonYou are the one fixed point in a changing age.“

Auf eine eigene Weise könnte man das auch von der Maritim – Reihe um die neuen Abenteuer des Sherlock Holmes sagen. Verlässlich war denn auch die Veröffentlichung von Fall 44 der „neuen Fälle“: „Die Glocken des Teufels“.

Wieder einmal überzeugen Rode und Groeger als Holmes und Watson und der Fall ist durchaus einfallsreich. Sowohl an sonnigen Quarantäne – Tagen als auch verregneten kann man dieses Hörspiel wohlig genießen.

Neben Rode und Groeger sind auch Lutz Harder als Inspector Lestrade sowie Achim Buch, Robert Missler, Jannika Jira, Dirk Müller, Kerstin Draeger, Kaspar Eichel und Tobias Nath mit von der Partie.

Alles in Allem findet sich mit „Die Glocken des Teufels“ ein solides, gutes Stück Hörspiel, welches Anhänger des berühmten Teams aus viktorianischen Zeiten zu unterhalten weiß. Und das ist doch immerhin etwas. Zumal in diesen unsicheren Zeiten, die durchaus zermürben können.

Bestellbar ist das Hörspiel u.a. hier:

https://www.romantruhe.de/serien/krimi-thriller/sherlock-holmes/sherlock-holmes-die-neuen-faelle/sherlock-holmes-neue-faelle-cd-44-die-glocken-des-teufels-18465

Bleiben Sie gesund!

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Maverick bei PIDAX

Beginnen wir mit einem Ratespiel: Findet heraus, wen ich meine, wenn ich von „Maverick“ spreche!

Wer heute den Titel „Maverick“ in Verbindung mit einem Film hört, der denkt an „Top Gun 2“, der „Maverick“ als Zweitnamen trägt. Aber „Maverick“ heißt eigentlich „Einzelgänger“, zu gut deutsch übersetzt.

Um auf „meinen“ hier beschriebenen „Maverick“ zu kommen, würde ich raten, an den guten alten Western zu denken. Okay, ja, genau den meine ich, aber auch nicht, denn ihr denkt jetzt sicherlich an den Kinofilm „Maverick – Den Colt im Gürtel, ein As im Ärmel“  mit Mel Gibson und Jodie Foster aus dem Jahre 1994. Fast richtig, denn ich meine schon DEN Maverick, aber James Garner, der in diesem Kinofilm eine Nebenrolle spielte war einmal Teil einer Western – Serie gleichen Namens.

Jetzt werden aber wieder einige Leser aufs Glatteis gelaufen sein, denn sie werden an die Serie „Bret Maverick“ aus dem Jahre 1981 denken, die im Privatfernsehen lief. Das ist in der Tat jedoch eine Nachfolgeserie des Originals – und genau DAS meine ich.

Die von mir gesuchte Serie, „Maverick“, wurde zwischen 1957 und 1962 im amerikanischen TV produziert und bestand aus insgesamt 124 Schwarzweiß – Folgen. Die Serie teilte sich in Episoden, in denen man Abenteuer von Bret Maverick (James Garner, 1928 – 2014) und von seinem Bruder Bart Maverick (Jack Kelly, 1927 – 1992) erleben konnte. Garner sollte der eigentliche Star der Reihe sein, aber um das wöchentliche Pensum an Episoden leisten zu können, zogen zwei getrennte Produktionsteams los und filmten. Später kam auch noch James Bond, eh, ich meine (Roger Moore, 1927 – 2017) dazu und zwar als Beau Maverick.

Jeder der Mavericks hat einen ganz eigenen Charakter. Bart ist ernsthafter als Bret und Beau, während Beau mehr der Chameur ist. An Frauenbekanntschaften interessiert ist zwar auch Bret, aber sein Lebensmotto lautet eher: Halte dich aus allem heraus und sorge dafür, dass du immer was vom Kuchen abbekommst, wenn du einen siehst.

Garner als Maverick (c)Pidax

Garners komödiantische Art, die er später in den wundervollen Filmen mit Doris Day oder z.B. auch in der brillanten Western – Komödie „Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe“ immer wieder zum Besten geben sollte, ist bereits in „Maverick“ deutlich erkennbar. Als Bret gefragt wird, was eigentlich sein Prinzip sei, antwortet er: „Am Leben bleiben, sich das Essen schmecken lassen und öfter mal lachen.“

Damit agiert er völlig im Gegensatz zu allen typischen Revolverhelden aus den zig anderen Western – Serien, die es gibt. In einer Folge („Ein Mann namens Waco“) begleitet er sogar einen echten Helden, wie man ihn kennt! Nur allerdings, um immer wieder über dessen draufgängerische, heldenhafte Art den Kopf zu schütteln. Im ersten Moment mag einem Bret Mavericks Art feige erscheinen, doch auf dem zweiten ist das ziemlich sympatisch, denn wer von uns würde nicht lieber die Hintertür einem offenbar tödlichen Duell vorziehen? Das macht ihn ungemein menschlich. Das Pokerblatt zieht er dem Colt vor und doch kann auch er manchmal nicht anders als den Helden zu spielen – wider Willen zwar, aber nicht weniger ehrenhaft, denn im Herzen ist er ein guter Mensch und kann Unrecht nicht leiden.

Am Anfang jeden Vorspanns sieht man das Foto desjenigen Maverick, der in der folgenden Episode die Hauptrolle spielen wird. Jene Folgen mit Garner sind dabei die weitaus Besten, was die mit Jack Kelley jedoch nicht als schlecht bezeichnen soll! Als Westernserie besticht diese Serie jedoch weniger als  beispielsweise „Laramie“ (auch bei Pidax erhältlich), sondern vor Allem durch die schauspielerische Darstellung James Garners, die wie das Salz in der Suppe wirkt.

Fans klassischer Westernserien finden spätestens nach dem Genuß der zweiten Episode Gefallen an der schwarzweiß Serie, die einen auf sorglose, teils witzige Weise zu unterhalten vermag.

Insgesamt hat Pidax 14 Folgen (plus eine Episode mit Clint Eastwood im Original mit deutschen Untertiteln) auf zwei DVDs veröffentlicht. Der Einzelpreis beträgt 15,90 EUR bzw. 16,90 EUR und ein wenig sparen kann man mit dem Bündel beider DVDs für 29,90 EUR.

Die Brüder Bret und Bart Maverick ziehen beide unabhängig voneinander durch den Wilden Westen. Einer geregelten Arbeit gehen sie nicht nach. Das brauchen sie auch nicht, denn ihren Lebensunterhalt verdienen sich die Mavericks beim Kartenspiel in diversen Saloons. Natürlich haben die Brüder durch ihre Glücksspiele nicht nur Freunde. Gerade Bret gewinnt häufig beim Pokerspiel und selten geben sich seine Gegner damit zufrieden, was ihn zwingt, seine Fertigkeiten mit dem Colt unter Beweis zu stellen oder sich schnell aus dem Staub zu machen. Bart Maverick ist der ältere und vernünftige Bruder von Bret. Jedoch gerät auch er als leidenschaftlicher Spieler in ähnliche Probleme wie sein Bruder. Werden die Mavericks in jeder brenzlichen Situation einen Ausweg finden?

Volume 1

Episodenliste:
1. Zwei Brüder aus Texas
2. Ein interessantes Buch
3. Ein Grabstein in White Rock
4. Das letzte Telegramm
5. Ein Mann namens Waco
6. Eine merkwürdige Reise
7. Das Ultimatum

Volume 2:

Episodenliste:
1. Die Tage mit Diana
2. Begegnung mit dem Silberkönig
3. Poststation Oblivion
4. Ein Gentleman
5. Unter Gaunern
6. Pferdeund Dollars
7. Ein schlechtes Horoskop

Bonusmaterial:
Bonusfolge „Duel at Sundown“ mit Clint Eastwood (Original mit dt. Untertiteln)

Hier erhältlich:

https://www.pidax-film.de/Western-Klassiker/Maverick-Gesamtedition::1822.html

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Mayerling – Sherlock Holmes Hörspiel Nr. 41 aus dem Hause Titania

„Die geheimnisvollen Fälle des Meisterdetektivs Sherlock Holmes“ aus dem Hause Titania wurde jüngst um ein weiteres Hörspiel bereichert. Der Fall „Mayerling“ fängt, wie so viele Fälle, in den Räumlichkeiten der Baker Street 221 B an. Holmes und Watson sitzen beieinander, wobei es Holmes wurmt, dass Mrs. Hudson seinen Kumpanen so sehr verwöhnt. Schließlich rückt er mit einer Einladung heraus: Es soll nach Wien gehen, wo Wagners „Ring der Nibelungen“ gegeben wird. Watson kann der großzügigen Einladung nicht widerstehen und so finden sich die beiden Herren bald in der österreichischen Hauptstadt.

Holmes und Watson sind in diesem Hörspiel vor Allem eines: Nämlich Zeugen! Entsprechend historisch interessierten Lesern wird „Mayerling“ ja ein Begriff sein und sie werden auch wissen, was dort tatsächlich geschah: Am 30. Januar 1889 begingen – auf dem damaligen Jagdschloß „Mayerling“ – der Kronprinz Rudolf (einziger Sohn von Kaiser Franz Josef I. und seiner Frau, der Kaiserin Elisabeth) – zusammen mit seiner Geliebten, Mary Vetsera, Selbstmord.

Für dieses Hörspiel bzw. dessen literarischem Vorbild wurden minutiös die Umstände – soweit bekannt – aufgearbeitet. Durch Sherlock Holmes und Dr. Watson, die hier in die politischen und persönlichen Hintergründe involviert werden, erfahren wir „die Wahrheit“, wobei es tatsächlich keine definitive Erklärung dafür gibt, was in jener Nacht geschen ist.

Durch hervorragende Stimmen (ganze 25 ! Sprecherinnen und Sprecher sind im Einsatz) und die fulminanten Hintergrundgeräusche sowie geschmackvoll ausgewählter Hintergrundmusik kann der Hörer – gemeinsam mit Holmes und Watson – das alte Wien besuchen und Zeuge jener Geschehnisse werden, die dem Hörspiel den Titel gaben.

Diese 157minütige „Zeitreise mit Holmes und Watson“ – frei nach Sir Arthur Conan Doyle & Herman Cyril McNeile – ist als solche großartig gelungen. Wer freilich einen irgendwie herkömmlichen Fall erwartet, der wird möglicherweise enttäuscht sein. Ich persönlich bin begeistert von der atmosphärischen Dichte. Wer einen Faible für entsprechende Historie hat, wird hier sicher auf spannende Weise unterhalten. Auch musste ich das ein oder andere mal über Holmes und Watson lachen. Die Chemie zwischen den Sprechern Bierstedt und Tennstedt funktioniert eben auf ihre eigene Weise sehr gut. 

Insgesamt ein wahrer Opus, der hier geschaffen wurde.

Für nur 12,19€ bei Amazon erhältlich:

https://www.amazon.de/gp/product/3785781415?pf_rd_p=8997cce2-05c4-4359-bdb7-10e52332d836&pf_rd_r=0B3GPMZNH74JF633XK0B

Weitere Informationen:

https://www.titania-medien.de/cms/hoerspiele/sherlock-holmes/823-sherlock-holmes-folge-41-mayerling.html?rCH=2

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