Moment!

Kennt ihr das auch, diese Zeiten, wo es ist als wäre man in einem rasend schnellen Zug und es käme einfach kein Bahnhof und der Zug wird immer schneller?

Man hat dann den Eindruck, „die Welt“ wäre so hektisch, „die Dinge“ würden sich überschlagen, es wären eben „unruhige Zeiten“.

Klar gibt es solche unruhigen Zeiten. Kennt jeder. Aber es gibt einen Trick, die Notbremse zu ziehen.

Ich mache das viel zu selten und oft auch fast schon zu spät, aber immerhin weiß ich, wie es geht. Einfach hinsetzen, Augen zu. Auf den Atem achten, auf die Geräusche achten. Gedanken ausschalten, die über das WAHRNEHMEN des HIER UND JETZT gehen.

Reine Übungssache.

Und wenn die Sommerferien vorbei sind, die Kids wieder zur Schule gehen, das Überflutbecken in Hildesheim wieder leer und trocken ist und so manch anderes sich wieder geregelt hat, dann werde ich bei dieser Übung bestimmt noch mehr Ruhe finden.

Carpe Diem!

Star Trek Discovery – Mini-Interviews

Trekmovie.com hat dieses Video von „Entertainment Weekly“ ins Netz gestellt. Interessant, die Aussage, dass in dieser Serie „To boldly go…“ nicht nur eine Phrase wäre. Und außerdem, dass die Serie unsere komplizierten, schwierigen und herausfordernde Zeit, in der wir leben, durch das Prisma der Science Fiction reflektieren würde. Ich bin gespannt.

Für mich selbst bin ich besonders gespannt, ob mir diese fremden, „gesichtslosen“ Charaktere, irgendwann mal so viel mehr sagen und ans Herz wachsen werden…

Hier das Video von Trekmovie.com. Die Seite ist für Trekker und Trekkies gleichermaßen wichtig und kann nur empfohlen werden!

Star Trek – Die „Bibel“

Glaubt ihr an Schicksal? Ich schon. Teilweise. Irgendwie jedenfalls hat mir das Schicksal ein Exemplar der „Bibel“ zu TNG von Gene Roddenberry in die Hände gespielt (und wieder genommen, was okay ist).

Alles, was darin geschrieben steht war relevant für die Serie. Spannend finde ich, dass Data ursprünglich von „unbekannten Aliens“ erschaffen worden sein sollte. Roddenberry fand es wichtig, dass die neuen Schiffe keine reinen Kampfschiffe mehr sind. Es sind Raumschiffe, die ins Unbekannte vorstoßen. Das kann Jahre dauern und da ist es nur logisch, dass Familien dabei sind. Kaum war Rick Berman am Steuer, gab es wieder primär Kampfschiffe und eine Kampfstation… Oder, wie eine Bekannte von mir es einfach ausdrückte: „Das Star Trek von Berman war nicht das Star Trek von Roddenberry!“

Melodrama hat Roddenberry verboten. Drama und Action war okay. Er hat viel Wert darauf gelegt, dass alles, was passiert auch heutzutage glaubhaft wäre. Die Autoren der Geschichten sollten sich immer überlegen, ob sie die Geschichte glauben würden oder die Handlungen der Personen glauben würden, wenn sie HEUTE davon erfahren würden. Die Menschen wären weiter entwickelt, aber wären immer noch Menschen, hätten also Schwächen.

Romulanische und klingonische Kriege hat Roddenberry ebenfalls für TNG auf den Index gesetzt. Das, meinte er, habe es reichtlich in TOS gegeben. Es gäbe da draußen genug neue Spezies.

Hinter allem, was in Roddenberrys „Bibel“ steckt, scheint die optimistische Utopie, der Glaube an den Humanismus.

Zeit

Zeit

Ich bedaure
verschwiegene Worte,
unbedachte Phrasen,
zurückgehaltene Berührungen,
nie umgesetzte Taten,
missachtete Grenzen,
vermeidbares Leid, kurz:
vergeudete Zeit.

Ich befürchte
mit zunehmenden Jahren
werde ich stets das selbe nur erfahren:

Zurückblickend allein werde ich verstehen,
vorwärts strebend Fehler machen,
versuchen, den rechten Ton und Augenblick zu fassen,
um Falsches zu tun und
Rechtes sein zu lassen.

Besser wäre es wohl still zu stehen
statt mir bei meinen Fehlern zuzusehen!

Erlösung liegt allein im Augenblick,
wo ich dir begegne,
wo wir strahlen und fühlen und sind.

Im Augenblick,
wo die Welt keine Erinnerung,
die schuldig am Gewissen frisst,
noch ungewiss dräuende Zukunft ist.

Wo ich meinem Herzen erlauben kann zu sprechen,
unbedachte Phrasen zu verschweigen,
mich in Berührung kann zu Dir neigen,
Grenzen achtend,
Leid vermeidend.

Ich werde auch künftig Fehler machen,
aber seltener,
das hat mich die Zeit gelehrt:
Leben kann nur,
wer den lebendigen Augenblick verehrt!

Glücklich sein

Manchmal denke ich, 
dass es wichtig ist, 
Beruf, 
Ansehen, 
Geld, 
Frau 
und Auto 
zu haben,
weil ich dann und
nur dann
– und das sagen auch die Leute! – 
glücklich sein kann.

Manchmal bin ich einfach nur –
Glücklich.
Trotzdem.

Und doch, wenn die Leute Recht haben
– und wer wollte ihnen widersprechen? –
mit ihren Gedanken über das Glück,
dürfte ich es nicht sein, denke ich.

Und verschenke so manchmal mein Glück.

Sherlock Holmes – Das Musgrave Ritual

Hier habe ich mal den Anfang der Kurzgeschichte „Das Musgrave Ritual“ von Sir Arthur Conan Doyle eingesprochen. Glücklicherweise sind die Texte mittlerweile „public domain“… Sollte jemand meinen, das ist nicht so, bitte melden 😉

Wer „nur“ die Serie „Sherlock“ kennt, wird sich wundern, wie ähnlich der „wahre Holmes“ unserem Cumberbatch – Holmes ist… Ich habe es nur angelesen. Wollt ihr mehr? Bitte schreiben 😉

Regen in Hildesheim

Ich persönlich mag Regen. Den beruhigenden Klang von Regen kann man sonst nur auf Meditations-CDs finden. Nicht ohne Grund. Auch ist es wunderbar bei Regen zuhause im Trockenen zu sitzen, einen Tee zu trinken und sich ein Hörbuch anzuhören. Zum Beispiel.

Aber das Wetter wird immer extremer. Das hängt mit dem Klimawandel zusammen. Ja, viele negieren es immer noch, aber das kümmert die Natur nicht wirklich. Dieser Klimawandel ist anders. Es ist kein natürlicher Klimawandel. Es gab immer schon natürliche Prozesse, in die der Mensch eingegriffen hat und die deshalb anders ausfielen. Wo hat der Mensch noch eingegriffen? Es gibt dutzende von Antworten. Mir fällt spontan das Schweinefleisch ein. Die Schweine werden nicht nur unter menschenunwürdigen Bedingungen gehalten, sondern auch mit Antibiotika gefüttert. Man sorgt dafür, dass sie schnell sehr fett werden, damit „viel dran ist“. Das Ergebnis ist billiges Fleisch, ohne besonderen Nährwert, aber mit mehr Nebenwirkungen als man denkt.

Der Mensch ist sicherlich nicht das weiseste Wesen auf dieser Welt, aber trotzdem – in all seiner Borniertheit – ziemlich intelligent. Das rücksichtslose ausbeuten der Rohstoffe hat aber seinen Preis. Die Natur wird uns Menschen – wenn es dumm läuft – einfach weggespühlen. Oder austrocknen. Je nachdem, wo man lebt. Die Erde wehrt sich. Sie wird überleben, der Mensch eher nicht. Schon Einstein sagte: „Wäre der Mensch eine Maus, hätte er die Mausefalle erfunden!“

Aber wie hängt unser Regen (seit über 2 Tagen Dauerregen, hiesige Flüsse erreichen Rekordhöhen, Gebiete müssen vss. evakuiert werden) mit dem Klimawandel zusammen?

Das wird hier ziemlich deutlich erklärt: http://www.br.de/themen/wissen/wetter-extremwetter-klimawandel-100.html

Ich werde mit Sicherheit noch öfter auf das Thema eingehen. Es gehört für mich zu den brisantesten aktuellen Themen, auch weil es dauernd verschwiegen wird, obwohl wir hier in einer beginnenden Dystopie leben, aber niemand will es wahr haben. Verfilmt würden die Zuschauer kopfschüttelnd und Fingernägel knabbernd vor dem TV sitzen. Aber in der Realität kümmert es…. kaum ein Schwein!

Wenn es doch wen interessieren sollte, dem kann ich dann Herrn Lesch empfehlen:

Frequencies (australischer Film, 2013)

Was immer im Mainstream in den Kinos kommt: Wir werden ausführlich mit Berichten, Gerüchten und Trailern informiert. Aber dann gibt es noch jene Filme, die eine Botschaft haben, etwas anspruchsvoll(er) sind und – meist unbekannt bleiben. Egal, ob sie dieses Schicksal verdient haben.

Ich stolperte gestern Abend in Maxdome über den Film „Frequencies“. Ich dachte mir: Ich schau mal rein, mal sehen wie lange ich dabei bleibe. Ich sah ihn bis zum Ende an.

Die Geschichte ist lyrisch und passt beinahe nicht in diesen Blog, aber eben nur beinahe. Denn die Welt, die wir dort sehen ist irgendwie futuristisch. Vielleicht ist es auch eher eine parallele Welt. Eine Welt, in der man im Allgemeinen weiß, dass es Menschen mit hohen und tiefen Frequencen gibt. Die ersteren sind die Glückskinder, die klugen, wenngleich emotional ggf. unglücklichen, Kinder, während jene mit tiefen Frequencen zu den Pechvögeln der Gesellschaft gehören, die – so erwartet man es – nichts zu erreichen in der Lage sind.

Nun trifft ein tief frequentes Kind, Zak, u.a. von Daniel Fraser gespiel, auf ein hoch frequentes Kind, Marie, u.a. von Eleanor Wyld gespielt. Einmal im Jahr dürfen sie eine Minute zusammen kommen, denn immer wenn ein dermaßen hoch frequentes Kind auf ein dermaßen tief frequentes Kind trifft, geschieht ein Unglück – ja, natürlich dem tief frequenten….

Die beiden mögen sich, aber ist Liebe im Spiel? Schwer zu sagen, denn Marie kann nichts fühlen. Sie ist zwar super – intelligent, aber vermag es nicht ehrliche Gefühle zu empfinden, sie spielt nur Gefühle. Ihr Lächeln ist echt gruselig.

Eines Tages treffen sie sich weit länger als 1 Minute. Zak scheint die Lösung gefunden zu haben. Er weiß endlich, wie sie länger als 1 Minute beisammen bleiben können.

Das ist jedoch erst der Anfang dieser packenden, lyrischen und gleichnishaften Geschichte, die mehr erzählt als offenbar ist. Sie handelt vom Zuschauer des Films, von der Welt in der wir leben. Sie erzählt von der von uns zivilisierten Menschen frei gewählten Unfreiheit, von maroden Schulsystemen und letztlich auch von der LIebe zu uns selbst.

Mehr zu verraten wäre falsch. Ein ungewöhnlicher Film. Sicher nichts für alle Geeks da draußen, aber doch für einige, da bin ich ziemlich sicher.

Der Trailer bringt nur die grobe Handlung rüber, aber genügt für einen ersten Eindruck…

Trailer, Trailer, Trailer…

Heute möchte ich euch noch drei Trailer empfehlen, die ihr teils schon kennen mögt, teils noch nicht. Sie behandeln drei große Ereignisse in TV und Kino, die uns 2017 erwarten.

Als Erstes wäre da Justice League. Hier gibt es aktuell einen super Trailer, der viel hoffen lässt…

Als Zweites möchte ich euch den aktuellen Netflix-Trailer von „Star Trek – Discovery“ nicht vorenthalten:

Und last but not least natürlich der letzte Trailer, den wir von „The last Jedi“ zu sehen bekamen:

Viel Spaß beim Anschauen!