Grußfrequenzen offen!

Dieser Blog ist anders. Er ist kurios.

Einerseits findet ihr hier recht persönliche Gedanken, wie in der Kategorie „mein Senf“ oder Lyrik oder eine Reisebeschreibung und dann gibt es andererseits Rezensionen, Kritiken an Film und Hörspiel, Merchandise, Spielzeugen u.a.

Meine Hauptinteressen liegen bei

  • Sherlock Holmes
  • Western
  • Star Trek
  • Star Wars
  • Harry Potter
  • Merchandise
  • Playmobil
  • Superhelden
  • Hörspielen
  • uvm.

Ich schreibe gerne und ein Autor, egal wie „klein“, hat nur einen Sinn, wenn er auch gelesen wird. Darum danke ich Dir, dass Du hier vorbeischaust.

Ab und zu gibt es übrigens mal ein Gewinnspiel dank Unterstützern wie Closeup.de oder Panini. Danke an dieser Stelle dafür!

Wenn ihr nichts verpassen wollt, was hier gepostet wird, könnt ihr euch auch per Newsletter informieren lassen, wenn es etwas Neues gibt. Dazu könnt ihr euch oben rechts anmelden. Aber danach unbedingt in euren SPAM – Ordner schauen! Denn dort wird ein Bestätigungslink auf euch warten (warum auch immer DORT… keine Ahnung).

Nachtrag: Alle NEWS um den Blog landen nach eurem Abo in eurem Spam-Ordner. Ich suche noch nach einer Lösung dafür.

Viel Spaß beim Stöbern!

Matthias

Persönlicher Gruß für die Ohren:

 

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Depressionen – eigene Erfahrungen

 

„Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.“ (Jiddu Krishnamurti)

 

Das Leben ist zwar kein Wunschkonzert. Einerseits. Andererseits ist es aber angeblich das BESTE, was es gibt.

Tatsächlich bin auch ich ein „Fan“ dieses Lebens. Ich liebe es, die Sonne aufgehen zu sehen, liebe meine Kinder,  höre gerne gute Musik, spiele super gerne mit Freunden über PS4 oder Brettspiele, lache gerne, laufe gerne usw. Das Leben an sich ist eine geile Sache. Voller Farben, Emotionen und alles in Dolby Digital und 3D.

Andererseits ist das Leben eine „Bitch“. Vertrauen gegen Vertrauen ist toll, auch ist es schön zu sehen, dass die Bemühungen um die eigene Gesundheit Früchte trägt oder das man in einer kollegialen Arbeitsumgebung arbeitet usw.,  aber manchmal bekommt man einen Tritt zwischen die Beine, wenn man vertraut, man wird – trotz bewusster Ernährung etc. – krank und die Kollegen sind oft genug auch sich selbst am Nähesten. Da wird auch mal am Stuhl gesägt… Das sind nur Beispiele.

In der Summe ist das Leben also gar nicht immer sooooo geil. Oft genug ist man geprellt, traurig, zornig, wütend, hasserfüllt, unzufrieden usw. Negative Gedanken sorgen für negative Gefühle, die dann sogar auf den Körper überspringen können: Bei „psychosomatischen Symptomen“. Es ist immer so: Die Gedanken – sie stehen immer am Anfang jeglicher Form von Angst oder Depression! –  sind dabei (bei Depressiven extrem) negative Interpretationen dessen, was wirklich geschah oder aktuell passiert.

Bei Depressiven läuft das Interpretieren von dem, was wirklich geschieht, automatisch ab. Es wird automatisch (man spricht hier auch von „Mustern“…) alles schlimmer gesehen als es ist, man fühlt sich nicht nur reingelegt, sondern „hintergangen“ und „hilflos“ (obwohl man in der Realität i.d.R. gar nicht hilflos ist, sondern sich nur so erlebt), man nimmt sich alles mehr zu Herzen als nötig und fühlt sich – tatsächlich – dadurch sehr viel schlechter als Menschen, bei denen diese „Interpretationen“ von Vorfällen und Situationen nicht automatisch abläuft (oder bei den „Meistern der Verdrängung“, die sich selbst gar nicht mehr spüren und eines Tages einen Herzschlag oder Ähnliches bekommen… Dieses Menschen-„Modell“ ist in unserer Leistungsgesellschaft sehr beliebt…!).

Diese „negativ interpretierende Sicht“ ist bei Depressiven der Grundton. Der variiert durchaus, aber der Ton des Lebens ist grundsätzlich ein Moll-Ton. Die Brille ist dunkel, so das selbst die Sonne finster wirkt. Jedenfalls bei einer unbehandelten Depression!

Das ist nicht alles, denn „Depression“ ist eine Krankheit, schulmedizinisch gesehen  eine Stoffwechselkrankheit, denn im Gehirn werden die „Glücksgefühls-Botenstoffe“ weniger freigiebig verteilt als bei „normalen“ Menschen. Sagt die Pharmazie.

Um dieses biochemische Ungleichgewicht im Gehirn etwas zu korrigieren kann man (statt oder neben dem berühmten Psychopharmaka)  auch joggen gehen. Joggen baut Stresshormone ab und ab einer gewissen Dauer werden sogar Glückshormone ins Blut geschickt. Das kann sonst nur ein Pharamazeutikum, nur mit Nebenwirkungen, die Joggen – neben Schlankheit und Ausdauer – nicht hat.

Zugegeben: Jeder Mensch ist anders und es mag solche geben, die mit joggen und Meditation alleine gut klar kommen, andere, die Tabletten und Therapie brauchen. Ein Gespräch mit dem Arzt / Therapeuten schadet nie und ist in der Regel zumindest am Anfang angeraten, bis man seinen Weg mit der Depression umzugehen, individuell erkennt.

Wer die Automatismen seiner negativen Gedanken obendrein „erkennen- und sich selbst kennen- lernt“, also von der „automatischen Intepretationen“ auf „Selbstverantwortlich“ / „Selbst-erkennend“ schaltet, hat einen Vorteil. Er / Sie kann auf diese Weise Abstand bekommen – von dem was „ist“, was „passiert“, aber auch von den eigenen katastrophierenden Gedanken:

Es ist immer schlecht, sich selbst zu glauben, wenn man sich Lügen erzählt…! Genau dies zu erkennen ist die „Aufgabe“ des Depressiven, der Linderung sucht. Generell tut so was jedem gut, aber Depressive können dadurch enorme Lebensqualität (zurück)gewinnen. Therapie, Yoga, Meditation, Achtsamkeit, Tai Chi und mehr können dabei helfen, weniger in „Moll“ zu schwingen. Sozusagen.

Das nur als Crashkurs in Sachen „Depressionen“: Ach ja! Natürlich sollte man als Depressiver einen Arzt / Therapeuten aufsuchen. Ein guter Therapeut hilft dabei aus den automatischen Depri-Interpretationen der Welt, die unser Wohlbefinden so beeinflussen können, auszusteigen.

Fazit: Jede Form von Angst / Depression beginnt mit – manchmal unbewussten – Mustern, also Interpretations – Gewohnheiten, die alles negativer erscheinen lässt als es ist. Dadurch kommt der Körper in Stress und fühlt sich extrem schlecht. Das kann durch Meditation, Unterbrechung der Muster, Therapie und evtl. auch Tabletten, individuell bis zu einem gewissen Grad korrigiert werden. Es geht vor Allem um Selbsterkenntnis!

Ich bin kein Arzt, das sind nur meine persönlichen Erfahrungen. Dieser Text ersetzt natürlich keinen Arztbesuch. Das sollte klar sein. Eine Therapie hilft! Zusätzlich sollte man sich aber auch immer selbst helfen (wollen)!

 

 

 

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Wofür ich lebe

Ich lebe nicht für den Schmerz
und nicht für den Kummer,
sondern für die Sonne, die Blumen
und das Lachen im Wind.

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PIDAX, Sherlock Holmes DVDs +und MP3-CD, Teil 2

Pidax.de haben wir Sherlock Holmes Fans seit einiger Zeit sehr vieles zu verdanken. Sie veröffentlichten diverse, teils nie zuvor veröffentlichte Sherlock Holmes Filme und schloßen damit einige Lücken.

So auch mit der 2018er – Veröffentlichung des folgenden Titels:

1)

„Sherlock Holmes: Der Hund von Baskerville – der komplette Vierteiler der BBC mit Tom Baker und Terence Rigby“.

Wohl kein Roman von Sir Arthur Conan Doyle wurde so häufig verfilmt, wie der „Hund“. Diese Verfilmung ist daher einzigartig, weil sie bisher nie veröffentlicht wurde. Hierfür musste man zwar einen Kompromiss eingehen (der Film liegt nur in „elektronischer Form“ vor und dies hat leichte Bildschwächen zur Folge), konnte aber diesen seltenen Vierteiler auf DVD bannen, so dass wir ihn uns nun in unseren Wohnzimmern zu Gemüte führen können.

Rom Baker ist kein „schöner“, „aparter“ Sherlock Holmes. Er unterscheidet sich sehr von solch charmanten Darstellern wie Basil Rathbone oder Peter Cushing. Doyle war ja nie der Meinung, Holmes sei per se als „schön“ zu bzeichnen, wobei dies natürlich im Auge des Betrachters liegt.

Als ich in den 80er Jahren, bei der Erstausstrahlung dieses Vierteilers, auf den „Tom Baker – Holmes“ stieß, war ich – zugegebener Maßen – etwas enttäuscht, da ich nur die Hollywood – Varianten kannte und mir das Original-Werk von Conan Doyle erst noch erschloß. Inzwischen bin ich auf bescheidene Weise zum Kenner der Materie geworden und vermag zu erkennen, dass diese Verfilmung dem literarischen Original recht nahe kommt.

Das „Bühnen-hafte“ Setting erinnert an die Cushing – Verfilmungen, wenngleich bei dieser hier weniger gespart werden musste, was man an opulenterer Kleidung und detailreicher Möbelierung der gezeigten Räumlichkeiten erkennt. Wer einmal in dem „Sherlock Holmes Museum“ in London gewesen ist – oder über eine gute bildhafte Vorstellung des literarischen Originals verfügt – wird in der Tat erkennen, dass diese Baker Street 221B – Wohnung dem Original viel näher kommt als beispielsweise die großen Räumlichkeiten in dem Film „Mord an der Themse“; den ich dennoch liebe, aber dazu mehr an anderer Stelle…

Die Geschichte des „Hundes“ ist allseits bekannt, es sei denn man ist noch „Anfänger“ in Sachen Holmes: Ein Zustand, den ich als beneidenswert erachte, weil einem dann noch so viel Schönes bevorsteht 😉 Hier wird die Geschichte ansprechend dargestellt, alleine den Watson finde ich hier und da etwas zu lethargisch, etwa in der Situation, in der Holmes sagt, Watson solle Henry Baskerville nach Dartmoor begleiten. Da scheint er fast im Stehen zu schlafen… Wer weiß? Vielleicht war das ja auch eine Regieanweisung!? Es wirkt aber komisch.  1983 ( 1 Jahr später) sollte er in der Ian Richardson Version des „Zeichens der Vier“ den Inspektor Layton spielen.

Tom Baker war den Zuschauern als „Dr. Who“ bekannt, was es vielleicht schwieriger machte, ihn als Holmes zu akzeptieren. Die Zuschauermeinungen waren damals gespalten, sie sind es wohl auch heute noch. Aber ganz sicher gehört diese Verfilmung in das Regal eines jeden „wahren“ Sherlock Holmes Fans. Solide genug ist sie allemal.

Für rund 15 EUR kann man auch nicht viel falsch machen 😉

https://www.pidax-film.de/Serien-Klassiker/Sherlock-Holmes-Der-Hund-von-Baskerville-1982::1443.html

2)

Sherlock Holmes – Krimibox (gelesen von Friedrich Schönfelder)

Ebenfalls in den 80er – Jahren wurden im Radio diverse Lesungen von Friedrich Schönfelder (1916 – 2011)ausgestrahlt. (Ich nahm sie damals mit Musikassette auf, soweit möglich). Zuletzt wurden sie 2007 veröffentlicht, waren seither aber nun schon lange nicht mehr neu verfügbar. Schönfelder´s Stimme ist unschlagbar. Er synchronisierte u.a. den Profefssor Higgins in dem Oscar-premierten Film-Musical „My fair Lady“. Seine Stimme hat eine eigene Eleganz, die einfach zu den Holmes – Geschichten passt.

Hier eine Auflistung der auf der bei Pidax  veröffentlichten MP3-CD enthaltenen Stories:

1. Ein Skandal in Böhmen (Teil 1)
2. Ein Skandal in Böhmen (Teil 2)
3. Die Liga der Rotschöpfe (Teil 1)
4. Die Liga der Rotschöpfe (Teil 2)
5. Der Mann mit der entstellten Lippe (Teil 1)
6. Der Mann mit der entstellten Lippe (Teil 2)
7. Das gesprenkelte Band (Teil 1)
8. Das gesprenkelte Band (Teil 2)
9. Die Beryll- Krone (Teil 1)
10. Die Beryll- Krone (Teil 2)
11. Silberstern (Teil 1)
12. Silberstern (Teil 2)
13. Abbey Grange (Teil 1)
14. Abbey Grange (Teil 2)
15. Sherlock Holmes auf dem Sterbebett

Ein Großteil hiervon wurde – wie erwähnt – schon früher einmal veröffentlicht. „Neu“, d.h. zuvor nicht auf CD veröffentlicht, sind die Geschichten „Sherlock Holmes auf dem Sterbebett“ und „Der Mann mit der entstellten Lippe“. Diese beiden Übersetzungen scheinen mir auch nicht – wie die anderen – vom Haffmans-Verlag zu stammen, da sich Holmes und Watson hier mit „Du“ anreden, was eher an die Ullstein-Übersetzung erinnert.

In jedem Fall ist die CD ein Hörgenuß und kann dem Fan ebenfalls für 9,90 EUR nur empfohlen werden.

https://www.pidax-film.de/Hoerspiel-Klassiker/Sherlock-Holmes-Krimibox::1432.html

 

 

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Kleine Geschichte zum Thema Weihnachten heute

Es kamen einmal drei Hirten nach Bethlehem. Sie sahen in der Ferne einen riesigen Stern leuchten, da trat ein Verkäufer an sie heran und fragte: „Na, toll, nicht wahr? Kaufen sie einen von unseren Adventssternen. Gibt es in allen Größen – für den kleinen Geldbeutel und für den Großen!“

Aber die Könige ließen sich nicht beirren und zogen weiter in Richtung des heiligen Lichts. Da sahen sie am Himmel einen Engel, der sprach – oder besser wollte sprechen, denn vorher fiel ihm ein Orchester ins Wort, welches ein amerikanisches Weihnachtslied zum Besten gab: „Here comes Santa Claus!“ Mitten drin wurde das Orchester leiser und eine halb nackte Frau trat auf, die eine Dose Hundefutter in der Hand hielt. „Gönnen Sie ihrem Hund auch mal was Besonderes zu Weihnachten!“ rief sie mit leuchtenden Augen, dann war das Orchester fertig und zog ab.

Der Engel blieb unbeirrt. Die Könige auch. So sprach der Engel: „Sehet, euch wurde ein Kind geboren in Bethlehem, das ist der Sohn Gottes…“

Die Könige fanden den Knaben süß, wie er da in der Krippe lag und zappelte. Aber er zappelte wohl vor Allem, weil das Stroh so hart war. So nahm ihn der erste König auf den Arm, was aber nirgends überliefert wurde. Er sah ihn sich lange beherzt an, dann ging es reihum. Jeder durfte den Knaben einmal auf seinen Arm nehmen.

„Er steht für den Frieden!“ befand der dritte König schließlich und gab ihn Maria wieder. Es war still für einen Augenblick. Man hörte das Atmen von Mensch und Tier im Stall. Kein Wunder, dass sich alle sehr erschraken als plötzlich ein Panzer vor rollte. Oben aus der Luke sah ein Mann, der den gleichen Panzer in klein zeigte. „Von uns – für dich! Wünsche dir diesen Panzer mit Light and Sound! So werden die Festtage ein Knaller!“

In diesem Moment ging ein Licht von Jesus aus und er sprach, obwohl er gerade erst geboren war: „Bitte, sorgt dafür, dass meine nächsten Geburtstage nicht so ausfallen, okay? Ich wünsche mir wirklich nur Frieden, okay?“

Damit waren alle einverstanden. Nur nicht der Programmchef, der begann zu diskutieren. Er sprach von Quoten und Geld. Sie diskutieren heute noch.

Und der Kameramann Ernst sagte zu seinem Kumpel Theo: „Ist es nicht verrückt, dass so viele Leute so viel Kohle damit machen, dass vor über 2000 Jahren ein Kind geboren wurde?“ Theo kratzte sich am Kopf und entschloss sich, nicht weiter darüber nachzudenken.

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Weihnachtsgedanken 2018

„Früher war alles besser…“

Wer so spricht, ist alt. Da war ich lange Zeit ganz sicher und muss mich nun selbst überführen, denn ich sehe es langsam genau so. Ich sehe, wie meine lieben Kinder sich immer teurere Dinge zu Weihnachten wünschen, gelenkt durch gut durchdachte, überall anwesende Werbung. Wenn ich heute in der Werbung etwas entdecke, was meinen Kindern Spaß machen könnte, wissen sie schon ALLES darüber. Werbung, Youtubvideos und andere Quellen machen es möglich.

Wie sehr liebe ich es da, mich an „früher“ zu erinnern. Die Vorweihnachtszeit lag unter einem doppeltem Glanz. Zum Einen war es der Glanz des allgegenwärtigen Schnees und der Kälte, dann der Glanz dieser irgendwie verzaubert wirkenden Zeit. Mutter versteckte Geschenke im Schlafzimmer, mal im Schrank, mal unter dem Bett. Es dauerte Jahre, bis ich dahinter kam und mir so einen Großteil des Spaßes nahm, ein wenig von meiner eigenen Unschuld raubte.

Einst wie heute liebte ich die feierlich geschmückten Fenster an allen Orten. In der Grundschule wurden – je näher es an die Feiertage ging – auch mal ein oder zwei Stunde dem Vorlesen durch die Lehrerin gewidmet, während wir Kerzen anzündeten und der Duft von Mandarinen in der Luft hing.

Die Süßigkeiten am Nikolausmorgen… ja, es war schon so: Als Kind war ich bereit alles zu glauben. Auch die Anwesenheit vom Nikolaus. So mag es nicht verwundern, dass ich einmal durch das Schlüsselloch in die Festtagsstube blickte, in der es eigentlich nichts überirdisches zu sehen geben konnte. Aber ich war mir sicher, dass ich ein Kind in einer Krippe sah und einen heiligen Schein!

Neben all dem Zauber jener Zeit gab es natürlich auch bei uns die Sehnsucht, ja ich sage es offen: die SEHNSUCHT nach einem Geschenk. Etwas, was heute rar geworden ist: Der Wunsch nach DEM EINEN Geschenk! Hätte mich jemand drei Wochen vor Weihnachten gefragt, was ich mir zu Weihnachten wünsche, hätte ich es zu berichten gewusst: In allen Einzelheiten! Viele Kinder können das heute nicht mehr. Unsere Kinder sind zum Teil instrumentalisiert worden. Sie wurden von der Werbung den Bedürfnissen der Marktwirtschaft angepasst. Früher war es noch etwas anders: Spielzeugwerbung etwa war so dermaßen selten, dass ich immer froh war, wenn es mal welche zu sehen gab. Ging es dann dabei auch noch um „mein“ ersehntes Spielzeug, klopfte mein Herz noch lange nach…

Dann gab es damals so wunderbare Filme zu sehen. Jimmy Stewart in „Ist das Leben nicht schön“ oder „Jede Frau braucht einen Engel“ mit Cary Grant. „Wir sind keine Engel“ mit Peter Ustinov und anderen gesellte sich später noch dazu. Im Kinderprogramm gab es hier und da einen Bezug auf Weihnachten und Heiligabend selbst die „Weihnachtswartesendung“.

Freilich lebten damals auch noch mehr Familienmitglieder. Meine liebe Oma, mein Vater, meine Tanten und meine Onkel und mein Großvater. Mein Vater fehlt selbstverständlich sehr, so ganz gewöhnt man sich daran nie, wenn ein Elternteil gestorben ist… Aber „sein Geist“ ist anwesend. Meine Oma war um Weihnachten früher auch immer bei uns und ich genoss es, denn sie war besonders.

Familientreffen sind etwas, was der / die Einzelne höchst subjektiv wahrnimmt. Es wäre eine Lüge zu sagen, dass im Übermut der Feiertage nicht auch mal mehr oder weniger verletztende Worte gewechselt worden, aber Dramen – wie ich es von anderen Familien gehört habe – gab es bei uns nie.

Älter zu werden ohne zu erkennen, wie viel Berechnung seitens der Wirtschaft in Bezug auf Weihnachten vorherrscht hieße ewig Kind bleiben. Ein vielleicht schöner Zustand, doch ohne Entwicklung. Schade ist das, aber im Kleinen war das früher schon so. Na gut, es war viel kleiner früher….

Wie dann noch Weihnachten genießen? Je nachdem, wie fest man im christlichen Glauben ist, kann der Glaube selbst dazu beitragen. Glaubt man aus sich heraus, dann kann man Weihnachten vielleicht sogar am Meisten genießen und erkennen als das, was es wirklich sein soll.

Und dann erinnere ich mich noch an eine Geschichte meiner Tante. Sie war einmal recht verzagt, wie jeder Mensch mal verzagt ist. Da meinte ihr damals noch junger Neffe: „Dann mach es doch einfach mal so wie zu der Zeit als es dir gut ging! Mach doch mal alles so wie früher!“ Das fand sie sehr klug und ich finde es inzwischen auch sehr klug. Man muss nichts neu erfinden: Wenn ich mich früher mit Cary Grant gut unterhalten und in Stimmung versetzt fühlte, warum nicht heute? Wenn ich früher mit kleineren Geschenken zufrieden war, warum nicht heute? Usw. Usf.

Last but not least ist Dankbarkeit ein Schlüssel. Zählen Sie einmal auf, wofür sie im Moment dankbar sein können. Und wenn sie schon dabei sind, schreiben sie auch auf, was jetzt gerade, in der Weihnachtszeit, das ist, was sie am Meisten schätzen und mögen. Und dann geben Sie sich dem hin. Außer es ist Schokolade, da sollte die Waage eine Rolle spielen 😉

Ich wünsche allen Besuchern meines Bloggs eine schöne Vorweihnachtszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest!

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Des Matrosen Klage

Einsam, Sterne, blinken

sind so weit

weg, so weit weg.

Einsam, die Träume, glüh´n,

tief in mir, so tief in mir.

 

Das Schiff, es schaukelt in der Nacht,

„Gib´s Steuer her, ich übernehm die Wacht“

Kalter Wind, Regen, Eiskristalle, Schnee –

in mir nach einer Heimat tut´s sehnsuchtsvoll weh…

 

Weihnacht, einsam, Sehnsucht

das Meer ist rauh, doch heute raunt es still

mit meiner Seel,

heute raunt es still und spendet Trost,

weil Gott es will.

 

Keine Heimat, Freunde, keine Heimat,

das Herz zu wärmen,

mich erwartet niemand

nirgendwo…

doch das Meer, es raunt mit mir und tröstet so.

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DVD – Besprechung, „Die Rückkehr zur Schatzinsel“ (Pidax)

Die Geschichte um „die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson wurde zig Mal verfilmt. Es gibt Unmengen Hörspiele, Hörbücher, ja, sogar ein Musical. Wen wundert es da, dass, zumal ja noch nicht alle Schätze auf der legendären Insel gehoben worden sind, viele Fortsetzungen zu der einmaligen Geschichte entstanden sind?

John Goldsmith hat den Roman einer dieser Fortsetzungen verfasst. Die Buchvorlage liest sich beinahe so als wenn sie wirklich aus der Feder von Stevenson stammen würde. Antiquarisch ist sie recht günstig zu bekommen.

https://www.amazon.de/Die-R%C3%BCckkehr-Schatzinsel-John-Goldsmith/dp/3802550463/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1542047196&sr=8-1&keywords=John+Goldsmith+R%C3%BCckkehr+zur+Schatzinsel

Doch diese Fortsetzung basiert auf der Fantasie keines anderen Menschen als der von Long John Silver höchstpersönlich: Ivor Dean (1917 – 1974). Der ist nämlich niemand anderes als der „Long John Silver“ in der berühmten TV-Serie mit Michael Ande aus den späten 60iger Jahren. Ein Juwel der „Adventsvierteiler“, übrigens ebenfalls auf DVD erschienen (siehe unten).

Scheinbar hatte nämlich auch er vermutet, dass da noch mehr Geld in der Schatzinsel steckt – oder er war einfach verliebt in den Stoff, wie so viele andere. Jedenfalls entwarf er „Die Rückkehr zur Schatzinsel“, auch, wenn John Goldsmith das ganze in Romanform brachte.

Ivor Deans Darstellung war wohl die beste überhaupt. Niemand sonst konnte gleichzeitig freundlich schauen und doch so als wenn er es faustdick hinter den leicht abstehenden Ohren hatte. Und insgesamt hat zumindest mich Dean´s Schauspielkunst davon überzeugt, dass er es ist: Der einzigartige Long John Silver, Schiffskoch und einst Weggefährte von niemand geringerem als Captain Flint.

Als ich auf Youtube über eine Dokumentation über die Serie, „Rückkehr zur Schatzinsel“ stolperte, wurde Ivor Dean leider nicht erwähnt. Eine Schande! Bedenkt man, dass er der geistige Vater der Reihe ist, wie es auch in jedem Vorspann jeder Folge genannt wird.

Er selbst hätte wohl auch den Silver gespielt, wäre er nicht verstorben, bis es endlich soweit war und die Dreharbeiten beginnen konnten. Es ist zum Jammern, denn er hätte das prachtvoll hinbekommen! Ich war daher gegenüber Brian Blessed etwas skeptisch. Er ein „Long John“? Zu klein, zu kompakt – und dann noch der Bart und: Keine Glatze! Zugegener Maßen hatte Ivor Dean zwar eine Glatze, die literarische Vorlage jedoch nicht, insofern mochte ich Blessed verzeihen. Und überhaupt hat er mich im Laufe der TV-Serie davon überzeugt zumindest ein guter Ersatz für den einen Long John zu sein. Er machte seinen „Job“ gut!

Auch die anderen Darsteller können sich sehen lassen. Schauspielerisch serviert die „Rückkehr zur Schatzinsel“ gute Leistungen. Die Serie ist kurzweilig. Zugegeben fragt man sich über den Großteil der äußerst abenteuerlichen Serie, weshalb die Geschichte als Rückkehr zur Schatzinsel betitelt wurde, denn bis es soweit ist , soviel sei verraten, passiert sehr viel.

Ich habe lange darauf gewartet, dass diese Verfilmung, die schon lange auf englisch zu erhalten war, auch auf deutsch erschien. Danke an Pidax an dieser Stelle!

(c) Pidax, HTV

Brian Blessed = Long John Silver

Christopher Guard = Jim Hawkins

Kenneth Colley = Ben Gunn

Reiner Schöne = Van der Brecken

uva.

(Als alter Star Wars Fan sei erwähnt,  dass Herr Schöne neuerdings den Lord Vader vertont…!)

Leider muss ich aber trotzdem auch etwas beklagen. Mitten in den Folgen sieht man ganz kurz Bilder von Szenen, die – so habe ich es mir erklärt – unsauber weggeschnitten wurden, weil sie die Handlung nur unnötig ? In die Länge zogen. Es ist ja bekannt, dass die „öffentlich rechtlichen“ seinerzeit alles taten, damit keine Folge zu lang war (damit die Nachfolge-Sendungen pünktlich beginnen konnten). Beispielsweise auch bei der Serie „Robin of Sherwood“, doch ist es dort zum Glück der Fall, dass man die nicht synchronisierten Bestandteile mit englischem Untertitel in den Folgen lies! Eine glücklichere Lösung, finde ich.

Die Filmmusik von Terry Oldfield (Bruder von Mike und Sally Oldfield) ist typische 80iger/90iger – Jahre – TV – Musik (Instrumente, Stil, wenngleich das ganze mit Mike Post und Co. natürlich nichts zu tun hat). Die Musik von Jan Hanus und Lubos Sluka zum Advents-Vierteiler von einst war meiner Meinung nach passender, stimmungsvoller. Die Oldfield-Musik wirkt sehr simpel und trägt wenig zur Atmosphäre der Serie bei. Schlecht ist sie aber nicht.

Auch schade finde ich, dass Jim Hawkins das ganze nicht wieder aus dem „off“ erzählt, so wie einst bei der alten“Schatzinsel“ im Fernsehen (durch die tolle Stimme von Helmut Lange).

Last but not least bin ich jedoch einfach froh, dass auch dieses Stück Filmgeschichte nunmehr käuflich zu erwerben ist. Die Serie hat starke und schwache Momente, doch ist sie dermaßen abwechselungsreich und die Handlung schreitet so schnell voran, dass Langeweile nicht aufkommt. Hier (u.a.) könnt ihr sie bestellen:

https://www.pidax-film.de/Serien-Klassiker/Die-Rueckkehr-zur-Schatzinsel::1376.html

Die Original-Schatzsinsel-Verfilmung mit Ivor Dean als Silver gibt es u.a. hier für einen Spott-Preis:

https://www.amazon.de/Die-Schatzinsel-DVDs-legend%C3%A4ren-TV-Vierteiler/dp/B000BT59OC/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1542046759&sr=8-1&keywords=Die+Schatzinsel+Vierteiler

Die stimmungsvolle Filmmusik zum „Advents-Vierteiler“ von einst ist hier zu finden:

https://www.amazon.de/Die-Schatzinsel-Lubos-Sluka-Hanus/dp/B01N7ITHA9/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1542046805&sr=8-1&keywords=Die+Schatzinsel+soundtrack

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Der einsame Mann und die Waldfee

Es war einmal ein Mann, der hatte keine Frau. Da ging er in die Welt hinein, weil er eine Frau finden wollte. Er ging in die Stadt. In der Stadt sah er viele Frauen. Alle sprach er an und fragte sie, ob sie bereit wären, mit ihm zu leben bis an ihr Lebensende. Eine Frau sagte: „Wir können darüber reden, wenn du mir dein Geld gibst.“ Da ging er weiter. Die zweite sagte: „Ich werde bei dir bleiben, wenn du fortan nur noch rückwärts sprichst.“ Diese war so schön, dass er es versuchte, aber bald schon daran verzweifelte. Also trennte er sich auch von ihr. Die dritte Frau meinte, sie würde ihn nie lieben, aber bei ihm bleiben, wenn er wolle.

So ging es immer weiter. Er verlies bald verzweifelt die Stadt und zog ins Land. Auch hier begegnete er vielen Frauen. Die erste meinte: „Du kannst bei mir bleiben, wenn du jeden Tag um 3 Uhr aufstehst und bis spät abends arbeitest. Küssen freilich darfst du mich nicht, dafür ist keine Zeit!“ Die verlies er wieder, denn das Küssen war etwas, was er nicht würde missen mögen. Er zog weiter und sah eine, die sich in ihn verliebte, aber sie war ihm viel zu dick. Dann traf er eine, die viel zu alt war und so zog er verzweifelt weiter und kam in den tiefen, dunklen Wald.

Im unheimlichen Wald fühlte er sich gleich doppelt so einsam wie sonst. Da begegnete ihm eine Waldfee. Die Waldfee sagte: „Ich kann dir keine Frau backen, aber ich kann dir trotzdem helfen, wenn du mir drei Proben bestehst!“ „Also gut“, sagte er. „Nur her mit den Proben. Wo sind sie denn?“ Die Fee lachte und sagte: „Die erste Probe wird dich heute Nacht ereilen.“ Dann verschwand sie.

In der Nacht jedoch bekam der Mann Schüttelfrost und fühlte sich ganz krank. Er warf sich hin und her und klagte laut: „Hätte ich jetzt eine Frau, dann würde sie mich zudecken und mir einen heißen Tee machen!“ Da erschien, wie von Geisterhand, eine Decke und eine Kanne Wasser und Teekräuter und ein Teesieb jenseits eines Haufens Holz. Dabei lag auch noch eine Streichholzschachtel. Da stand der Mann schlotternd vor Kälte auf und setzte den Haufen mit dem Holz zusammen, machte sich ein schönes Feuer, nahm sich die Decke und goß sich den Tee auf. Als er den ersten Schluck tat – und sich plötzlich wieder ganz gesund fühlte – erschien die Fee und sagte: „Gut gemacht! Morgen folgt die nächste Prüfung!“

Am nächsten Tag begegnete er einem alten Mann, der mit seinem Pferdekarren durch das Land zog. Als dieser an ihm vorbei ratterte, hielt er an und sagte: „Hey, Du. Bist du nicht der Sohn von der alten Mutter, die oben am Bach wohnt?“ „Ja“, sagte er. „Warum sagst du das?“ Da kratzte sich der am Kopf und sagte: „Weil deine Mutter gestorben ist. Gestern erst. Ich dachte, ich sage es dir lieber.“ Dann ratterte er mit seinem Wagen weiter. Doch der Mann blieb da stehen und er wurde so traurig, dass er sich auf einen Stein setzen musste. Sein Herz wurde schwer und er begann zu weinen. „Wenn ich jetzt eine Frau hätte“, sagte er, „dann würde sie mich in den Arm nehmen und trösten.“ Plötzlich – auch, wenn es ihm seltsam vorkam – umarmte er sich selbst mit seinen Armen und in seinem Innersten hörte er die Stimme seines Herzens, die ihm sagte: „Sei nicht arm, du Lieber, alles wird gut!“ Und der Verstand sagte ihm: „Am Bach, da leben viele alte Mütterchen. Warte es doch erstmal ab, ob es wirklich dien Mütterchen ist.“ Da ging es ihm schon etwas besser. Die Fee erschien und nickte. „Gut gemacht. Morgen nun wird die letzte Probe folgen.“

Am nächsten Tag, da fand er den Weg hinaus aus dem Wald, doch der Weg wurde immer matschiger. Zu spät merkte er, dass er sich im Sumpf verloren hatte. Bald schon sackte er tief hinein und nur noch sein Kopf schaute heraus als er in der Ferne ein paar Leute sah. Er dachte noch: „Ach, wenn ich jetzt eine Frau hätte, dann könnte sie mich hinaus ziehen“ als er begann um Hilfe zu rufen. Die Leute merkten ihn und schoben ihm einen Ast zu und zogen ihn aus dem Sumpf. Die Fee erschien ihm abermals, aber nur er konnte sie sehen, und zwinkerte ihm zu. „Nun ist es egal, ob du eine Frau findest, denn du kannst dich um dich kümmern. Du kannst dich versorgen und trösten und auch um Hilfe bitten, wenn du sie brauchst. Das ist mein Geschenk an dich.“

Über diese Worte dachte der Mann noch lange nach als er sich auf den Weg zu seiner Mutter gemacht hatte, die übrigens tatsächlich noch lebte. Es war wirklich ein schönes Geschenk gewesen zu erkennen, wie er sich so um sich kümmern konnte.

Völlig unerwartet begegnete er dann auch bald seiner Frau. Als er ihr von den wundersamen Proben der Waldfee berichtete, musste sie lachen, denn auch sie hatte alle bestehen müssen, ehe sie ihn traf.

Sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende, aber vielleicht leben sie auch heute noch.

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Aladdin – Teaser Trailer

Hier der Teaser Trailer zum Disney Real-Film „Aladdin“:

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PIDAX, Sherlock Holmes DVDs, Teil 1

Pidax.de haben wir Sherlock Holmes – Fans sehr viel zu verdanken. Sie synchronisierten die noch existierenden BBC Cushing – Folgen neu und brachten sie auf DVD auf den deutschen Markt, sie veröffentlichten „Die Rückkehr des Sherlock Holmes“ mit Anthony Higgins, „Sherlock Holmes muß sterben“ mit Edward Woodward und der Neuerscheinungen auf diesem Sektor scheint bei Pidax.de noch kein Ende gesetzt zu sein. Gerade erst wurde „Der Hund von Baskerville“ mit Tom Baker auf DVD angekündigt!

(c) BBC, Pidax.de

Hier möchte ich zwei Veröffentlichungen vorstellen: Ebenfalls einen „Hund von Baskerville“, nämlich den mit Stewart Granger und eine Sherlock Holmes Dokumentation, die ihr Erscheinen auch Pidax.de zu verdanken hat.

Der Hund von Baskerville

Stwart Granger (1913 – 1993) spielte in dem 1972 entstandenen Universal Television Film den großen Detektiv Sherlock Holmes.

Obwohl es sich offensichtlich um einen Fernsehfilm handelt, der mit einem geringen Budget zu kämpfen hatte, bietet er doch – neben dem Hauptdarsteller – Berühmtheiten wie William Shatner (Star Trek) und Anthony Zerbe (Der Omega Mann) auf.

Die recht guten Schauspieler bekamen zudem in der deutschen Version sehr gute Stimmen, die den Film noch einmal aufwerten: So spricht der „Magnum“ – Sprecher Norbert Langer mit seiner extrem sympathischen Stimme Sir Henry Baskerville (Ian Ireland). William Shatners deutsche Stimme, G. G. Hoffmann wurde indes von Stewart Granger gebraucht. Er erhielt jene von Peter Musäus.

Der Film gehört in die Sammlung eines jeden Sherlock Holmes Fans. Interessant sind die kleinen Abwandlungen gegenüber der Original-Geschichte: Holmes fährt zuerst mit nach Dartmoor, verabschiedet sich später, um Watson das Feld zu überlassen, wieder zu kehren und wieder (angeblich) zu verschwinden.

Die Geschichte um den ausgebrochenen Sträfling und seiner Schwester, der Haushälterin von Sir Baskerville, wird in aller Kürze nur aufgezeigt.

Obwohl die „Basil Rathbone“ – Version des Films nur wenige Minuten länger geht, lässt sie sich doch für die komplette Story viel mehr Zeit und erzählt diese ruhiger, ja, fast gemächlich, im Vergleich zu dieser Version.

Es fällt außerdem auf, dass Watson hier öfter mal etwas entdeckt. Holmes wirkt ein wenig blasierter als sonst, was eventuell an dem Darsteller liegt. Stewart Granger wird nachgesagt, er sei ein schwieriger Schauspiel-Kollege gewesen (so sein einstiger und leider verstorbener Film-Kollege Pierre Brice in einem Interview).

Für mich ist dieser Film, den es mittlerweile bei PIDAX auf DVD gibt, ein wertvolles Stück Holmes – Filmgeschichte.

(c) Universal Television, Pidax.de

https://www.pidax-film.de/Film-Klassiker/Sherlock-Holmes-Der-Hund-von-Baskerville-1972::1350.html

Der wahre Sherlock Holmes

Niemand geringeres als Sir Arthur Conan Doyle selbst kommt in dieser kurzweiligen Dokumentation um Sherlock Holmes zu Wort (samt deutscher Untertitel). Er erzählt davon, dass ihn diese ungewöhnlichen Detektivgeschichten Erfolg brachten und das ihn schon bald Autogrammwünsche erreichten. Nicht um sein Autogramm wurde er gebeten, sondern um das von Sherlock Holmes und Doktor Watson!

In „Der wahre Sherlock Holmes“ geht es aber nicht nur darum, die Ursprünge von Holmes zu erleuchten, sondern vielmehr seine Auswirkungen auf unsere moderne Zeit. So ist es immer wieder erstaunlich, dass die tatsächliche Polizei zu der Zeit, in der die Sherlock Holmes Geschichten erschienen, genau so rückständig war, wie Holmes sie in den Storys beschreibt. Holmes dagegen war in der Fiktion wissenschaftlich schon viel weiter als die tatsächlichen Polizisten. Heutige Forensiker können das ohne mit der Wimper zu zucken, bestätigen. So war Holmes in gewisser Hinsicht der „Erfinder“ der forensischen Spurensicherung.

Darüber hinaus ist Sherlock Holmes ein Meister der Täuschung, „Erfinder“ des „Profiling“ und generell eine Quelle der Inspiration aller Wissenschaftler seit seiner „Geburt“ in „A Study in Scarlet“.

„Der wahre Sherlock Holmes“ geht der Figur „Sherlock Holmes“ und ihrer Auswirkungen auf viele, viele Bereiche selbst heutigen Lebens auf den Grund – und das in einer schmissigen, kurzweiligen Art und Weise. Viele Fachleute kommen zu Wort, viele typische Orte von London werden gezeigt. Es macht Spaß sich diese Fakten anzuhören, egal, wie viel man über den einzig „beratenden Detektiv“ schon weiß.

Die Dokumentation erhielt diverse Auszeichnungen. So die des „best research“ (Yorkton Film Festival 2013).

(c) Pidax.de

Auch diese Dokumentation ist bei Pidax.de auf DVD erhältlich.

https://www.pidax-film.de/Gesamtkatalog/Der-wahre-Sherlock-Holmes::1136.html

 

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