Inspector Lestrade – Fall 6 – Vier Schläge am Mittag

Ein Mann wird auf unvorstellbar brutale Weise im Glockenturm des Westminster Palace ermordet. Lestrade und Dash finden neben der Leiche zudem einen merkwürdigen Versuchsaufbau, den sie sich nicht erklären können. Der Nebel lichtet sich erst, als die Beamten die Identität des Opfers herausfinden können: Es ist der bekannte Wissenschaftler Westbrook. Zu Lebzeiten hatte dieser behauptet, eine Möglichkeit gefunden zu haben, die Zeit zu manipulieren. Hat der feige Mord etwas mit dieser Behauptung zu tun?

Die Umgewöhnung vom „Maritim“ – Volker Brandt – Lestrade zum „Highscore Music“ – Lutz Harder – Lestrade fiel mir einst, bei Erscheinen der ersten „neuen Fälle“ von „Sherlock Holmes“ schwer. Brandts Stimme gefiel mir einfach besser und tut es in gewisser Weise heute noch. Seine Stimme hat Hollywood – Flair, ist voluminöser, geschmeidiger.

Dennoch hat es Lutz Harder geschafft, einen authentischen Lestrade abzugeben. So echt, dass er mir in der „Inspector Lestrade“ – Reihe von Allscore, zusammen mit seinem Team, vertraut geworden ist. Man unterschätze nie das vertraut gewordene! Vor Allem nicht in einer Hörspiel – Reihe! Stimmen, die regelmässig zu Gast in den eigenen vier Wänden sind, fühlen sich schnell so an, wie gute Bekannte oder gar Freunde.

Ich habe mich von daher durchaus angefreundet mit Lutz Harder´s Inspector Lestrade, mit Michael Pink´s Inspector Dash , mit Hawksley, gesprochen von einer meiner Lieblingsstimmen: der von Bodo Wolf. Dann wären da noch Dr. Thomas Lovell, der von Jörg Henglstler gesprochen wird. Großartig besetzt! Oder Rigby, der die freundliche Stimme von Heiko Akrap erhielt.

Das ich mich mit dem Polizei-Team rund um Lestrade angefreundet habe, wurde mir nie so klar, wie bei dem aktuellen Fall, „Vier Schläge am Mittag“. Gut, okay, zugegeben: Der obligatorische Mord in diesem Fall, den Andreas Masuth geschrieben hat, ist auch wieder mal nicht von schlechten Eltern. Ich bin kein Liebhaber von brutalen Morden und wenn schmatzende Geräusche deutlich machen sollen, in welchem Zustand sich die Leiche befindet, höre ich nicht hin, sondern weg.

Dennoch ist dieser Fall mein bisheriger Lieblingsfall der Reihe. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ich H.G. Wells mag, das ich letztes Jahre in Oxford war und das ich das Motiv dieses Mal so gelungen und ausgefallen finde, wie lange keines mehr. Der Fall bleibt von Anfang an spannend und wird auch nicht langweilig. Wenn dann, gegen Ende, Eckart Dux in einer schönen Nebenrolle auftaucht, freue ich mich einfach nur extra.

Ich verrate nichts über den Fall, denn dieses Hörspiel, das sollte sich wirklich jeder selbst anhören, der etwas mit „Sherlock Holmes“ oder „viktorianischen Krimis“ anfangen kann. Nur eine Frage ist mir bis zum Schluß unklar geblieben. Es ist eine Nebensache und hat damit zu tun, wie… ach, ich darf es ja nichts verraten. Na gut. Ich schweige.

Ein toller Fall, für mich bisher der beste der Reihe!

Ab 26.07.2019 hier zu erwerben:

https://www.romantruhe.de/serien/krimi-und-thriller/inspector-lestrade-ein-fall-fuer-scotland-yard/inspector-lestrade-cd-6-vier-schlaege-am-mittag-17098

https://www.amazon.de/Schl%C3%A4ge-Mittag-Folge-Inspector-Lestrade/dp/3864734029/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=inspector+lestrade+6&qid=1563987942&s=gateway&sr=8-1

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Sindbads gefährliche Abenteuer (1973) auf Blu-Ray!

Die „Sindbad“ – Verfilmungen verfolgte ich schon als junger Jugendlicher mit Begeisterung. Da war zunächst einmal „Sindbads siebente Reise“, ein Film aus dem Jahre 1958, in dem der Special Effects – Künstler Ray Harryhausen durch seine großartigen Stop-Motion-Trickeffekte eine ganze Reihe von phantastischen Kreaturen zauberte, gegen die Sindbad, damals gespielt von Kerwin Mathews (1926 – 2007), zu kämpfen hatte. Unvergessen: Das kämpfende Skelett.

Sindbads gefährliche Abenteuer“ (The golden voyage of Sinbad),  von 1973, war der zweite Sindbad – Film, der mit Hilfe von Ray Harryhausen zum Leben erweckt wurde. Die Produktionskosten für diesen Fantasy-Mythos beliefen sich auf „nur“ 1 Million Dollar. Die Arbeit an den Trickeffekten dauerte mehrere Monate.

Am Anfang der Handlung begegnet Sindbads Crew einem fliegenden Homunculus, der ein Teil eines runden Geschmeides auf Deck fallen lässt, nachdem man versuchte ihn – für einen Vogel haltend – mit Pfeil und Bogen abzuschießen. Besonders Rachid, gespielt von Martin Shaw, hält es für keine gute Idee, dieses goldene „Teil“ zu behalten. Er glaubt, dass dies das Schiff in Unglück stürzen würde. In der Tat wirkt es auch zunächst so, als das Schiff in der folgenden Nacht, in der Sinbad von vielsagenden Alpträumen gepeinigt wird, in einen wilden Sturm gerät. Durch den Sturm an Land gedrängt, finden sie sich in Marabia wieder. Dort begegnet Sindbad dem schwarz-magischen Prinzen Koura, für den das Geschmeide eigentlich gedacht war. Er will es Sindbad entreißen, doch die Soldaten des Groswesirs stehen ihm zur Seite. Koura (Tom Baker) schafft es nur zu fliehen, indem er mittels Zauberkraft die Stadttore schließt, wobei er aber altert, denn jeder schwarz-magische Zauber fordert Lebensenergie.

Es kommt zu einem Gespräch zwischen dem Großvesir und Sinbad, an dessen Ende die Mission Sindbads klar ist: Die Insel Lemuria zu finden, um dort, vom magischen „Brunnen des Schicksals“ drei wunderbare Geschenke zu erhalten: Ewige Jugend, ein unsichtbar machendes Schild und eine Krone von unermesslichem Wert! Für die Suche unerlässlich ist u.a. jenes Geschmeide, aber es müssen noch die übrigen Teile des Kreises gefunden werde, um zu wissen, wo Lemuria eigentlich liegt!

(c) Columbia Pictures (c) Koch-Media

Dieser Film ist inhaltlich anspruchsvoller als sein „Vorgänger“ und: Ray Harryhausens special effects sind wieder sehr beeindruckend!

Dies ist ein durch und durch spannender Film, der nun, Koch – Media sei Dank, auf Blu-Ray vorliegt, in einer gestochen scharfen Qualität. Die Blu-Ray steckt in seiner Plastikverpackung zusätzlich in einem hübschen Pappschuber, der dem kleinen Meisterwerk gerecht wird.

Interessant noch zu erwähnen ist, dass Tom Baker, der den Zauberer Koura spielt, später auch Dr. Who und Sherlock Holmes darstellen sollte. Koura sollte eigentlich von Christopher Lee gespielt werden. Martin Shaw (*1945), der den „Rachid“ darstellt, mag durch seine Rolle als „Doyle“ in „Die Profis“ und als Henry Baskerville in der „Hund von Baskerville“ – Verfilmung mit Ian Richardson bekannt sein. Auch Douglas Wilmer (1920 – 2016), ein großartiger Sherlock Holmes Darsteller, ist mit von der Partie: Als Visier darselbst. Immer wieder erstaunlich, wie sich in solchen Kultfilmen Kult-Darsteller finden! Die wunderschöne Caroline Munro (*1949) spielt die weibliche Hauptrolle, Margiana, die Sindbad zunächst nur in seinen Träumen erscheint…

Nicht sehen, aber hören, kann man einen anderen Star der Branche: Den Filmkomponisten Miklos Rozsa (1907 – 1995), der schon für „Ben Hur“, „Quo Vadis“, „King of Kings“ und „Ivanhoe“ die unvergessliche, beeindruckende Musik schuf. Hier begleiten seine eingängigen Klänge Sindbads größtes Abenteuer.

Auf der Blu-Ray mit dabei sind diverse Extras:

  • Filmdokumentation
  • Trailer
  • Bildergalarie mit seltenem Werbematerial

Die Blu-Ray ist u.a. hier erhältlich:

http://www.kochmedia-film.de/blu-ray/details/view/film/sindbads_gefaehrliche_abenteuer_the_golden_voyage_of_sinbad_blu_ray/

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Affenspiele der Liebe

Als junger Mann sah ich
in vielen Frauen,
die mit funkelnden Augen
und langen Haaren
auf hohen Hacken
an mir vorbei stolzierten
die Eine, die Prinzessin,
die ich erobern muss.

Nicht mehr ganz jung
sehe ich heute die Herzen
hinter den groß geschminkten Augen,
dem Lippgloss und den wallenden,
hochgesteckten Haaren.

Gelassener kann ich nun beobachten
wie die Frauen sich in Schale werfen
und die Männer sich wie Affen zum Clown machen,
nur um endlich „erhöhrt“ zu werden.

Ich beobachte die Machtspiele,
in denen schon früh das Elend
des Untergangs festgelegt wird.

Ich erkenne noch etwas anderes:
Das mein Herz fest und aufrichtig daran glaubt,
dass Du, die Du auch in die Herzen sehen kannst,
die Du – wie schön Du auch sein magst – ein wenig
über den affigen Spielereien stehst, so dass  so ein Spiel
Spaß macht und die tiefste Befriedigung darin erwächst,
Hand in Hand dem Leben zu trotzen
und es zu genießen,
weil wir sind wie wir sind und es nicht mehr nötig haben
zu zeigen, wer wir nie waren.

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Oma – im Gedenken an

Sei ganz still, setze dich.

Dein Blick ist wie ein Sonnenstrahl.

So ist es gut.

Deine Worte machen mich ruhig.

Hier hast du ein Stück Apfel.

Hier darf ich einfach sein.

Nein, du bist gut so wie du bist.

Du erwartest nichts.

Ja, mache ruhig Musik.

Am Klavier verliere ich mich.

Lass uns Mensch-ärgere-dich-nicht spielen!

Au ja!

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Zu spät! Ein Gedicht

Ein gelber Schmetterling

umkreist bunte Blumen,

bezaubert den Anblick

der alten Leute.

 

Die Jugend ist wie ein gepflückter Strauß Rosen.

So wunderschön und doch schon am sterben.

Es gab sie, die Menschen, die rechtzeitig zugriffen,

wenn der Hauch des Glücks wie ein Bienenschwarm an ihnen vorbei flog.

 

Sie schmissen sich in das Leben

wie ein Trunkener in die Wellen

und wie bei Narren üblich, so war es auch nicht an ihnen

daran zugrunde zu gehen.

 

Ich sehe sie vor mir:

Lachende, dicke Frauen und Männer,

die sich in die Wellen schmeißen,

rücklings.

 

„Hey, komm doch auch in die Wellen!“

 

Ich will nicht sagen,

dass ich es nie gewagt hätte,

den Strand wenigstens einen Fuß lang zu verabschieden…

Ich will nicht sagen,

dass ich nie gerne eingetaucht wäre in die Fluten des überschäumenden Lebens,

ohne es je zu tun…

 

So wie manche so reden, muss es ein tolles Ding sein.

Sie reden von Mädchen, den roten, blonden, braunen, schwarzen

und wie sie geküsst hätten

während ich am Rand stand und zusah,

neidisch und hungrig.

 

Das ist der Unterschied: Sie gingen frech in das Leben hinein,

„wo steht das Klavier“,

ich zögerte – und bekam eine Ohrfeige von ihr und vom Leben und überhaupt.

Meine Lektion blieb

das es schmerzt zu leben.

„Tut es auch“, rufen da die Dicken von den Wellen her.

 

Ich verstehe zu spät.

 

Und der Schmetterling, der lag auf dem Boden

als ich abends heimkehrte.

Ich überlegte, ihn mitzunehmen

für das Album…

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Der Junge und die Frau

 

Die dunkelhäutige Frau saß neben dem dunkelhäutigen Jungen auf einer Bank in der Straßenbahn. Ihre in Furchen gelegte Stirn sprach von kühler Betrübnis, von enttäuschter Ernüchterung, von zerstörten Träumen. Jeder Atemzug erinnerte sie quälend daran, zu leben. Jeder Herzschlag ihres warmen Herzens war wie der Hammer eines Schmiedes, der irgendetwas furchtbares schmiedete, um sie von innen heraus zu martern.

Sie war hübsch anzusehen. Ordentlich gebügelte, farbenfrohe Wäsche, die akkurat ihren Körper umhüllte und den Eindruck vermittelte, sie sei perfekt. Auch der Junge wirkte so. Seine lustige Mütze, die Augen trug, was so aussah als hätte er irgendwie einen zweiten Kopf, das fröhliche orangene T-Shirt, die kurzen blauen Hosen, das alles wirkte so normal.

Wären da auch fröhliche Augen gewesen. Seine Augen waren matt. Sein Körper mochte noch so jung sein – und er war sicher nicht älter als 9 – aber seine Augen wirkte wie die eines alten Mannes, so müde des immer wieder kehrenden schlechten Lebens. Täglich packte seine Mutter ihn unerwartet am Ohr, drehte es, geschickt so, dass es niemand sehen konnte, es „unter ihnen blieb“ und unendlich schmerzte. Dann zischelte sie fiese Gemeinheiten in sein kleines Ohr, direkt in seine müde Seele.

Die Ursache mochte ein verspäteter Zug, eine sauer gewordene Milch oder ein auf dem Boden zerscheltes, alter Senfglas sein, welches sie als Trinkglas verwendeten. Selbst wenn er einen Tag lang keinen Fehler beging und auch der Tag seine Mutter wie geschmiert lief, fiel es ihr oft ein, ihm dennoch all ihre Kälte und ihre Abscheu zu zeigen. Jeden Tag fühlte er sich schuldiger.

Seine Augen fielen, vom regelmässigen Rattern der Bahn, von der schwülen Hitze und seiner unendlichen Müdigkeit, zu. Nur einen Moment, sagte er sich. Sie wird es sowieso nicht merken. In der Tat igrnorierte sie ihn die ganze Zeit und wenn ihre Hautfarbe sie nicht unzertrennlich verbunden hätte, dann hätte man meinen können, dass sie gar nichts miteinander zu tun hatten.

Er sah seine Mutter und sich auf einer grünen Wiese. Sie lachte und legte sich auf eine ausgebreitete Decke, auf der sie auch Wassermelonen, Äpfel, Kiwi und Datteln gelegt hatte. In einem Gefäss voller geschlagenem Eis lagen mehrere Dosen Limonade. Er erinnerte sich an seinen Vater. So stattlich sah er aus. In allem was sein Vater und seine Mutter taten, spürte er die Liebe seiner Eltern. Der Vater spielte ihm den Ball zu. „Los, nimm ihn auf! Ja, genau so!“ rief er.

Gewitterwolken zogen über die grüne Wiese.

Seine Mutter stand am Küchenfenster, welches von träge dahin fließenden Regentropfen gesprenkelt war. Es donnerte. Seine Mutter hielt einen Brief in ihrer Hand und weinte.

„Jeden Tag, wenn ich dich sehe, erinnerst du mich an deinen Vater!“ spie sie ihm einmal ins Ohr. Es war kein liebevoller Gedanke, es war ein Vorwurf, der schwerer wiegen sollte, schwerer als Blei. Und er war schwer.

Das konnte man dem Jungen nun auch gut ansehen, wie er da mit gesenktem Haupt und geschlossenen Augen müde auf dem Sitz saß. Doch wo war seine Mutter geblieben? Da kam sie von der Tür her und stieß mit ihrer Faust gegen seine Schulter. Kein Wort, nur ein strafender Blick, weil er seinem Vater ja so ähnlich war.

Mutter und Sohn strömten mit einer Masse von Menschen hinaus in die anonyme Stadt, in der es stets zu laut war, um ein leises Kinderweinen zu hören.

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EUROPA Grusel – Serie (3): Moskitos-Anflug der Killer-Insekten

Der Anfang…

Das Hörspiel fängt erstmal gut an. Es hat diese typische Atmosphäre der alten H. G. Francis – Hörspiele aus den 80ern. Auch das Thema des Hörspiels passt und erinnert entfernt an „Das Unteheuer aus der Tiefe“ zum Beispiel, ohne zu viel spoilern zu wollen.

Die Stimmen…

Die Stimme von Ute Maibaum (Heidrun von Goessel) war für mich erstml ungewöhnlich, weil sie so „normal“ klang. Das könnte wirklich eine Frau sein, die man im Supermarkt trifft, von der Stimme her. Ungeschminkt sozusagen, natürlich. Das fand ich zwar gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie war es auch gut, weil das Hörspiel dadurch glaubhafter wurde.

Dann kam irgendwann die Stimme von Professor Almeida (Peter Weis), das erzeugte bei mir ein „Och nö“. Warum ich bei dieser an sich sehr charakteristischen und GUTEN Stimme so negativ reagierte? Weil ich die Stimme von Peter Weis in letzter Zeit zu oft gehört habe! In den „neuen Fällen“ der Sherlock Holmes Reihe mit Christian Rode und Peter Groeger beispielsweise, kommt er oft vor.

Das ist generell so ein Problem heute, finde ich. Früher, so in den 80ern eben, gab es weit mehr markante Sprecher und man hat sie sich auch nicht so leicht „über – gehört“. Horst Frank, Uwe Friedrichsen, Friedich Schönfelder, Peter Pasetti, Hans Paetsch, Brigitte Kollecker, Wolfgang Draeger usw. Alles Stimmen, die ich immer wieder neu hören kann / konnte, ohne mich an ihnen zu über-hören.

Aber das ist natürlich subjektiv. Ich finde eben viele, nicht alle, aber viele der heutigen Sprecherinnen -und Sprecher weniger charakteristisch. Anders erging es mir bei diesem Hörspiel mit Eckard Dux, das ist so einer der „Alten“, die ich immer wieder hören kann. Natürlich ist auch das subjektiv und betrifft vor Allem meinen persönlichen Geschmack.

(c) EUROPA

Gesamteindruck:

Wie finde ich das Hörspiel? Ich finde, es ist nach wie vor spannend, die neue Grusel-Reihe zu verfolgen. Der dritte Teil hatte schön nostalgische Ansätze, denen die Reihe unbedingt treu bleiben sollte. Eher „mehr davon“ halte ich für angeraten, mit schiefen Blick auf den Fund einer gewissen Leiche, wo ich mich gefragt habe, ob das früher auch so gebracht worden wäre? Da kann ich EUROPA nur sagen: Bleibt so harmlos und charmant gruselig, egal wie modern es heute auch sein mag, über so etwas herzuziehen: Mal ehrlich: Über was wird nicht hergezogen? Die sozialen Medien sind zu großen Teilen doch nur Tratsch- und „über alles Herzieh“- Räume für Anonyme…! Bleibt euch treu!

Die Charaktere von „Moskitos-Anflug der Killer-Insekten“ sind abwechselungsreich. So die „Oma, die alle verkuppeln will“ und ihr Mann, der viel auszuhalten hat. Der Taxifahrer, der die Gegend kennt, der Hotelier, der eigene Ziele verfolgt. Etc. Auch der Anfang, wo der Taxifahrer der Dame ausreden will, in JENEM Hotel unterzukommen, weil man seltsame Dinge gehört hat… Gelungen!

Gegen Ende verliert das Hörspiel aus meiner Sicht etwas an Spannung, weil es etwas zu vorhersehbar ist. Ich vermutete, dass jetzt in Etwa xyz passieren wird und in Etwa so kam es dann auch. In Zeiten von Netflix-Produktionen oder „Game of Thrones“ etc. ist es freilich schwierig, eine Nostalgie-Serie zu produzieren, die das heutige Publikum anspricht, ohne so vorhersehbar zu sein, wie die Hörspiele damals eben waren. Ich bin froh, dass ich diese Herausforderung nicht bewältigen muss 😉 Ich bin gespannt, wie es – auch in dieser Hinsicht – weiter gehen wird.

Insgesamt würde ich der Folge eher eine gute 3 als eine schlechte 2 geben wollen (was auch möglich wäre), aber nur, weil ich weiß, dass es eine „glatte 2“ bald geben wird, wenn EUROPA so weiter macht. Schön wäre – wenn ich von mir ausgehe – eine „Schloß – Folge“ oder eine „Werwolf – Folge“: Aber zunächst freue ich mich auf Folge 4, in der wir es mit Aliens zu tun bekommen werden…

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Batman & Catwoman – Das Hochzeitsalbum

Batman und Catwoman küssen sich filmreif auf dem Cover von „Batman & Catwoman – Das Hochzeitsalbum“, wobei sie umrahmt von Rosen sind. Der großformatige Hardcover-Band von Panini – Comics wirkt in der Tat edel. Da die beiden Turteltauben ja offenbar den Bund der Ehe eingehen ist das auch mehr als angemessen.

Die Durchaus erlesenen „special guests“ in der echten Welt, die diesen Band zu einem hohen Genuß machen, sind niemand geringeres als beispielswiese Neal Adams, Frank Miller, Tim Sale und Jim Lee. Im Wesentlichen zeichnen aber die Künstler Mikei Janin und Joelle Jones, Michael Lark und Lee Weeks für diesen Deluxe-Band verantwortlich.

Unterbrochen werden die letzten spannenden Stunden vor der Trauung durch ganzseitige Zeichnungen in unterschiedlichem Stil, die sowohl Batman als auch Catwoman zeigen, wobei wir ihren intimsten Gedanken über ihr gegenüber lauschen dürfen. So kommt man mit der Zeit, während des Lesens, richtig in Stimmung.

Doch wie üblich im Leben von Superheld(inn)en kommt es immer anders als man denkt…

(c)DC & (c) Panini

Mir hat der Band – als alter Batman-Fan, der ich bin – sehr großen Spaß gemacht. Die leichte Story, die gegen Ende mit einer unerwarteten Tiefe aufwartet, ist mit einem guten Sekt zu vergleichen: Prikelnd! Das Batman und Catwoman dabei sehr körperbetont gezeichnet wurden, ist eher noch ein Argument für den Kauf des Bandes, der aktuell für 29 EUR in diversen Buchmärkten zu haben ist. Bei Panini ist der Band im Moment gar ausverkauft! Man kann sich aber vormerken lassen, damit man informiert wird, wenn es wieder auf Lager ist.

Ich persönlich finde, dass dieser Band ein „Muss“ für Batman-Fans ist. Ganz gleich, wie die Story ausgeht, handelt die Story von einer biografisch extrem wichtigen Zeit für den maskierten Helden und seine Gespielin.

Hier geht es zur Leseprobe auf paninishop.de: http://www.mycomics.de/comic-pages/11220-batman-catwoman-das-hochzeitsalbum.html#page/1/mode/2up

U.a. hier zu erwerben:

https://www.amazon.de/gp/product/374161162X?pf_rd_p=671e72bc-8864-4ab6-8ef7-60da5d6ead8c&pf_rd_r=TQPG9K9941ZHZXNE9XMX

 

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Sherlock Holmes – Die goldenen Jahre (Pidax-DVD)

Das diese Filme überhaupt deutsch synchronisiert auf den Markt kamen, ist wieder einmal Pidax zu verdanken.

Christopher Lee spielt Holmes und er tut dies zum zweiten Mal, denn schon in dem an Edgar Wallace erinnernden Holmes – Film „Halsband des Todes“ gab er den Meisterdetektiv, während er in der Hammer-Verfilmung des „Hund von Baskerville“ mit Peter Cushing lediglich / immerhin den Henry Baskerville gab. Lee (1922 – 2015) wurde, wie ein guter Wein, mit den Jahren immer besser und galt in den letzten Jahren vor seinem Tod als großer Charaktermime, was er auch seinem Mitwirken in den Star Wars Prequels als auch in den „Herr der Ringe“ – Filmen zu verdanken hatte. Oder besser: Wir müssen ihm danken, denn seine Leistungen überzeugten , so viel ich weiß, jeden Kinogänger.

Dr. Watson wird in den „goldenen Jahren“ (es handelt sich um zwei gesonderte Fälle) von Patrick McKnee (ebenfalls 1922 – 2015) gespielt. McKnee ist den (mindestens) mittelalten Lesern speziell von der fabelhaften Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“ bekannt. Wer ihn dort erlebt hat, nimmt ihm jederzeit den Watson ab. Aber er spielte auch den Watson schon ein anderes Mal: In dem Film „Sherlock Holmes in New York“ mit Roger Moore.

Bei den „goldenen Jahren“ geht es um späte Fälle von Holmes und Watson, die nicht von Sir Arthur Conan Doyle erdacht wurden, sondern „Sherlock Holmes und die Primadonna“ (SH and the leading Lady) von H.R.F. Keating und Bob Shayne, welcher für „Sherlock Holmes und der Stern von Afrika“ (Incident at Victoria Falls) Gerry O´Hara an seiner Seite wusste.

Bob Shayne dürfte vielen indirekt bekannt sein, denn er schrieb u.a. für die bekannten TV – Serien „Hart, aber herzlich“, „Welcome Back, Cotter“, „Knight Rider“ und „Magnum“. Auch war er der „supervising producer“ des auf meinem Blog vorgestellten TV-Films „Eine Pfeife in Amerika“.

Der „erste“ Fall – „Primadonna“ – handelt im jahre 1910. Hier eine kurze Zusammenfassung von Pidax.de:

Mycroft Holmes bittet seinen berühmten Bruder, Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Christopher Lee), und Dr. Watson (Patrick Macnee) um Hilfe. In Wien sollen die beiden sowohl gestohlene Pläne, als auch den Prototyp eines Bombenzünders finden. Bei Sherlocks Nachforschungen tut sich ein Abgrund auf: Er bekommt es mit Terroristen vom Balkan zu tun und kann ganz nebenbei auch noch das Leben Kaiser Franz Josephs bei einem Besuch in der Oper retten. Dort trifft Holmes auch Irene Adler wieder, die er von früher kennt …

https://www.youtube.com/watch?time_continue=43&v=zojptkDbUpg

Und hier eine Zusammanfassung des „Sterns von Afrika“:

Ein Spezialauftrag erreicht Meisterdetektiv Sherlock Holmes, der sich eigentlich auf sein Altenteil nach Sussex zurückgezogen hat, um Bienen zu züchten. Die Bitte von seiner Majestät, König Edward, kann er jedoch nicht abschlagen: Der renommierte Ermittler soll einen Diamanten sicher von Südafrika ins Vereinigte Königreich bringen. Bevor Sherlock und sein Freund Dr. Watson die ehrenvolle Aufgabe jedoch übernehmen können, wird der wertvolle Edelstein gestohlen. Dies geschieht trotz zahlreicher Sicherheitsvorkehrungen, die sogar mehrere Duplikate umfassten. Holmes startet seine Ermittlungen und hat bald eine Vielzahl Verdächtiger, die auch aus höchsten Kreisen kommen …

Die Filme warten mit Schauspielern wie Jenny Seagrove (Mary Morstan in der „Jeremy Brett“ – Verflmung von „Das Zeichen der Vier“), Joss Ackland (Jephro Rucastle, ebenfalls in der Granada-Holmes-Reihe u.a.), Richard Todd (Robin Hood, Sanders in Dr. Who aus den 80er Jahren) uva. auf.

Beide Filme erstrecken sich auf jeweils zwei große Folgen, man könnte also zurecht sagen, dass es sich um eine Miniserie handelt.

Erwarten darf man ein eher geruhsames, spätes Gastspiel zweier reifer Schauspieler, die uns an vier Nachmittagen, bei Tee und Gebäck, mit Witz, Charme und Cleverness zu unterhalten vermögen. Es handelt sich eben um die sprichwörtlich „goldenen Jahre“, gespielt von zwei älteren, liebgewonnenen Schauspielern. Wer das weiß, wird viel Freude an diesen Verfilmungen haben. Die beiden Hauptcharaktere, von Lee und Macknee gespielt, sind die Anschaffung der Filme schon wert, zumal zu einem Preis von nur rund 15 EUR für BEIDE Filme!

Hier günstig zu erwerben:

https://www.pidax-film.de/SONSTIGES/Sherlock-Holmes-Die-goldenen-Jahre-Gesamtedition::1025.html

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Die neuen Fälle 41: Die dunkle Seite der Seele – Kritik

I. Worum es geht

Wieder findet sich in diesem Sherlock Holmes – Hörspiel eine ganze Riege von guten Sprechern zusammen. Neben den bekannten Sprechern von Holmes, Christian Rode und Watson, Peter Groeger, wären dies im Einzelnen: Lutz Harder, Daniela Molina, Heiko Akrap, Mogens von Gadow, Santiago Ziesmer, Bernd Vollbrecht, Ilka Teichmüller, Jörg Hengstler und Bodo Wolf.

Die Geschichte beginnt ungewöhnlich. Watson – in der Nacht mit der Droschke auf dem Weg heimwärts – begegnet einer übel zugerichteten, verwirrten jungen Frau. Er nimmt sie mit in die Baker Street, um sie ärztlich zu versorgen und muss sich, gemeinsam mit Holmes, unglaubliches anhören: Ihr Vater habe sie zum wiederholten Male verprügelt. Er, der sie auch sexuell mißbraucht habe und dann durch Gewalteinwirkung die Geburt des Kindes unmöglich machte, so dass es starb, wird in den Fokus der Erzählung geschoben.

Holmes und Watson sind so eingenommen von der Erzählung der Frau, die sich Emma Keyston nennt, dass sie ihrem, in Susex lebenden, Vater, Gerome Keystone eindringlich ins Gewissen reden wollen.

Was sie nicht ahnen ist, dass Gerome Keystone Teil einer Geldfälscherbande ist und so geraten Holmes und Watson in einen Fall, der verworrener und vielseitiger ist als man es kennt.

II. Kritik

Ich sagte es schon oft und werde es auch nicht müde, dies zu betonen: Ich mag Rode und Groeger in ihren Rollen als Holmes und Watson. Jedes Hörspiel der Reihe ist daher ein Gewinn.

Es folgen in dieser Kritik SPOILER. Wer diese nicht lesen will, gehe gleich zum Fazit.

Bei dieser Geschichte gab es für mich persönlich ein paar Schwächen, die ich – als langjähriger Holmes-Fan, anbringen muss.

  1. Holmes übernahm stets Fälle, die ihn reizten. Diese mussten immer außergewöhnlich sein, seinen Geist herausfordern, dann waren sie von Interesse! Watson war immer der Part, der voller Mitgefühl für die Klienten war, während Holmes, ähnlich einer Maschine, die Fakten aussiebte, um dann zu entscheiden, wie herausfordernd der Fall wäre. In diesem Fall ist daher, wie ich finde, die Rollenverteilung nicht so ganz perfekt gelungen. Denn auch Holmes ist hier absolut voller Mitgefühl und es bedarf keinerlei Überedung, um ihn dazu zu bewegen, nach Sussex zu fahren, um Gerome Keyston ins Gewissen zu reden. Später im Hörspiel fragt Watson danach, was sie in Sussex nun eigentlich machen würden? Genau das fragte ich mich auch. Selbstverständlich waren die Untaten des Vaters Keyston moralisch einfach nur wiederlich. Aber darum geht es nicht: Wäre es Holmes gewesen, der sich ungestüm auf den Weg gemacht hätte, nur um ihm ins Gewissen zu reden? Eher nicht. Watson indess wäre schon eher losgefahren und Holmes wäre ihm dann spätestens nach dem Auffinden des Falschgeldes gefolgt.
    Ein Holmes a´la Jeremy Brett hätte sicherlich ganz anders auf das Eintreffen der verletzten Emma Keyston reagiert. Vielleicht hätte er sich in seinem Archiv nach Keyston erkundigt und ihn im Auge behalten. Wäre er nach Sussex gereist, um mit ihm zu „reden“? Fraglich.
    Der „moralische Aspekt“ wird von mir nicht weiter besprochen. Ich finde es mutig, so etwas in einer Holmes – Geschichte unterzubringen, aber ist es nicht auch zu modern für die alten Zeiten, so offen darüber zu sprechen, was Keystones Tochter widerfuhr? Natürlich kam so etwas auch damals vor und sicher eher häufiger noch als heute, wo es weniger nötig ist, den Mantel der (Schein)moral darüber auszurbreiten… Ich kann mich nicht entscheiden… Mutig bleibt es.
  1. Langwierigkeit. Es gibt eine Stelle im Hörspiel, in der genau „gezeigt“ wird, wie es zu einem bestimmten Mord kommt. Später, bei der Poirot-esquen Aufklärung vor versammelter „Besetzung“, erklärt Holmes wieder, Stück für Stück, was vorgefallen ist. Interessant für die Personen, aber nicht für den Hörer, der das alles schon kennt. Da hätte Watson erzählend eingreifen können, um diese Wiederholung zu verkürzen. Es fehlen Holmes zudem bei seiner Erzählung die deduzierten Beweise zum Tathergang: Holmes hätte z.B. die Revolverkugel in der Wand finden können, um daraus zu deduzieren, dass Sanders in dieser Richtung geflohen ist. Schuhabdrücke von Sanders hätten seine Identität bestätigen können. Aber Holmes ergeht sich hier in überzeugt vorgebrachten Vermutungen. Woher wusste er, dass Sanders geflohen ist? Das es Sanders war, der da geflohen ist?
  1. Ungewöhnlich und irgendwie untypisch für eine Holmes-Story ist auch, dass hier zwei Personen ins Gefängnis wandern und zwar – darauf kommt es mir an – für ein Verbrechen, für das sie quasi unschuldig waren. Keyston, ein von Grundauf schlechter Mensch, kommt für einen Mord ins Gefängnis, in den er gedrängt worden war. Overtone kommt ins Gefängnis, weil er von Keyston gereizt worden war (durch seine angebliche Entlassung) und dieser nun versucht, jenen in (geheimer) Gegenwart Lestrades und Holmes / Watsons umzubringen. Holmes ist in der Regel eher der Typ, der entweder perfekte Beweise hat oder gar nichts vorweisen kann. Warum Keyston mithilft, Overtone zu „überführen“ wird auch nicht erklärt. Man mag sich denken, dass ihm eine geringere Haftstrafe oderdie Aussicht auf Rache an Overtone überzeugten. Schade, dass das – im Gegensatz zur Wiederholung des Tathergangs bezüglich Rothsteins – nicht zu hören war. Ach ja: Der Überführungs- Trick mit Overtone erinnert mich eher an Inspektor Columbo als an Sherlock Holmes.

III. Fazit

Diese kontroverse, untypische Geschichte ist – von einem experimentellen Standpunkt aus – von einem gewissen Reiz. Natürlich ist es ermüdend immer dieselbe Art klassischer Holmes – Erzählungen zu Papier zu bringen und so hat der Autor, Marc Freund, hier etwas gänzlich Neues erschaffen. Es funktioniert weniger als – von der Hörspielserie – losgelöste Holmes-Pastiche, denn als Hörspiel-typische Erzählung, denn dieser Holmes ist der „Rode-Holmes“; ein Holmes, der etwas emotionaler geworden ist, der sich die Freiheiten nimmt aus alten Verhaltensmustern auszubrechen.

Die Spielfreude der Sprecher macht zudem großen Spaß. Mich persönlich hat nur gestört, dass Jörg Hengstler dieses Mal einen anderen Charakter als den aus der Lestrade-Reihe beliebten Dr. Thomas Lovell gesprochen hat. Ich verbinde diese Stimme inzwischen mit Lovell und so fühlte sich die Stimme als „Gangster-Stimme“ fehlbesetzt an.

„Die dunkle Seite der Seele“ ist schon im Titel untypisch für eine Holmes – Story. Die Spielfreude der Sprecher sorgt dafür, dass besonders die Fans des „Rode-Holmes“ und des „Groeger-Watson“ großen Spaß an diesem Hörspiel haben werden.

Allen Verfechtern des „definitiven“ Originals wird sie zur Freude gereichen, wenn sie etwas großzügig mit dieser Bereicherung im Bereich „Sherlock Holmes Hörspiel“ umgehen.

Zu erwerben ist das Hörspiels z.B. hier:

https://www.amazon.de/Dunkle-Seite-Seele-Neue-F%C3%A4lle/dp/3864734428/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=die+dunkle+seite+der+seele+cd&qid=1559289628&s=gateway&sr=8-1

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